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Migration Framework Walkthrough

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STACKIT

Migration Framework Walkthrough

Vollständiger Migrations-Walkthrough für Vortragende von Assess über Design and Mobilize und Migrate bis Run, mit den zentralen Grafiken des Frameworks.

PLAN

Migrationsphasen

Starten Sie mit dem Ende-zu-Ende-Framework und seinem visuellen Modell, damit das Publikum jede folgende Aktivität in der Reise von Assess über Design and Mobilize und Migrate bis Run einordnen kann.

In 1 Trail

Die folgende Übersicht zeigt, wie das Framework als durchgängiger Steuerungsrahmen über alle Migrationsphasen eingesetzt wird.

Die folgende Übersicht fasst den Migrationslebenszyklus von der ersten Bewertung bis zum stabilen Betrieb zusammen. Sie schafft ein gemeinsames Verständnis zu Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und erwarteten Ergebnissen über alle Phasen hinweg.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
STACKIT Cloud Migration Framework Journey across the four phases Assess, Design and Mobilize, Migrate, and Run with their key modules. Assess PHASE 1 Assess Design & Mobilize PHASE 2 Design & Mobilize Migrate PHASE 3 Migrate Run PHASE 4 Run PLANUNG Discovery Discovery Apps und Abhängigkeiten erfassen. Design Design Ziel-Patterns definieren. Migration Plan Migration Plan Wellen und Reihenfolge planen. Rapid Discovery Rapid Discovery Workloads inventarisieren für eine frühe Scope- und Kosten-Baseline. TCO-Report TCO-Report Migrationskosten modellieren für Investitions- und Planungsentscheidungen. Readiness Assessment Readiness Assessment Technologie- und Organisationslücken vor dem Detail-Design bewerten. Deepdive-Workshop Deepdive-Workshop STACKIT-Services und Plattform-Optionen für das Zieldesign erkunden. Briefings & Workshops Briefings & Workshops Stakeholder zu Zielen, Scope und Migrations- Erwartungen ausrichten. Business Case Business Case Wert, Aufwand und Investition pro Applikation vergleichen. Enablement ENABLEMENT Center of Excellence Trainings & Learning Paths Documentation & Reference Landing Zone Landing Zone Sichere Plattform-Basis für migrierte Workloads aufbauen. Security & Compliance Security & Compliance Security- und Compliance- Kontrollen für Migration und Betrieb definieren. Target Operating Model Target Operating Model Rollen, Prozesse und Verantwortung für den Zielbetrieb definieren. Migration Factory Setup Migration Factory Setup Teams, Tools und Runbooks für die skalierbare Umsetzung vorbereiten. Migrate MIGRATE Relocate Relocate Rehost Rehost Replatform Replatform Optimize Optimize Sizing, Performance und Kosten nach dem Cutover optimieren. Repurchase Repurchase SaaS-Optionen bewerten, wenn ein Ersatz mehr Wert liefert. Refactor Refactor Strategische Workloads für Cloud-native Skalierbarkeit umbauen. Operating Model Handover Operating Model Handover TOM-Validierung und Ownership-Übergabe Hypercare Hypercare Stabilisierungsphase direkt nach dem Cutover. Operate Operate Stabiler Cloud-Regelbetrieb. Support Support Incidents und Service Requests über alle Support-Verantwortungen steuern. Customer Success Customer Success Adoption, Ergebnisse und Wertrealisierung mit Stakeholdern verfolgen.

Das Migration Framework reduziert Unsicherheit in Cloud-Transformationsvorhaben und schafft einen klaren Pfad von Strategie bis Umsetzung. Es verbindet Business-Prioritäten mit technischer Planung, damit Migrationsentscheidungen nicht isoliert getroffen werden.

Typische Ziele sind:

Belastbare Basis

Eine belastbare Basis für Umfang, Risiken und Kostentreiber schaffen.

Skalierbare Zielausrichtung

Zielarchitektur und Operating Model für langfristiges Wachstum definieren.

Kontrollierte Migrationswellen

Migration in kontrollierten Wellen mit messbarem Fortschritt umsetzen.

Stabiler Run-Betrieb

Stabilen Run-Betrieb mit kontinuierlicher Optimierung etablieren.

Nutzen Sie das Diagramm als Navigationskarte und nicht nur als lineare Abfolge von Boxen. Jede Phase enthält Module, die eine konkrete Entscheidungsfrage adressieren.

Empfohlene Vorgehensweise:

  1. Starten Sie mit Assess, um eine faktenbasierte Ausgangslage und einen gemeinsamen Business-Kontext zu schaffen.
  2. Nutzen Sie Design and Mobilize, um Architektur-, Governance- und Fähigkeitsentscheidungen explizit zu machen.
  3. Verstehen Sie Migrate als iterative Umsetzung mit Rückkopplungen in Planung und Optimierung.
  4. Verankern Sie langfristigen Nutzen in Run durch das Zusammenspiel aus Operations, Customer Success und Support.

Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Business, Architektur, Plattform, Security und Operations als gemeinsames Programmteam mit regelmäßigen Entscheidungszyklen arbeiten. Halten Sie Annahmen transparent, verfolgen Sie Abhängigkeiten zwischen Modulen und definieren Sie klare Ein- und Austrittskriterien je Phase. So bleibt die Migration planbar und gleichzeitig anpassbar bei neuen Erkenntnissen.

Organisationen nutzen das Framework häufig in einem von zwei Basisszenarien:

  • On-Premises nach STACKIT: Bestehende Infrastruktur wird in eine souveräne Cloud-Zielumgebung auf STACKIT überführt.
  • Von einer anderen Cloud nach STACKIT: Workloads werden von einem anderen Hyperscaler oder Cloud-Provider migriert.

In beiden Szenarien stehen je nach Programm unterschiedliche Motivatoren im Vordergrund:

  • Kostenfokus: Kostentransparenz verbessern, langfristige Betriebskosten senken und Verbrauchsmodelle optimieren.
  • Modernisierungsfokus: Agilität steigern, Managed Services nutzen und Liefergeschwindigkeit erhöhen.

In der Praxis treten beide Motivatoren oft gleichzeitig auf. Das Framework unterstützt die Balance, indem Workloads entlang der R-Strategie-Systematik bewertet und je Applikation der passende Weg ausgewählt wird:

  • Rehost: Workloads mit minimalen Änderungen schnell migrieren.
  • Replatform: Gezielte Optimierungen an der Plattform ohne vollständiges Redesign umsetzen.
  • Repurchase: Auf eine SaaS-Alternative wechseln, wenn der Geschäftswert steigt.
  • Refactor: Workloads für cloud-native Fähigkeiten teilweise oder vollständig neu gestalten.
  • Retain: Workloads vorerst beibehalten, wenn eine Migration aktuell keinen Vorteil bringt.
  • Retire: Workloads stilllegen, die keinen relevanten Geschäftswert mehr liefern.

Die explizite Anwendung dieser R-Strategie-Optionen hilft, pauschale Migrationsentscheidungen zu vermeiden und jeden Workload-Übergang auf Business Value, Risikoprofil und Umsetzungsaufwand auszurichten.

BASE

Assess

Positionieren Sie Assess als die schnelle Phase mit geringem Aufwand, die eine erste Faktenbasis schafft und die Migrationsabsicht qualifiziert, bevor die tiefere Design-Arbeit beginnt.

Übersicht In 2 Trails

Assess ist die erste Phase des STACKIT Migration Frameworks. Sie schafft eine belastbare, faktenbasierte Grundlage für Migrationsentscheidungen, bevor Zielbilder und Migrationswellen detailliert ausgearbeitet werden.

Die Phase verbindet technische Bewertung, kommerzielle Transparenz und organisatorische Abstimmung, damit die nachfolgende Umsetzung mit klaren Prioritäten startet.

Assess startet typischerweise dann, wenn ein Vorhaben strategisch priorisiert ist, aber noch keine belastbare Grundlage für Entscheidungen vorliegt.

  1. Start mit grob definiertem Scope, Business-Treibern und benannten Entscheidungsträgern.
  2. Aufbau der Basis durch Rapid Discovery, Readiness-Bewertung, Kostenmodellierung und Workshops.
  3. Abschluss, sobald Scope-Annahmen, Migrationsreife und wirtschaftliche Leitplanken belastbar sind.

Assess ist abgeschlossen, wenn der Übergang in Design and Mobilize auf einer gemeinsamen Sicht zu Kosten, Risiken und Umsetzbarkeit freigegeben werden kann.

Assess reduziert Unsicherheit in einem frühen Stadium und richtet Business und IT aus, bevor umfangreiche Umsetzungsaufwände entstehen.

Finanzielle Transparenz

Eine erste Kostenbandbreite und TCO-Sicht liegt für Investitionsentscheidungen vor.

Klarheit zur Readiness

Lücken in Technologie, Governance, Fähigkeiten und Betriebsmodell werden früh sichtbar.

Stakeholder-Alignment

Führung, Delivery-Teams und technische Verantwortliche einigen sich auf Ziele und Erwartungen.

Risikoreduktion

Kritische Annahmen und Restriktionen werden dokumentiert, bevor das Zielbild detailliert wird.

  • Rapid Discovery: Liefert Mengen und Daten für frühe Kostenabschätzungen.
  • TCO Report: Bewertet die Gesamtkosten und den wirtschaftlichen Verlauf der Migration.
  • Readiness Assessment: Bewertet die Bereitschaft zur Migration in Technologie und Organisation.
  • Deepdive Workshop: Macht die technischen Teams früh mit der STACKIT Plattform und relevanten Services vertraut.
  • Briefings and Workshops: Stimmt Kunde und STACKIT zu Anforderungen, Verantwortlichkeiten und der vorvertraglichen Zusammenarbeit ab.

Am Ende von Assess sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:

  • Entscheidungsreife Ausgangsbasis: Dokumentierte Sicht auf Ist-Landschaft, Umfang und Kandidaten für die Migration.
  • Erste Kostenübersicht: Kostenindikation und TCO-Richtung mit transparenten Annahmen.
  • Readiness und Sicht auf Risiken: Priorisierte Lücken und notwendige Maßnahmen für die Mobilisierung.
  • Übergabekriterien: Klare Entry-Kriterien für Design and Mobilize.

Assess finalisiert nicht die gesamte Zielarchitektur. Die Phase liefert die validierten Eingaben, um in Design and Mobilize die detaillierte Planung, Wellenplanung und Factory-Vorbereitung umzusetzen.

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Rapid Discovery STACKIT · Assess › Rapid Discovery Open page ↗

Rapid Discovery liefert in kurzer Zeit eine schnelle, automatisierte Ausgangsbasis über bestehende Umgebungen in On-Premises- und Cloud-Landschaften. Der Fokus liegt auf der quantitativen Erfassung des IT-Portfolios, damit frühe Migrations- und kommerzielle Entscheidungen fundiert getroffen werden können.

In dieser Phase sind Mengen und Verteilung wichtiger als die detaillierten Abhängigkeiten einzelner Anwendungen.

Rapid Discovery erstellt ein initiales Inventar von Infrastruktur- und Plattform-Assets, unter anderem:

Compute-Basis

Anzahl virtueller Maschinen und Hosts.

Storage-Basis

Speicherkapazitäten und Storage-Klassen.

Betriebssystem-Landschaft

Betriebssystemfamilien und Versionen.

Kubernetes-Basis

Anzahl und Basiseigenschaften von Kubernetes-Clustern.

Datenbank-Inventar

Datenbank-Engines, Größen und Instanzanzahlen.

Diese Kennzahlen bilden die erste belastbare Sicht auf den Umfang der Migration.

Die Ergebnisse aus Rapid Discovery sind eine zentrale Grundlage für:

  • Frühe Preisindikation: Eine erste STACKIT-nahe Kostenindikation erzeugen.
  • Erste TCO-Sicht: Einen initialen TCO-Korridor ableiten.
  • Kapazitätsannahmen: Erste Annahmen zur Zielkapazität und Landing Zone definieren.

Dadurch können sich Programm-Stakeholder frühzeitig auf eine finanzielle Richtung und eine technische Ausgangsbasis einigen.

Rapid Discovery ist bewusst keine vollständige Analyse auf Applikationsebene. Es umfasst weder tiefgehende Interviews mit allen Application Ownern noch eine vollständige Abbildung aller Laufzeitabhängigkeiten.

Diese Tiefe wird in der anschließenden Discovery-Phase erreicht: Dort werden Infrastruktur-Exporte durch gezielte Assessments und Informationen der Application Owner ergänzt, um ein vollständiges Applikationsbild zu erstellen.

Typische Eingabequellen sind Exporte wie Tabellen oder ähnliche Inventardateien aus bestehenden Umgebungen. Die Phase kann durch KI-gestützte Tools beschleunigt werden, die aus hochgeladenen Datensätzen die benötigten Baseline-Kennzahlen extrahieren.

Rapid Discovery ist damit eine wichtige Voraussetzung für eine strukturierte Kostenindikation sowie für die Entwicklung einer realistischen Strategie für die Cloud-Zielumgebung.

KI-gestützte Discovery-Assets können helfen, Workload-Beschreibungen und Daten aus Inventaren in erste Assessment- und Design-Artefakte für die fachliche Prüfung zu überführen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Das folgende Diagramm zeigt den Kern von Rapid Discovery: Rohdaten aus Quellsystemen werden durch Tooling in eine entscheidungsreife Baseline überführt, die frühe Preisindikationen und erste Sizing-Annahmen ermöglicht.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Rapid-Discovery-Prozess Eingabedaten werden mit Rapid-Discovery-Tooling verarbeitet und in entscheidungsrelevante Ergebnisse für frühe Migrationsentscheidungen überführt. EingabedatenCMDB- und Inventar-ExporteAsset-Listen, Hosts und Plattform-BasisdatenHypervisor- und Cloud-ReportsNutzung, Footprint und AuslastungssignalePlattform-ListenKubernetes-, Datenbank- und OS-BaselinesRapid-Discovery-ToolingDatensätze aufnehmen und normalisierenQuellen in ein einheitliches Schema überführenAssets klassifizieren und aggregierenNach Technologie und Menge konsolidierenAnnahmen anwendenKonfidenzniveaus und WachstumsfaktorenOutput-InformationenKonsolidierte Asset-BaselineFaktenbasis für Umfang und PlanungInitiales STACKIT-SizingErste KapazitätsannahmenPreisindikation und TCO-KorridorFrühe Kostenorientierung für Entscheidungen

Eine belastbare Rapid Discovery folgt typischerweise einem klaren Ablauf:

  1. Datensammlung aus vorhandenen Quellen (CMDB, Hypervisor-Exporte, Cloud-Inventare, Monitoring, Storage-Reports, Datenbanklisten).
  2. Standardisierung und Konsolidierung der Daten in ein einheitliches Schema.
  3. Kategorisierung nach Workload-Typen und technischen Merkmalen.
  4. Aggregation auf Management-Ebene für schnelle Entscheidungsfindung.
  5. Erste Plausibilisierung mit Fachverantwortlichen.

Ziel ist kein perfektes Zielbild, sondern ein verlässlicher Startpunkt mit ausreichender Genauigkeit für frühe Entscheidungen.

Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt stark von der Datenqualität ab. Typische Herausforderungen sind Dubletten, veraltete Einträge, inkonsistente Benennungen und fehlende Leistungsdaten.

Empfehlung für diese Phase:

  • Annahmen dokumentieren: Wachstumsraten, Konsolidierungsfaktoren und Reserven transparent halten.
  • Unklare Datensätze markieren: Unsichere Datensätze kennzeichnen statt früh zu verwerfen.
  • Konfidenzniveau vergeben: Ergebnisse als hoch, mittel oder niedrig einstufen.

So bleibt die Kostenindikation nachvollziehbar und später in der Discovery-Phase gezielt verfeinerbar.

Rapid Discovery liefert die Mengengerüste für erste Kostenmodelle. Dafür werden die erfassten Bestände in STACKIT-nahe Verbrauchseinheiten überführt, zum Beispiel:

  • Compute-Sizing: vCPU und RAM als Grundlage nutzen.
  • Storage-Klassen: Storage-Kapazität und I/O-Profile verwenden.
  • Managed Services: Datenbanktyp und Größenklassen zuordnen.
  • Plattformkosten: Cluster- und Node-Anzahlen einbeziehen.

In Kombination mit Betriebsannahmen (Betriebszeiten, Verfügbarkeit, Wachstumspfad) entsteht daraus eine belastbare Preisindikation und ein erster TCO-Korridor.

Am Ende der Rapid-Discovery-Phase sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:

Konsolidierte Asset-Baseline

Mengen je Technologiebereich liegen konsolidiert vor.

Sinnvolle Segmentierung

Assets sind nach Kritikalität, Umgebung und Modernisierungsbedarf segmentiert.

Nachvollziehbare Annahmen

Annahmen und erkannte Datenlücken sind transparent dokumentiert.

Erste Kostenindikation

Eine erste Kostenbandbreite mit den wichtigsten Treibern liegt vor.

Priorisierte Kandidaten

Eine priorisierte Liste für die vertiefende Discovery-Phase ist verfügbar.

Diese Ergebnisse bilden die Arbeitsgrundlage für Architektur, Planung und Governance der nächsten Assess-Schritte.

Häufige Risiken in Rapid Discovery sind zu grobe Kategorisierung, unvollständige Quellsysteme oder eine Überschätzung der Datenreife.

Bewährte Gegenmaßnahmen:

  • Datenquellen kombinieren: Mehrere Quellen nutzen statt nur einer Quelle.
  • Ausreißer prüfen: Sehr große oder sehr alte Systeme systematisch bewerten.
  • Perspektiven abstimmen: Finanz- und Technikblick gemeinsam ausrichten, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Damit bleibt die Phase schnell, ohne an Entscheidungsqualität zu verlieren.

Der Übergang ist erreicht, wenn ein belastbarer Überblick über Mengen, Technologietypen und Kostenhebel vorliegt und die offenen Punkte klar benannt sind.

In der Discovery-Phase werden diese offenen Punkte gezielt geschlossen, unter anderem durch Interviews mit Application Ownern, vertiefende Assessments und die Analyse von Abhängigkeiten, Compliance- und Betriebsanforderungen.

CloudMent LogoCloudMent Logo
CloudMent AI-Powered Cloud Advisor CloudMent · Software Open asset ↗

CloudMent AI-Powered Cloud Advisor unterstützt Migrationsteams in Assess sowie Design and Mobilize. Die Lösung kombiniert CloudMent Deck für strukturierte Assessment-Ergebnisse mit CloudMent Essential für interaktive STACKIT Beratung.

Architekten und Portfolio-Teams können Anforderungen erfassen, Services aus der Ausgangslage auf STACKIT Optionen abbilden, R-Strategien auswählen, Zielbilder entwerfen und STACKIT Laufkosten abschätzen. Empfehlungen basieren auf STACKIT Dokumentation und enthalten Quellenhinweise für die fachliche Prüfung.

  • Rapid Discovery und Readiness Assessment: Erfasst Anwendungen sowie funktionale und nicht-funktionale Anforderungen für erste Readiness- und Portfolio-Sichten.
  • Discovery und Design: Ordnet Services von AWS, Azure und Google Cloud passenden STACKIT Optionen zu und unterstützt die R-Strategie-Auswahl im Design.
  • Business Case: Schätzt monatliche STACKIT Laufkosten anhand von Preisinformationen und erzeugt Grundlagen für die Migrationsplanung.
  • Enablement: Unterstützt Teams mit einer geführten Advisory-Oberfläche zu STACKIT Service-Optionen, Terraform-Mustern und Architekturentscheidungen.
  • Bewertung auf Basis von Anforderungen: Erstellt aus Workload-Beschreibungen, Inventaren oder CMDB-Quellen Entwürfe für Readiness, R-Strategie, Zielbild und Business Case.
  • Nachvollziehbare Beratung: Nutzt STACKIT Dokumentation und Provider-Kontext, damit Empfehlungen über Quellen geprüft werden können.
  • Source-to-Target-Mapping: Vergleicht Hyperscaler-Services mit STACKIT Alternativen und kennzeichnet direkte Fits, Teil-Fits und Lücken.
  • Interaktive Design-Unterstützung: Erstellt und verfeinert Zielarchitektur-Optionen mit Service-Mapping, Kostenschätzung und Terraform-Entwürfen.
  • Eingaben: Workload-Beschreibungen, Inventare, Anforderungen, Unterlagen zur Architektur, CSV- oder Excel-Exporte und optionale CMDB-Quellen wie ServiceNow oder LeanIX.
  • Ergebnisse: Readiness Assessment, R-Strategie-Klassifikation, Service-Mapping, Zielarchitektur, Business-Case-Schätzung, Terraform-Entwurf und Quellenhinweise.
  • Prüfbedarf: Ergebnisse dienen als Entscheidungsunterstützung und müssen durch qualifizierte Experten für Migration, Architektur, Security und Betrieb validiert werden.
  • Hyperscaler-zu-STACKIT-Migrationen: Gute Eignung für Portfolios, die von AWS, Azure oder Google Cloud nach STACKIT migrieren.
  • Große oder unklare Portfolios: Hilfreich, wenn viele Anwendungen, unvollständige Dokumentation oder Service-Mapping-Arbeit Assessment und Design verlangsamen.
  • Souveränitätsanforderungen: Relevant für regulierte Organisationen, die nachvollziehbare Empfehlungen und EU-basierte Verarbeitung auf STACKIT benötigen.
  • Keine Ausführungsautomatisierung: CloudMent migriert keine Workloads, führt keine Cutover aus und provisioniert keine Infrastruktur des Kunden.
  • Kein agentenbasierter Scan: Die Analyse basiert auf bereitgestellten Eingabedaten statt auf direktem Scanning der bestehenden Umgebung.
  • Prüfung durch Experten erforderlich: R-Strategie, Kosten, Compliance, Terraform und Architektur müssen vor der Nutzung geprüft werden.
  • Produktseite: CloudMent
  • Dokumentation: Öffentliche Produktdokumentation ist in Vorbereitung.
  • Marketplace-Listing: STACKIT Marketplace Listing ist in Arbeit.
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TCO Analysis STACKIT · Business Case And Financial Planning Open page ↗

A TCO analysis is not primarily a cost-reduction argument. It is a decision-making tool. Its purpose is to make visible all costs — including those that are currently invisible — so that a comparison between the current state and the cloud target state is honest and complete.

The most common mistake in TCO analysis is treating it as a budget exercise: comparing the invoice from the cloud provider against the invoice from the current hosting provider. That comparison is almost always misleading, because it ignores the majority of relevant costs on the on-premises side.

A complete TCO model covers sixteen categories across four groups.

Direct infrastructure costs include hardware acquisition and depreciation, data centre space (power, cooling, space), network infrastructure, and storage systems. These are the costs most organisations can already see — but even here, the fully loaded cost is often underestimated because hardware refresh cycles are treated as capital expenditure rather than operating cost.

Software and licensing costs include operating system licences, virtualisation licences (VMware, Hyper-V), database licences, monitoring and management tooling, and backup and recovery software. Licensing is often the category where the largest surprises occur in cloud migration projects: licences that were purchased once and amortised over many years appear as a large one-time cost when they must be replaced or renegotiated.

Operations and personnel costs include IT operations staff (system administration, network operations, storage management), on-call costs, and the opportunity cost of skilled staff spending time on infrastructure rather than on business-value work. Personnel costs are typically the largest single category in a complete TCO model — and the one most frequently omitted from cloud business cases.

Compliance and risk costs include security tooling and personnel, compliance audit preparation and execution, insurance, and the cost of maintaining certifications (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz). These costs are frequently invisible in the current state because they are distributed across multiple cost centres and headcount — but they are real, and cloud platforms that provide compliance features as a managed service reduce them materially.

Beyond the sixteen standard categories, there are costs that most TCO analyses miss entirely. Downtime cost — the financial impact of system outages, calculated as revenue at risk per hour multiplied by historical availability figures. Technical debt amortisation — the cost of maintaining increasingly outdated infrastructure that cannot be fully modernised within current budgets. Talent acquisition premium — the cost of recruiting and retaining infrastructure engineers in a market where cloud skills command a premium over legacy infrastructure skills. Shadow IT — the cost of business units buying cloud services outside the official IT budget because official IT is too slow, which creates uncontrolled cloud spend and security gaps.

The comparison between on-premises and cloud should cover a three-year period, since that is the typical payback horizon for cloud transformation investments. Both the current state and the cloud target state should be modelled on a year-by-year basis, because cloud costs are not constant: they typically decrease as reserved capacity is optimised, as workloads are right-sized, and as FinOps practices mature.

The current state model should include all sixteen cost categories, including the ones that are currently hidden. The cloud target state model should include provider costs (compute, storage, network, managed services), migration investment, staff retraining, and ongoing FinOps operations — but should credit back the infrastructure costs that will be retired.

The migration investment — the one-time cost of the transformation itself — should be presented separately from the ongoing run cost, so that the board can evaluate it as a capital decision distinct from the operational efficiency improvement.

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Deepdive Workshop STACKIT · Assess › Deepdive Workshop Open page ↗

Der Deepdive Workshop ist ein ein- bis zweitägiger technischer Workshop für die Personen, die Workloads später auf STACKIT entwickeln, migrieren, betreiben oder unterstützen. Er vermittelt frühzeitig die Grundlagen der Plattform und schafft ein gemeinsames technisches Verständnis, bevor detailliertes Design und die Migrationsumsetzung beginnen.

Im Workshop werden relevante STACKIT Services und Konzepte im Kontext der geplanten Migration vorgestellt. Abhängig von Agenda und verfügbarer Umgebung können die Teilnehmenden ausgewählte Services auch direkt ausprobieren.

Der Workshop hilft technischen Teams dabei,

  • die STACKIT Plattform und ihre grundlegenden Konzepte kennenzulernen;
  • für ihre Workloads und ihr Betriebsmodell relevante Services zu verstehen;
  • technische Fragen und Annahmen frühzeitig mit STACKIT Expertinnen und Experten zu besprechen; und
  • Themen zu erkennen, die in den folgenden Phasen weiter vertieft werden müssen.

Die konkrete Agenda wird auf den Migrationsumfang und die teilnehmenden Rollen zugeschnitten. Typische Themen sind:

  • Plattform-Grundlagen: Regionen, Projekte, Identity und Access Management, Netzwerk- und Security-Konzepte.
  • Relevante Services: Compute, Storage, Kubernetes, Datenbanken und weitere für die Ziel-Workloads passende Services.
  • Betriebskonzepte: Monitoring, Logging, Automatisierung, Verantwortlichkeiten und Support-Modelle.
  • Migrationskontext: Wie sich bestehende Workloads, Abhängigkeiten und technische Anforderungen auf STACKIT berücksichtigen lassen.
  • Praktische Erprobung: Optionale angeleitete Übungen in einer vorbereiteten Umgebung, um ausgewählte Services und Abläufe kennenzulernen.

Laden Sie die technischen Personen ein, die nach der Migration mit der Plattform arbeiten, zum Beispiel Application Teams, Infrastruktur- und Platform Engineers sowie Fachleute für Betrieb, Security und Netzwerk. Der Workshop ist besonders wirksam, wenn das Team eine erste Sicht auf Workloads, technische Rahmenbedingungen und zu klärende Fragen einbringt.

Stimmen Sie vorab Agenda, teilnehmende Rollen, verfügbare Testumgebung und notwendige Zugänge ab. So konzentrieren sich die Sessions auf die für die Migration relevanten Services und Konzepte.

Nach dem Workshop verfügen die Teilnehmenden über:

  • ein gemeinsames Grundverständnis der STACKIT Plattform;
  • eine erste Sicht auf die für ihre Migration relevanten Services und Konzepte;
  • dokumentierte technische Fragen, Annahmen und Folgethemen; und
  • klarere Eingaben für Discovery, Zielarchitektur und Migrationsplanung.

Der Deepdive Workshop ist ein Format zur Orientierung und Zusammenarbeit. Er ersetzt kein strukturiertes Enablement und keine vollständige technische Schulung. Planen Sie auf Grundlage der Workshop-Ergebnisse die erforderlichen rollenspezifischen Trainings- und Enablement-Aktivitäten in den folgenden Phasen.

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Briefings and Workshops STACKIT · Assess › Briefings And Workshop Open page ↗

Briefings and Workshops sind gezielte Austauschformate zwischen Kunde und STACKIT, bevor die Vertragsbeziehung beginnt. Sie kommen zum Einsatz, wenn eine Selbstregistrierung für die geplante Nutzung der Plattform, den Migrationsumfang oder die erforderliche kommerzielle und betriebliche Ausgestaltung nicht ausreicht.

Die Sessions schaffen ein gemeinsames Verständnis zu den Zielen und Anforderungen des Kunden sowie zu den Services, Verantwortlichkeiten und dem Zusammenarbeitsmodell, das STACKIT bereitstellen kann. Ziel ist eine für beide Seiten klare, praktikable und passende Vertragsbeziehung.

Nutzen Sie Briefings and Workshops, wenn die geplante Zusammenarbeit über ein standardisiertes Self-Service-Setup hinausgehende Abstimmungen erfordert, etwa bei einer größeren Migration, spezifischen Compliance-Anforderungen, mehreren Kundenorganisationen oder individuellen kommerziellen und betrieblichen Rahmenbedingungen.

Das Format kann aus einem kurzen Briefing, mehreren Arbeitssessions oder einem gemeinsamen Workshop bestehen. Umfang und Teilnehmende richten sich nach der Komplexität und dem Entscheidungsbedarf der Zusammenarbeit.

Die Sessions schaffen eine gemeinsame und dokumentierte Grundlage für folgende Themen:

  • Geschäftsziele und Scope: Geplante Plattformnutzung, Migrationsziele, Prioritäten, erwartete Größenordnung und relevante Workloads.
  • Organisationen und Verantwortlichkeiten: Kundenansprechpersonen, Entscheidungsträger, technische Teams, Einkauf sowie die jeweiligen Verantwortlichkeiten von Kunde und STACKIT.
  • Account- und Projektstruktur: Benötigte Organisationen, Projekte, Zugriffsrollen, Ownership-Modell und die für die Nutzung erforderliche Einrichtung.
  • Security, Compliance und Datenschutz: Regulatorische Anforderungen, Datenklassifikation, Datenresidenz, Security-Erwartungen und erforderliche Nachweise für interne Freigaben.
  • Kommerzielles Modell und Vertrag: Erforderlicher Vertragsumfang, Preis- und Abrechnungserwartungen, Commitments, Beschaffungsprozess und notwendige vertragliche Klärungen.
  • Betrieb und Support: Service-Erwartungen, Support-Modell, Eskalationswege, betriebliche Verantwortlichkeiten und relevante Verfügbarkeitsanforderungen.
  • Lieferplanung: Voraussetzungen, Abhängigkeiten, Zeitplan, Entscheidungspunkte und die nächsten Schritte zu Onboarding, Design und Migration.

Beziehen Sie die Personen ein, die die relevanten geschäftlichen, technischen, rechtlichen und betrieblichen Fragen klären können. Abhängig von der Zusammenarbeit gehören dazu Kundensponsoren, Einkauf, Legal, Vertretungen für Security und Compliance, technische Verantwortliche sowie die entsprechenden Ansprechpersonen bei STACKIT.

Bereiten Sie die Sessions mit einer ersten Beschreibung der geplanten Nutzung, bekannter Anforderungen, erwarteter Größenordnung und offener Fragen vor. So konzentriert sich die Abstimmung auf Entscheidungen und ungeklärte Annahmen statt auf reine Grundlagenklärung.

Am Ende des Moduls sollten beide Seiten über Folgendes verfügen:

  • ein gemeinsames Verständnis der geplanten Plattformnutzung und des Umfangs der Zusammenarbeit;
  • eine dokumentierte Sicht auf Anforderungen, Annahmen, Abhängigkeiten und offene Punkte;
  • Einigkeit über die erforderliche Account-, Security-, Support- und kommerzielle Ausgestaltung;
  • klare Verantwortlichkeiten und Entscheidungsverantwortliche für die nächsten Schritte; und
  • einen gegenseitig verstandenen Weg zu Vertrag und anschließendem Onboarding.

Briefings and Workshops ersetzen weder die technische Discovery noch einen Deepdive Workshop oder ein detailliertes Solution Design. Sie sorgen dafür, dass die kommerzielle, organisatorische und betriebliche Grundlage abgestimmt ist und diese Aktivitäten mit klaren Erwartungen sowie einer passenden vertraglichen Basis beginnen können.

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Readiness Assessment STACKIT · Assess › Readiness Assessment Open page ↗

Das Readiness Assessment bewertet, ob die notwendigen Grundlagen für eine Cloud-Migration vorhanden sind. Es umfasst technische, prozessuale, personelle, finanzielle und Governance-Readiness. Die Ergebnisse bestimmen die Tiefe der Discovery, Migrationswellen, Besetzung, Plattformvoraussetzungen und Risikobehandlung.

Das STACKIT Cloud Readiness Assessment beginnt mit einem Fragebogen und einer Qualitätsprüfung. Anschließend werden die Nachweise in gemeinsamen Expertenworkshops validiert und technische sowie organisatorische Lücken identifiziert. In der Planungsphase entstehen daraus Entscheidungen zu Zielarchitektur, Migrationsmethode, Proof of Concept, Training und Roadmap.

Übernehmen Sie diese Eingaben in die Migrationsplanung:

  • den validierten Fragebogen und dokumentierte Annahmen;
  • die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen mit offenen Punkten, Verantwortlichen und Zielterminen;
  • Kritikalität und Abhängigkeiten der Workloads sowie erste Hypothesen zur R-Strategie;
  • identifizierte Kompetenzlücken und den daraus abgeleiteten Trainingsbedarf;
  • freigegebene Voraussetzungen für Plattform, Governance, Budget und Besetzung.
Cloud Framework 5-Dimensionen-Readiness-Assessment Seite öffnen

Überführen Sie jeden offenen Befund in ein Migrationsartefakt, statt ihn als allgemeine Beobachtung weiterzuführen:

  1. Betroffene Workloads und Wellen dokumentieren.
  2. Eine verantwortliche Person und einen Zieltermin zuweisen.
  3. Die erforderlichen Nachweise für den Abschluss definieren.
  4. Den Befund als Blocker, Maßnahme vor der Welle oder akzeptiertes Risiko kennzeichnen.
  5. Die Readiness am passenden Design- oder Wellen-Gate erneut prüfen.

Das entstehende Readiness-Backlog fließt in Discovery, den Migrationsplan, Enablement und das Migration Factory Setup ein.

Die vollständigen Akzeptanzkriterien, Schwellenwerte, die Scorecard und den formalen Go-/No-Go-Prozess finden Sie hier:

Cloud Framework Readiness Assessment in fünf Dimensionen Seite öffnen
LIFT

Design and Mobilize

Positionieren Sie Design and Mobilize als die Phase mit dem größten inhaltlichen Gewicht: Sie überführt Assess-Signale in einen ausführbaren, factory-fähigen Lieferplan.

Übersicht In 2 Trails

Design and Mobilize ist die Planungs- und Befähigungsphase zwischen Assess und Migrate. Sie überführt die Ergebnisse aus Assess in umsetzbare Zielbilder, Governance, Migrationsplanung und operative Readiness.

Damit schafft die Phase die Voraussetzungen, um Migration in Wellen kontrolliert, skalierbar und sicher umzusetzen.

Die Phase startet, sobald Assess Scope, Readiness und wirtschaftliche Richtung bestätigt hat.

  1. Start mit vertiefter Erfassung von Anwendungen, Abhängigkeiten und Restriktionen.
  2. Ausarbeitung von Zieldesigns, Business Cases und Wellenplanung bei gleichzeitigem Factory-Aufbau.
  3. Abschluss, sobald die ersten Wellen freigegeben sind und Runbooks, Governance und Teams einsatzbereit sind.

Design and Mobilize ist abgeschlossen, wenn Migrationswellen mit stabilen Eingaben, klaren Verantwortlichkeiten und definierten Kontrollen gestartet werden können.

Diese Phase macht aus strategischer Ausrichtung eine belastbare Umsetzungsfähigkeit und verhindert ungeplante oder nicht steuerbare Migrationsläufe.

Architektur-Readiness

Zielbilder und Migrationspfade je Anwendung werden nachvollziehbar definiert.

Factory-Befähigung

Rollen, Prozesse, Tooling und Runbook-Governance stehen vor der Skalierung bereit.

Security by Design

Security- und Compliance-Anforderungen werden früh in Design und Planung verankert.

Hohe Umsetzungsqualität

Wellen werden abhängigkeitsbewusst, realistisch und operativ belastbar geplant.

  • Discovery: Schafft Transparenz zu Anwendungen, Abhängigkeiten und Randbedingungen.
  • Migrationsplan: Überführt Strategie in eine umsetzbare Wellenplanung.
  • Design: Definiert den Ansatz für die Migration und Zielbilder je Gruppe von Anwendungen.
  • Migration Factory Setup: Etabliert Betriebsmodell, Schnittstellen und Vorgehen.
  • Business Case: Konsolidiert Aufwand, Nutzen und die Sicht auf Investitionen pro Scope.
  • Enablement: Bündelt Governance, Trainings, Lernpfade und Referenz.
  • Landing Zone: Implementiert die sichere und skalierbare Basis der Plattform.
  • Target Operating Model: Legt Governance, Verantwortlichkeiten und Fähigkeiten für einen stabilen Cloud-Betrieb fest.
  • Security und Compliance: Definiert verbindliche Anforderungen für Kontrollen und Nachweise.

Am Ende von Design and Mobilize sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:

  • Freigegebene Zielbilder: Architektur- und Migrationsentscheidungen pro Workload-Klasse.
  • Migrationsplan bereit für Wellen: Sequenzierte, abhängigkeitsbewusste Wellen mit priorisiertem Backlog.
  • Etabliertes Factory-Modell: Governance-Taktung, Runbook-Standards und Delivery-Ownership.
  • Plattform und Rahmen für Kontrollen: Landing Zone und Security-/Compliance-Leitplanken für die Umsetzung.

Design and Mobilize kann sich mit den ersten Migrationswellen überlappen. Sobald der Zuschnitt der Wellen und Runbooks für die ersten Umsetzungen validiert sind, startet Migrate und die detaillierte Planung wird iterativ für Folgewellen fortgeführt.

STEP

Discovery

Gehen Sie hier in die Tiefe: Discovery macht aus der schnellen Bewertung migrationsreife Evidenz zu Workloads, Abhängigkeiten, Randbedingungen und Stakeholdern.

Design and mobilizeDiscoveryÜbersicht In 4 Trails

Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.

Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.

Vollständige Basis

Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.

Transparente Abhängigkeiten

Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.

Business-Abgleich

Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.

Planungsreife

Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.

Inventarisierung

Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.

Abhängigkeitsanalyse

Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.

Ressourcennutzung

Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.

Betriebskontext

Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.

Input der Application Owner

Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.

In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.

Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.

Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.

Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:

  • Technisch ermittelte Evidenz: Tooling-basierte Befunde aus Inventar-Exporten und Abhängigkeits-Signalen. Dieser Stream liefert Skalierbarkeit, Konsistenz und Wiederholbarkeit.
  • Application-Owner-Anreicherung (human-driven): Validierte Angaben zu Business-Kritikalität, Lifecycle-Absicht, Release-Restriktionen und betrieblicher Realität aus Interviews und Fragebögen.

Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.

Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Discovery von Quelle zur Entscheidung Discovery trennt technische und menschliche Eingaben, führt technische und menschlich angereicherte Analysen aus und übergibt beide Ergebnisströme an nachgelagerte Module. Discovery-EingabenTechnisches und automatisiertes DiscoveryInfrastruktur-InventarCMDB, VM, Datenbanken, Middleware, StorageLaufzeit- und NutzungsdatenCPU, RAM, I/O, Netzwerk und SaisonalitätIntegrations- und Fluss-SignaleNetzwerkpfade, APIs, Identität, DatenflüsseAssessment-getriebene menschliche EingabenSecurity- und Compliance-KontextDatenklassen, Kontrollen, Audit-AnforderungenOwner- und Business-InputKritikalität, Release-Fenster, Lifecycle-PläneDiscovery-Analyse-ToolingTechnikbasierte AnalysenNormalisieren und korrelierenDatensätze und technische Identitäten zusammenführenAbhängigkeiten abbildenKommunikation und Kopplung ableitenNutzungs- und Sizing-AnalyseBelastbare Lastkorridore ableitenVorläufige SegmentierungNach Stack und Umgebung gruppierenHuman-driven Analysen (Application-Owner-Input)Kritikalität und Risiko kalibrierenBusiness-Impact und Restriktionen validierenWellenfähigkeit und ReihenfolgeAbhängigkeiten mit Release-Fenstern abstimmenAnnahmen- und Gap-RegisterOffene Punkte und Reifegrad dokumentierenÜbergabe-ErgebnisseTool-basierte ErgebnisseDesignOptionen für Zielarchitektur und belastbare Sizing-DatenLanding ZonePlattform-Guidelines und Anforderungen an Account-StrukturenMigrationsplanWellen-Backlog, Reihenfolge und Cutover-FensterAssessment-validierte ErgebnisseSecurity und ComplianceControl-Bedarfe, Datenklassen und Remediation-PunkteOperating ModelRollenbild, Ownership-Grenzen und ProzessauswirkungenBusiness CaseValue-/Risikoprofil und Modernisierungsprioritäten

Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:

  • Daten normalisieren: Heterogene Exporte in ein konsistentes, auf Anwendungen ausgerichtetes Modell überführen.
  • Abhängigkeiten abbilden: Kommunikation, Datenaustausch und Kopplungen erkennen.
  • Kritikalitäts- und Risiko-Bewertung: Business-Impact, Ausfall-Domänen und Compliance-Exposition bewerten.
  • Analyse der Nutzung: Daten zu CPU, RAM und Storage für Right-Sizing und die Planung der Zielumgebung belastbar ableiten.
  • Segmentierung: Anwendungen nach Reifegrad, Restriktionen und Strategie-Fit gruppieren.
  • Wellen-Simulation: Move Groups und Optionen für die Reihenfolge unter Abhängigkeitsrestriktionen modellieren.
  • Gap- und Annahmen-Tracking: Offene Punkte transparent mit einer Einschätzung führen.

Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.

KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  1. Quelldaten aus CMDB, Hypervisor, Cloud-Inventaren, Monitoring und Exportdateien zusammenführen.
  2. Datensätze normalisieren und in ein gemeinsames, applikationsorientiertes Modell überführen.
  3. Abhängigkeiten erfassen und validieren (Netzwerk, Daten, Identität, Integrationen und Batch-Flows).
  4. Erkenntnisse mit Input der Owner zu Kritikalität, Lifecycle, Restriktionen und Migrationsfähigkeit anreichern.
  5. Workloads für Migrationsstrategie-Optionen und Wellenplanung klassifizieren.
  6. Ergebnisse mit Architektur, Security, Plattform und Business-Stakeholdern abstimmen.
  • Risiko der Migration reduzieren: Frühe Sichtbarkeit auf verdeckte Abhängigkeiten senkt Ausfall- und Rollback-Risiken.
  • Planung der Wellen verbessern: Workloads lassen sich realistisch nach Kopplung, Kritikalität und Reifegrad gruppieren.
  • Falsche Dimensionierung vermeiden: Gemessene Nutzung ersetzt Annahmen in der Zielkapazitätsplanung.
  • Governance absichern: Security-, Compliance- und Betriebsanforderungen werden vor der Umsetzung adressiert.
  • Stakeholder-Buy-in stärken: Gemeinsame Fakten verbessern die Entscheidungsqualität zwischen Business und IT.

Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:

Design

Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.

Security und Compliance

Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.

Landing Zone

Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.

Migrationsplan

Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.

Operating Model und Business Case

Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.

Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:

  • Konsolidierte Applikations-Basis: Inventar nach Domäne, Umgebung und Kritikalität.
  • Abhängigkeitskarte: Verifizierte Upstream-/Downstream-Beziehungen und wichtige Integrationen.
  • Profil der Nutzung: Belastbare Daten zur Auslastung und Sizing-Annahmen.
  • Constraint-Register: Security-, Compliance-, Lizenz- und Einschränkungen im Betrieb.
  • Migrationsreife-Sicht: Priorisierte Kandidaten, Risiken und Empfehlungen für die Reihenfolge.

Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.

Evidenz und Muster validieren

Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.

Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.

Vollständige Basis

Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.

Transparente Abhängigkeiten

Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.

Business-Abgleich

Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.

Planungsreife

Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.

Inventarisierung

Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.

Abhängigkeitsanalyse

Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.

Ressourcennutzung

Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.

Betriebskontext

Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.

Input der Application Owner

Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.

In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.

Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.

Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.

Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:

  • Technisch ermittelte Evidenz: Tooling-basierte Befunde aus Inventar-Exporten und Abhängigkeits-Signalen. Dieser Stream liefert Skalierbarkeit, Konsistenz und Wiederholbarkeit.
  • Application-Owner-Anreicherung (human-driven): Validierte Angaben zu Business-Kritikalität, Lifecycle-Absicht, Release-Restriktionen und betrieblicher Realität aus Interviews und Fragebögen.

Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.

Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Discovery von Quelle zur Entscheidung Discovery trennt technische und menschliche Eingaben, führt technische und menschlich angereicherte Analysen aus und übergibt beide Ergebnisströme an nachgelagerte Module. Discovery-EingabenTechnisches und automatisiertes DiscoveryInfrastruktur-InventarCMDB, VM, Datenbanken, Middleware, StorageLaufzeit- und NutzungsdatenCPU, RAM, I/O, Netzwerk und SaisonalitätIntegrations- und Fluss-SignaleNetzwerkpfade, APIs, Identität, DatenflüsseAssessment-getriebene menschliche EingabenSecurity- und Compliance-KontextDatenklassen, Kontrollen, Audit-AnforderungenOwner- und Business-InputKritikalität, Release-Fenster, Lifecycle-PläneDiscovery-Analyse-ToolingTechnikbasierte AnalysenNormalisieren und korrelierenDatensätze und technische Identitäten zusammenführenAbhängigkeiten abbildenKommunikation und Kopplung ableitenNutzungs- und Sizing-AnalyseBelastbare Lastkorridore ableitenVorläufige SegmentierungNach Stack und Umgebung gruppierenHuman-driven Analysen (Application-Owner-Input)Kritikalität und Risiko kalibrierenBusiness-Impact und Restriktionen validierenWellenfähigkeit und ReihenfolgeAbhängigkeiten mit Release-Fenstern abstimmenAnnahmen- und Gap-RegisterOffene Punkte und Reifegrad dokumentierenÜbergabe-ErgebnisseTool-basierte ErgebnisseDesignOptionen für Zielarchitektur und belastbare Sizing-DatenLanding ZonePlattform-Guidelines und Anforderungen an Account-StrukturenMigrationsplanWellen-Backlog, Reihenfolge und Cutover-FensterAssessment-validierte ErgebnisseSecurity und ComplianceControl-Bedarfe, Datenklassen und Remediation-PunkteOperating ModelRollenbild, Ownership-Grenzen und ProzessauswirkungenBusiness CaseValue-/Risikoprofil und Modernisierungsprioritäten

Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:

  • Daten normalisieren: Heterogene Exporte in ein konsistentes, auf Anwendungen ausgerichtetes Modell überführen.
  • Abhängigkeiten abbilden: Kommunikation, Datenaustausch und Kopplungen erkennen.
  • Kritikalitäts- und Risiko-Bewertung: Business-Impact, Ausfall-Domänen und Compliance-Exposition bewerten.
  • Analyse der Nutzung: Daten zu CPU, RAM und Storage für Right-Sizing und die Planung der Zielumgebung belastbar ableiten.
  • Segmentierung: Anwendungen nach Reifegrad, Restriktionen und Strategie-Fit gruppieren.
  • Wellen-Simulation: Move Groups und Optionen für die Reihenfolge unter Abhängigkeitsrestriktionen modellieren.
  • Gap- und Annahmen-Tracking: Offene Punkte transparent mit einer Einschätzung führen.

Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.

KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  1. Quelldaten aus CMDB, Hypervisor, Cloud-Inventaren, Monitoring und Exportdateien zusammenführen.
  2. Datensätze normalisieren und in ein gemeinsames, applikationsorientiertes Modell überführen.
  3. Abhängigkeiten erfassen und validieren (Netzwerk, Daten, Identität, Integrationen und Batch-Flows).
  4. Erkenntnisse mit Input der Owner zu Kritikalität, Lifecycle, Restriktionen und Migrationsfähigkeit anreichern.
  5. Workloads für Migrationsstrategie-Optionen und Wellenplanung klassifizieren.
  6. Ergebnisse mit Architektur, Security, Plattform und Business-Stakeholdern abstimmen.
  • Risiko der Migration reduzieren: Frühe Sichtbarkeit auf verdeckte Abhängigkeiten senkt Ausfall- und Rollback-Risiken.
  • Planung der Wellen verbessern: Workloads lassen sich realistisch nach Kopplung, Kritikalität und Reifegrad gruppieren.
  • Falsche Dimensionierung vermeiden: Gemessene Nutzung ersetzt Annahmen in der Zielkapazitätsplanung.
  • Governance absichern: Security-, Compliance- und Betriebsanforderungen werden vor der Umsetzung adressiert.
  • Stakeholder-Buy-in stärken: Gemeinsame Fakten verbessern die Entscheidungsqualität zwischen Business und IT.

Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:

Design

Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.

Security und Compliance

Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.

Landing Zone

Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.

Migrationsplan

Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.

Operating Model und Business Case

Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.

Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:

  • Konsolidierte Applikations-Basis: Inventar nach Domäne, Umgebung und Kritikalität.
  • Abhängigkeitskarte: Verifizierte Upstream-/Downstream-Beziehungen und wichtige Integrationen.
  • Profil der Nutzung: Belastbare Daten zur Auslastung und Sizing-Annahmen.
  • Constraint-Register: Security-, Compliance-, Lizenz- und Einschränkungen im Betrieb.
  • Migrationsreife-Sicht: Priorisierte Kandidaten, Risiken und Empfehlungen für die Reihenfolge.

Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.

Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.

Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.

Vollständige Basis

Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.

Transparente Abhängigkeiten

Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.

Business-Abgleich

Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.

Planungsreife

Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.

Inventarisierung

Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.

Abhängigkeitsanalyse

Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.

Ressourcennutzung

Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.

Betriebskontext

Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.

Input der Application Owner

Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.

In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.

Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.

Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.

Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:

  • Technisch ermittelte Evidenz: Tooling-basierte Befunde aus Inventar-Exporten und Abhängigkeits-Signalen. Dieser Stream liefert Skalierbarkeit, Konsistenz und Wiederholbarkeit.
  • Application-Owner-Anreicherung (human-driven): Validierte Angaben zu Business-Kritikalität, Lifecycle-Absicht, Release-Restriktionen und betrieblicher Realität aus Interviews und Fragebögen.

Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.

Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Discovery von Quelle zur Entscheidung Discovery trennt technische und menschliche Eingaben, führt technische und menschlich angereicherte Analysen aus und übergibt beide Ergebnisströme an nachgelagerte Module. Discovery-EingabenTechnisches und automatisiertes DiscoveryInfrastruktur-InventarCMDB, VM, Datenbanken, Middleware, StorageLaufzeit- und NutzungsdatenCPU, RAM, I/O, Netzwerk und SaisonalitätIntegrations- und Fluss-SignaleNetzwerkpfade, APIs, Identität, DatenflüsseAssessment-getriebene menschliche EingabenSecurity- und Compliance-KontextDatenklassen, Kontrollen, Audit-AnforderungenOwner- und Business-InputKritikalität, Release-Fenster, Lifecycle-PläneDiscovery-Analyse-ToolingTechnikbasierte AnalysenNormalisieren und korrelierenDatensätze und technische Identitäten zusammenführenAbhängigkeiten abbildenKommunikation und Kopplung ableitenNutzungs- und Sizing-AnalyseBelastbare Lastkorridore ableitenVorläufige SegmentierungNach Stack und Umgebung gruppierenHuman-driven Analysen (Application-Owner-Input)Kritikalität und Risiko kalibrierenBusiness-Impact und Restriktionen validierenWellenfähigkeit und ReihenfolgeAbhängigkeiten mit Release-Fenstern abstimmenAnnahmen- und Gap-RegisterOffene Punkte und Reifegrad dokumentierenÜbergabe-ErgebnisseTool-basierte ErgebnisseDesignOptionen für Zielarchitektur und belastbare Sizing-DatenLanding ZonePlattform-Guidelines und Anforderungen an Account-StrukturenMigrationsplanWellen-Backlog, Reihenfolge und Cutover-FensterAssessment-validierte ErgebnisseSecurity und ComplianceControl-Bedarfe, Datenklassen und Remediation-PunkteOperating ModelRollenbild, Ownership-Grenzen und ProzessauswirkungenBusiness CaseValue-/Risikoprofil und Modernisierungsprioritäten

Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:

  • Daten normalisieren: Heterogene Exporte in ein konsistentes, auf Anwendungen ausgerichtetes Modell überführen.
  • Abhängigkeiten abbilden: Kommunikation, Datenaustausch und Kopplungen erkennen.
  • Kritikalitäts- und Risiko-Bewertung: Business-Impact, Ausfall-Domänen und Compliance-Exposition bewerten.
  • Analyse der Nutzung: Daten zu CPU, RAM und Storage für Right-Sizing und die Planung der Zielumgebung belastbar ableiten.
  • Segmentierung: Anwendungen nach Reifegrad, Restriktionen und Strategie-Fit gruppieren.
  • Wellen-Simulation: Move Groups und Optionen für die Reihenfolge unter Abhängigkeitsrestriktionen modellieren.
  • Gap- und Annahmen-Tracking: Offene Punkte transparent mit einer Einschätzung führen.

Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.

KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  1. Quelldaten aus CMDB, Hypervisor, Cloud-Inventaren, Monitoring und Exportdateien zusammenführen.
  2. Datensätze normalisieren und in ein gemeinsames, applikationsorientiertes Modell überführen.
  3. Abhängigkeiten erfassen und validieren (Netzwerk, Daten, Identität, Integrationen und Batch-Flows).
  4. Erkenntnisse mit Input der Owner zu Kritikalität, Lifecycle, Restriktionen und Migrationsfähigkeit anreichern.
  5. Workloads für Migrationsstrategie-Optionen und Wellenplanung klassifizieren.
  6. Ergebnisse mit Architektur, Security, Plattform und Business-Stakeholdern abstimmen.
  • Risiko der Migration reduzieren: Frühe Sichtbarkeit auf verdeckte Abhängigkeiten senkt Ausfall- und Rollback-Risiken.
  • Planung der Wellen verbessern: Workloads lassen sich realistisch nach Kopplung, Kritikalität und Reifegrad gruppieren.
  • Falsche Dimensionierung vermeiden: Gemessene Nutzung ersetzt Annahmen in der Zielkapazitätsplanung.
  • Governance absichern: Security-, Compliance- und Betriebsanforderungen werden vor der Umsetzung adressiert.
  • Stakeholder-Buy-in stärken: Gemeinsame Fakten verbessern die Entscheidungsqualität zwischen Business und IT.

Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:

Design

Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.

Security und Compliance

Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.

Landing Zone

Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.

Migrationsplan

Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.

Operating Model und Business Case

Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.

Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:

  • Konsolidierte Applikations-Basis: Inventar nach Domäne, Umgebung und Kritikalität.
  • Abhängigkeitskarte: Verifizierte Upstream-/Downstream-Beziehungen und wichtige Integrationen.
  • Profil der Nutzung: Belastbare Daten zur Auslastung und Sizing-Annahmen.
  • Constraint-Register: Security-, Compliance-, Lizenz- und Einschränkungen im Betrieb.
  • Migrationsreife-Sicht: Priorisierte Kandidaten, Risiken und Empfehlungen für die Reihenfolge.

Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.

STEP

Design

Gehen Sie hier in die Tiefe: Nutzen Sie die R-Strategie-Grafik als Ankerpunkt, um zu erklären, wie der Migrationsansatz je Anwendung gewählt und begründet wird.

Design and mobilizeDesignOverview In 2 Trails

Das Modul Design erstellt für jede in Discovery erfasste Anwendung ein ausführbares Design für die Migration. Es geht nicht um ein abstraktes Papier, sondern um ein konkretes Paket, das eine Migration Factory stabil umsetzen kann.

Zielbild je Anwendung

Definiert Zielarchitektur, Service-Auswahl, Integrationsansatz und Randbedingungen im STACKIT Kontext.

R-Strategie-Entscheidungsnachweis

Dokumentiert die gewählte Migrationsstrategie und begründet, warum Alternativen verworfen wurden.

Factory-fähiges Migrations-Runbook

Liefert eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Rückfallpfad und Validierungspunkten.

Handover-Paket

Übergibt alle benötigten Ergebnisse an Migration Factory Setup, Landing Zone und Migrationsplan.

Die Module sind stark verzahnt, haben aber unterschiedliche Aufgaben:

Design (dieses Modul)

Entscheidet pro Anwendung Zielbild und Migrationsstrategie und erstellt ausführbare Runbooks.

Migration Factory Setup

Ermöglicht die Umsetzung durch Auswahl und Vorbereitung des passenden Factory-Modells, Partners und Werkzeugkastens.

Landing Zone

Liefert die Plattform-Grundlage und Governance Controls, die im Zielbild berücksichtigt werden müssen.

Migrationsplan

Überführt fertige Designs in realistische Wellen, Reihenfolgen, Abhängigkeiten und Meilensteine.

Die R-Strategie-Methodik ist das zentrale Modell in diesem Modul. Für jede Anwendung muss die gewählte Strategie mit Architektur-, Business-, Risiko- und Argumenten für den Betrieb belegt werden.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
R-Strategie-Migrationsmethode Entscheidungsfluss von Discovery bis Produktion mit den sieben R-Strategien: Relocate, Rehost, Replatform, Repurchase, Refactor, Retain und Retire. R-Strategie-MigrationsmethodeFrom discovery and path selection through the seven R-strategies to validation, transition, and production.DiscoveryDiscoveryAssess / prioritizeAssess / prioritizeDetermine migration pathDetermine migration pathValidationValidationTransitionTransitionProductionProductionRelocateRelocate(move VM)Define Landing ZoneDefine Landing ZoneUse migration toolsUse migration toolsAUTOMATEMANUALInstallInstallConfigConfigDeployDeployValidation & handoverRehostingRehosting(move application)Define Landing ZoneDefine Landing ZoneUse migration toolsUse migration toolsAUTOMATEMANUALInstallInstallConfigConfigDeployDeployReplatformingReplatforming(lift and reshape)Define Landing ZoneDefine Landing ZoneMap Target PlatformMap Target PlatformAdapt Platform StackAdapt Platform StackRepurchasingRepurchasing(replace, drop and shop)Purchase COTS/SaaS and licensingPurchase COTS/SaaS and licensingMigrate business processMigrate business processRefactoringRefactoring(re-architecting applications)Redesign application/ infrastructure architectureRedesign application/ infrastructure architectureApp code developmentApp code developmentFull ALM/SDLCFull ALM/SDLCIntegrationIntegrationRetain/moveRetain/movekeep for now or move laterRetire/decommissionRetire/decommissionLanding zone foundationLanding zone foundationShared platform base for all paths
  • Relocate: Sinnvoll, wenn eine schnelle Überführung von Virtualisierungs-Stacks möglich ist; je nach Wellenumfang tool-gestützt oder kontrolliert manuell ausführen.
  • Rehost: Sinnvoll bei geringer Veränderungstoleranz und engem Zeitrahmen, wenn Geschwindigkeit vor sofortiger Modernisierung steht.
  • Replatform: Sinnvoll, wenn begrenzte Anpassungen über die STACKIT Plattform klare Vorteile in Betrieb, Skalierung oder Kosten bringen.
  • Repurchase: Sinnvoll für passende Angebote im STACKIT Ökosystem, in dieser Phase gezielt für Workspace by STACKIT, ServiceNow, RISE with SAP on STACKIT und STACKIT Domain Solutions.
  • Refactor: Sinnvoll für strategische Anwendungen, wenn eine cloud-native Überarbeitung klaren Mehrwert in Agilität, Resilienz oder Kosten schafft.
  • Retain: Retain bei zeitlichen, technischen oder Governance-Hürden in der aktuellen Welle.
  • Retire: Retire bei fehlendem Geschäftswert im Verhältnis zum Betriebsaufwand.

Das Diagramm ist nicht nur eine Visualisierung. Es ist der Referenzablauf für die Übergabe zwischen Modulen und für die zentralen Design-Governance-Checkpoints.

Ausgangslage und Randbedingungen absichern: fachlicher Kontext, Workload-Inventar, Abhängigkeiten und Restriktionen für die folgenden Design-Entscheidungen.

Kandidaten für das Design nach Kritikalität, Risiko, Aufwand und Eignung für Wellen priorisieren. Dieser Schritt steuert, wo Design-Kapazität zuerst eingesetzt wird.

Die passende R-Strategie je Anwendung festlegen und in den jeweiligen Design-Pfad verzweigen (Relocate, Rehost, Replatform, Repurchase, Refactor, Retain oder Retire).

Alle Design-Pfade in einem gemeinsamen Qualitäts-Gate betrachten. Annahmen zur Architektur, Security/Compliance, Runbook-Qualität und Betriebsreife validieren.

Die kontrollierte Übergabe in den Migrationslauf vorbereiten: Release-Reife, Wellen-Fit, Koordinationsfenster und klare Übergabe der Verantwortung.

Kriterien für den Produktiv-Handover und die Day-1-Betriebsbasis nach erfolgreicher Transition finalisieren. Damit ist der im Diagramm dargestellte Design-Prozess abgeschlossen.

  1. Scope und Baseline aus Discovery bestätigen (Abhängigkeiten, Nutzung, Kritikalität, Restriktionen).
  2. Fachliche und technische Designziele festlegen, inklusive Verfügbarkeit, Security, Compliance und Performance.
  3. R-Strategie-Optionen gegen klare Kriterien bewerten und die gewählte Strategie begründet dokumentieren.
  4. Zielbild auf STACKIT Produkte und Plattform-Fähigkeiten abbilden, inklusive Netzwerk, Identität, Daten und Betrieb.
  5. Migrationsvorgehen spezifizieren (Cutover-Ansatz, Datenumzug, Integrationswechsel, Rückfallstrategie).
  6. Ausführbares Runbook für die Factory mit Aufgaben, Qualitätschecks und Abnahmekriterien erstellen.
  7. Design-Annahmen mit Architektur, Security, Plattform und Business-Ownern validieren.
  8. Freigegebenes Designpaket an Migration Factory Setup und Migrationsplan übergeben.

Mindestens folgende Inhalte sollten je Anwendung vorliegen:

  • Zielarchitektur-Definition: Workload-Platzierung, Service-Mapping, Modell für Integrationen und nicht-funktionale Anforderungen.
  • R-Strategie-Entscheidungsnachweis: Gewählte Strategie, Kriterien, geprüfte Alternativen und Haupt-Risiken.
  • Migrations-Runbook: Reihenfolge der Ausführung, Checks vor dem Lauf, Rückfallpfad, Validierung und Go-live-Kriterien.
  • Abhängigkeiten und Schnittstellen: Bedarf für Koordination mit vor- und nachgelagerten Systemen und Übergangsfenstern.
  • Compliance- und Security-Controls: Verpflichtende Controls und Nachweise für Release-Reife.

Nutzen Sie die dedizierte Pattern-Seite, um vor Auswahl des Migrations-Runbooks ein klares Zielbild zu definieren.

Nutzen Sie ergänzend zur R-Strategie die Workload-Sicht, um zu klassifizieren, was migriert wird, und um machbare Umsetzungsvarianten mit expliziten Rahmenbedingungen auszuwählen.

KI-gestützte Design-Assets unterstützen Architekten dabei, Anwendungsanforderungen, Services aus der Ausgangslage und R-Strategie-Optionen in prüfbare Zielbildvorschläge zu überführen. Die Ergebnisse dienen als Input für Architektur-, Security-, Plattform- und Business-Validierung, bevor ein Migrationspfad freigegeben wird.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die Qualität der Migrationsplanung hängt direkt von der Design-Qualität ab. Reihenfolge der Wellen, Factory-Durchsatz und Liefer-Risiko werden durch die Präzision der Zielentwürfe und Ablaufpläne bestimmt. Unvollständige Designs führen in der Praxis zu instabilen Wellen und Verzögerungen.

PLAN

STACKIT Serviceportfolio erkunden

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Workload Migration Use Cases STACKIT · Design And Mobilize › Design Open page ↗

Die R-Strategie erklärt, wie migriert wird. Diese Seite ergänzt die Workload-Sicht und klärt, was migriert wird. Sie ist bewusst lösungsneutral und fokussiert auf transparente Kategorisierung, Machbarkeitsgrenzen und Entscheidungskontext.

Application-Runtime-Migration

Migration kompletter Anwendungs-Runtimes über VM- und Plattform-Ziele hinweg, inklusive Abhängigkeiten, Cutover-Verhalten und Betriebs-Handover.

Container-Plattform-Migration

Migration zwischen Kubernetes-Plattformen mit getrennter Behandlung von stateless und stateful Workload-Profilen.

Datenmigration

Migration großer Dateibestände, Datenbanken und Datenplattform-Workloads mit expliziten Konsistenz-, Performance- und Integritätsgrenzen.

Identity- und Access-Migration

Migration von IAM-Grundlagen wie SSO, Föderation, Rollen, Service-Accounts und Berechtigungsmodellen.

Netzwerk- und Konnektivitäts-Migration

Migration von Routing, DNS, Firewall-Regeln, Segmentierung, privater Konnektivität und umgebungsübergreifenden Kommunikationspfaden.

Integrations- und API-Migration

Migration von API-Verträgen, Messaging, Eventing und Integrations-Endpunkten über Quell- und Zielumgebungen hinweg.

Migration von Security- und Compliance-Controls

Migration von Controls, Nachweisketten, Schlüsselmaterial und Audit-Anforderungen für regulierte Produktionsreife.

Operations- und Observability-Migration

Migration von Monitoring, Alerting, Logging, Incident-Workflows und Service-Level-Baselines für den Betrieb.

Delivery- und Resilienz-Migration

Migration von CI/CD-Pipelines, Automatisierungs-Controls, Backup-Ketten und Disaster-Recovery-Fähigkeiten.

Wie sich die aktuellen Kategorien in dieses Modell einfügen

Abschnitt betitelt „Wie sich die aktuellen Kategorien in dieses Modell einfügen“
  • Application-Stack-Migration ist Teil der Application-Runtime-Migration.
  • Migration großer Dateibestände ist Teil der Datenmigration.
  • Kubernetes-zu-Kubernetes-Migration ist Teil der Container-Plattform-Migration.

STACKIT unterstützt Migrationspfade von AWS und Azure über Anwendungs-Runtimes, Daten, Netzwerk, Identität, Betrieb und Delivery hinweg. Der Zielpfad wird je Workload anhand von Architektur, Datenprofil, Verfügbarkeitsanforderungen und Betriebsmodell ausgewählt.

Das servicebezogene Ziel-Mapping finden Sie unter Zielservice-Mappings für AWS und Azure.

Nutzen Sie diese Dimensionen, um Anfragen vor der Auswahl von Umsetzungsvarianten zu kategorisieren:

  • Migrationsobjekt: Application Stack, Datenbestand oder Container-Plattform.
  • State-Profil: Stateless, stateful oder gemischt.
  • Kritikalitätsprofil: Business-Kritikalität und akzeptiertes Migrationsrisiko.
  • Konnektivitätsprofil: Netzwerk-Erreichbarkeit und Protokollkompatibilität zwischen Quelle und Ziel.
  • Downtime-Profil: Erlaubte Service-Unterbrechung und Grenzen des Cutover-Fensters.
  • Compliance-Profil: Security-, Audit- und regulatorische Grenzen.
  1. Das primäre Migrationsobjekt identifizieren.
  2. Workload-State-Profil und Kritikalität bestimmen.
  3. Konnektivitäts- und Transfer-Einschränkungen erfassen.
  4. Rahmenbedingungen für Downtime, Konsistenz und Compliance definieren.
  5. Die Anfrage einer Use-Case-Kategorie zuordnen und Annahmen dokumentieren.
  • Umfasst: Application-Stack-Migration (inklusive VM-zentrierter Migrationen).
  • Primäres Ziel: Anwendungs-Runtimes mit planbarem Cutover und Betriebs-Handover überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • Abhängigkeits-Klarheit: Integrationsabhängigkeiten und Übergangsfenster müssen bekannt sein.
  • Cutover-Modell: Unterbrechungsmodell und Entscheidungs-Gates müssen freigegeben sein.
  • Rollback-Readiness: Trigger und Ownership müssen definiert sein.
  • Umfasst: Kubernetes-zu-Kubernetes-Migration.
  • Primäres Ziel: Containerisierte Workloads in Ziel-Cluster-Modelle überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • State-Klassifikation: Stateless-/Stateful-Grenzen müssen je Komponente explizit sein.
  • State-Portabilität: Storage- und Datenbank-Kompatibilität müssen validiert sein.
  • Traffic-Steuerung: Die Fähigkeit zum progressiven Switch muss bestätigt sein.
  • Umfasst: Migration großer Dateibestände sowie Datenbank-/Datenplattform-Übergänge.
  • Primäres Ziel: Datenbestände mit kontrollierter Konsistenz und Integrität überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • Konnektivitäts-Machbarkeit: Die erforderliche Endpunkt-Erreichbarkeit muss validiert sein.
  • Konsistenzmodell: Freeze-Fenster, Delta-Strategie und Validierungsmethoden müssen definiert sein.
  • Performance-Machbarkeit: Durchsatzprofil und Laufzeitgrenzen müssen validiert sein.
  • Primäres Ziel: Identity-Trust- und Access-Modelle ohne Security-Regression überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • Trust-Modell-Mapping: Föderation, SSO und Token-Flows müssen gemappt sein.
  • Autorisierungs-Mapping: Rollen- und Entitlement-Mapping müssen validiert sein.
  • Credential-Übergang: Secret-Rotation und Notfall-Zugriffspfade müssen freigegeben sein.
  • Primäres Ziel: Kommunikationspfade und Security-Grenzen zwischen Umgebungen überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • Adressierung und Routing: IP-Planung und Routen-Ownership müssen definiert sein.
  • Policy-Parität der Controls: Firewall- und Segmentierungs-Policies müssen abgeglichen sein.
  • Kontinuität der Namensauflösung: Das DNS-Übergangsverhalten muss geplant sein.
  • Primäres Ziel: Service-Schnittstellen und Integrationsmuster überführen, ohne Consumer zu brechen.

Verbindliche Grenzen:

  • Vertragskompatibilität: Versionierungs- und Kompatibilitätsstrategie müssen explizit sein.
  • Abhängigkeits-Sequenzierung: Die Switch-Reihenfolge von Producer/Consumer muss gesteuert werden.
  • Message-Semantik: Annahmen zu Ordering, Retries und wiederholungssicherem Verhalten müssen validiert sein.

7. Migration von Security- und Compliance-Controls

Abschnitt betitelt „7. Migration von Security- und Compliance-Controls“
  • Primäres Ziel: Wirksamkeit der Controls und Audit-Readiness während des Übergangs erhalten oder verbessern.

Verbindliche Grenzen:

  • Control-Mapping: Erforderliche Controls und Nachweispunkte müssen gemappt sein.
  • Schlüssel- und Zertifikats-Handling: Der Übergang kryptografischen Materials muss gesteuert sein.
  • Audit-Kontinuität: Logging- und Nachweis-Aufbewahrungspflichten müssen intakt bleiben.
  • Primäres Ziel: Operative Kontrolle und Incident-Response-Readiness nach der Migration sicherstellen.

Verbindliche Grenzen:

  • Observability-Baseline: Metriken, Logs, Traces und Alerts müssen vor dem Cutover aktiv sein.
  • Betriebs-Ownership: On-Call- und Eskalationspfade müssen zugewiesen sein.
  • Service-Ziele: SLO-/SLA-Ziele und Schwellwerte müssen definiert sein.
  • Primäres Ziel: Software-Delivery- und Resilienz-Fähigkeiten in den Zielbetrieb überführen.

Verbindliche Grenzen:

  • Pipeline-Kontinuität: CI/CD- und Release-Controls müssen auditierbar bleiben.
  • Recovery-Readiness: Backup-/Restore- und DR-Annahmen müssen validiert sein.
  • Automatisierungs-Sicherheit: Leitplanken für Deployment-Automatisierung müssen vorhanden sein.
  • Downtime-Ziel: Geplantes Downtime-Fenster versus Erwartung durchgehender Verfügbarkeit.
  • Konsistenzanforderung: Eventual Consistency, Near-Real-Time oder strikte transaktionale Konsistenz.
  • Änderungstoleranz: Wie viel Architektur- und Anwendungsänderung in der aktuellen Welle akzeptabel ist.
  • Automatisierungsgrad: Manueller, teilautomatisierter oder vollautomatisierter Ausführungspfad.
  • Risiko und Reversibilität: Fähigkeit, Fehler schnell zu erkennen und ohne business-kritische Auswirkung zurückzurollen.

Die Umsetzungsdetails werden auf dedizierten Asset-Seiten gepflegt. Das hält die Übersichtsseite kategorie-fokussiert und lässt konkrete Vorlagen unabhängig weiterentwickeln.

Asset-Titel
Framework
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Framework
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Zielmuster und Runtime auswählen

Das Design-Modul entscheidet vor der Ausführung der Migration, wie eine Anwendung auf STACKIT betrieben werden soll. Diese Seite fokussiert auf Zielarchitektur-Entscheidungen für Anwendungen, nicht auf Landing-Zone-Basisthemen.

Welche Fragen ein gutes Design der Anwendung beantworten muss

Abschnitt betitelt „Welche Fragen ein gutes Design der Anwendung beantworten muss“

Für jede Anwendung sollte das Zielbild diese zentralen Fragen beantworten:

  • Workload-Modell: Soll die Anwendung auf VM, Kubernetes, Cloud Foundry, als statische Auslieferung oder auf einem SaaS-Ziel laufen?
  • Service-Modell-Fit: Welches Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS) balanciert Kontrolle, Geschwindigkeit und Betriebsaufwand am besten?
  • State- und Weg der Daten: Wie werden Datenkonsistenz, Cutover-Sequenz und Rollback umgesetzt?
  • Betriebsmodell: Welches Team verantwortet Day-1/Day-2-Betrieb, Alerting, Backup und Incident Response?
  • Regeln für Risiken: Welche Architekturentscheidungen sind verpflichtend, nur als Ausnahme zulässig oder ausdrücklich ausgeschlossen?

Orientierung zum Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS)

Abschnitt betitelt „Orientierung zum Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS)“

Diese Orientierung hilft bei der praktischen Auswahl für Designs von Anwendungen:

  • IaaS wählen, wenn: Tiefe OS-/Runtime-Kontrolle, Legacy-Abhängigkeiten oder spezielle Anforderungen ans Netzwerk erforderlich sind.
  • PaaS wählen, wenn: Schnellere Lieferung und weniger Betriebsaufwand gewünscht sind, bei weiterhin eigener Verantwortung für die Anwendung.
  • SaaS wählen, wenn: Der Geschäftsprozess ein standardisiertes Produkt akzeptiert und Differenzierung keinen eigenen Plattformbetrieb erfordert.

Nicht nach Gewohnheit entscheiden. Auf Basis messbarer Anforderungen, verfügbarer Betriebskapazität und Zielen über den Lebenszyklus entscheiden.

VM-Runtime (IaaS)

Geeignet für Low-Change-Migrationen und Komponenten mit OS-naher Kontrolle, Spezialagenten oder ausgeprägten Legacy-Abhängigkeiten.

Kubernetes-Runtime (PaaS-nahes Betriebsmodell)

Geeignet für containerisierte Workloads mit Bedarf an skalierbarer Ausführung, standardisierten Releases und Plattformbetrieb.

Cloud-Foundry-Runtime (PaaS)

Geeignet, wenn Teams hohe Entwicklerproduktivität und schnelle Bereitstellung über tiefe Plattformkontrolle priorisieren.

Statische Auslieferung mit Object Storage/CDN

Geeignet für Frontend-/Static-Workloads mit hohem Verteilungsbedarf und geringer Runtime-Komplexität.

SaaS-Ersatzpfad

Geeignet, wenn Prozessfit und Standardfähigkeiten mehr Mehrwert liefern als Migration und Betrieb des bisherigen Stacks.

Architektur-Guardrails für Designs von Anwendungen

Abschnitt betitelt „Architektur-Guardrails für Designs von Anwendungen“
  • Immer umsetzen: Ziel-Runtime, Verantwortung für Daten, Rollback-Trigger und Day-1-Betrieb vor Freigabe der Migration festlegen.
  • Nur als Ausnahme: Temporärer Dual-Run, manuelle Handover oder teilweise Automatisierung nur mit explizitem Risiko und Enddatum.
  • Vermeiden: Runtime-Wechsel, Datenmigration und große Integrationsänderungen in einem unkontrollierten Cutover bündeln.
  • Nie umsetzen: Kein Zielbild ohne Observability-Baseline, Backup-/Recovery-Modell und klar benannte Betriebsverantwortung freigeben.
  1. Anwendungsscope, Abhängigkeiten und nicht-funktionale Anforderungen bestätigen.
  2. Service-Modell-Fit (IaaS, PaaS, SaaS) bewerten und zulässige Runtime-Ziele eingrenzen.
  3. Ein Zielmuster auswählen und dokumentieren, warum Alternativen verworfen wurden.
  4. Datenpfad, Cutover-Sequenz, Validierungsgates und Rollback-Logik festlegen.
  5. Betriebsverantwortung, Monitoring-Baseline und Handover-Kriterien definieren.
  6. Architekturentscheidungen in das Migrations-Runbook überführen.

VM-Muster mit Betriebsbaseline

Spring Boot auf VM mit Application Load Balancer, Observability-Integration und Backup-Strategie.

Kubernetes-Plattformmuster

Spring Boot auf SKE mit gemanagten Datendiensten, Object Storage, Secret Handling und Messaging.

Statische Auslieferung mit CDN-Option

Statische Auslieferung aus Object Storage mit optionaler CDN-Beschleunigung für internetseitige Nutzung.

Hybrides Connectivity-Muster

Zugriff auf den Workload über VPN und zentrale Firewall-Controls für Enterprise-Netze.

Cloud-Foundry-Muster

Spring Boot auf Cloud Foundry mit angebundenen Backing Services wie Redis und RabbitMQ.

Die Pattern-Karten dienen als mögliche Zielbilder. Pro Anwendung sollte ein explizites Zielbild gewählt werden. Mehrere Muster nur kombinieren, wenn Koexistenz bewusst als Übergangszustand geplant ist.

  • Architektur und Runbook trennen: zuerst das Zielbild definieren, danach Sequenz und Rollback für die Migration ableiten.
  • Betrieb von Anfang an einplanen: Observability-Signale, Alarm-Grenzen und Backup- oder Recovery-Erwartungen im Zielzustand festlegen.
  • Managed Services bewusst nutzen: gemanagte Plattform-Services bevorzugen, wenn sie Betriebsaufwand senken und keine unnötige Codeänderung erzwingen.
  • Vertrauensgrenzen im Netzwerk explizit definieren: Ingress, Egress, Ost-West-Controls und Hybrid-Bedarf vor der Umsetzung dokumentieren.
  • Secrets und Zugriffe als Design-Input behandeln: IAM-Rollen, Service Accounts und Secret-Manager-Nutzung früh im Architektur-Paket aufnehmen.
  • Datenmigration vom Runtime-Wechsel entkoppeln: bei stateful Workloads Daten-Gates getrennt von Runtime-Cutover validieren.
  • Messbare Abnahmekriterien festlegen: Verfügbarkeit, Latenz, Skalierung und Recovery müssen vor Handover prüfbar sein.

Diese Architektur-Assets dienen als konkrete Design-Referenzen.

Asset-Titel
Framework
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Ausführbare Beispiele für Migrationen (bestehend)

Abschnitt betitelt „Ausführbare Beispiele für Migrationen (bestehend)“
Asset-Titel
Framework
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Die Architektur-Assets helfen bei Auswahl und Begründung der Zielarchitektur, die Runbook-Assets bei der konkreten Umsetzung des Migrationspfad.

Das Design-Modul entscheidet vor der Ausführung der Migration, wie eine Anwendung auf STACKIT betrieben werden soll. Diese Seite fokussiert auf Zielarchitektur-Entscheidungen für Anwendungen, nicht auf Landing-Zone-Basisthemen.

Welche Fragen ein gutes Design der Anwendung beantworten muss

Abschnitt betitelt „Welche Fragen ein gutes Design der Anwendung beantworten muss“

Für jede Anwendung sollte das Zielbild diese zentralen Fragen beantworten:

  • Workload-Modell: Soll die Anwendung auf VM, Kubernetes, Cloud Foundry, als statische Auslieferung oder auf einem SaaS-Ziel laufen?
  • Service-Modell-Fit: Welches Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS) balanciert Kontrolle, Geschwindigkeit und Betriebsaufwand am besten?
  • State- und Weg der Daten: Wie werden Datenkonsistenz, Cutover-Sequenz und Rollback umgesetzt?
  • Betriebsmodell: Welches Team verantwortet Day-1/Day-2-Betrieb, Alerting, Backup und Incident Response?
  • Regeln für Risiken: Welche Architekturentscheidungen sind verpflichtend, nur als Ausnahme zulässig oder ausdrücklich ausgeschlossen?

Orientierung zum Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS)

Abschnitt betitelt „Orientierung zum Service-Modell (IaaS, PaaS, SaaS)“

Diese Orientierung hilft bei der praktischen Auswahl für Designs von Anwendungen:

  • IaaS wählen, wenn: Tiefe OS-/Runtime-Kontrolle, Legacy-Abhängigkeiten oder spezielle Anforderungen ans Netzwerk erforderlich sind.
  • PaaS wählen, wenn: Schnellere Lieferung und weniger Betriebsaufwand gewünscht sind, bei weiterhin eigener Verantwortung für die Anwendung.
  • SaaS wählen, wenn: Der Geschäftsprozess ein standardisiertes Produkt akzeptiert und Differenzierung keinen eigenen Plattformbetrieb erfordert.

Nicht nach Gewohnheit entscheiden. Auf Basis messbarer Anforderungen, verfügbarer Betriebskapazität und Zielen über den Lebenszyklus entscheiden.

VM-Runtime (IaaS)

Geeignet für Low-Change-Migrationen und Komponenten mit OS-naher Kontrolle, Spezialagenten oder ausgeprägten Legacy-Abhängigkeiten.

Kubernetes-Runtime (PaaS-nahes Betriebsmodell)

Geeignet für containerisierte Workloads mit Bedarf an skalierbarer Ausführung, standardisierten Releases und Plattformbetrieb.

Cloud-Foundry-Runtime (PaaS)

Geeignet, wenn Teams hohe Entwicklerproduktivität und schnelle Bereitstellung über tiefe Plattformkontrolle priorisieren.

Statische Auslieferung mit Object Storage/CDN

Geeignet für Frontend-/Static-Workloads mit hohem Verteilungsbedarf und geringer Runtime-Komplexität.

SaaS-Ersatzpfad

Geeignet, wenn Prozessfit und Standardfähigkeiten mehr Mehrwert liefern als Migration und Betrieb des bisherigen Stacks.

Architektur-Guardrails für Designs von Anwendungen

Abschnitt betitelt „Architektur-Guardrails für Designs von Anwendungen“
  • Immer umsetzen: Ziel-Runtime, Verantwortung für Daten, Rollback-Trigger und Day-1-Betrieb vor Freigabe der Migration festlegen.
  • Nur als Ausnahme: Temporärer Dual-Run, manuelle Handover oder teilweise Automatisierung nur mit explizitem Risiko und Enddatum.
  • Vermeiden: Runtime-Wechsel, Datenmigration und große Integrationsänderungen in einem unkontrollierten Cutover bündeln.
  • Nie umsetzen: Kein Zielbild ohne Observability-Baseline, Backup-/Recovery-Modell und klar benannte Betriebsverantwortung freigeben.
  1. Anwendungsscope, Abhängigkeiten und nicht-funktionale Anforderungen bestätigen.
  2. Service-Modell-Fit (IaaS, PaaS, SaaS) bewerten und zulässige Runtime-Ziele eingrenzen.
  3. Ein Zielmuster auswählen und dokumentieren, warum Alternativen verworfen wurden.
  4. Datenpfad, Cutover-Sequenz, Validierungsgates und Rollback-Logik festlegen.
  5. Betriebsverantwortung, Monitoring-Baseline und Handover-Kriterien definieren.
  6. Architekturentscheidungen in das Migrations-Runbook überführen.

VM-Muster mit Betriebsbaseline

Spring Boot auf VM mit Application Load Balancer, Observability-Integration und Backup-Strategie.

Kubernetes-Plattformmuster

Spring Boot auf SKE mit gemanagten Datendiensten, Object Storage, Secret Handling und Messaging.

Statische Auslieferung mit CDN-Option

Statische Auslieferung aus Object Storage mit optionaler CDN-Beschleunigung für internetseitige Nutzung.

Hybrides Connectivity-Muster

Zugriff auf den Workload über VPN und zentrale Firewall-Controls für Enterprise-Netze.

Cloud-Foundry-Muster

Spring Boot auf Cloud Foundry mit angebundenen Backing Services wie Redis und RabbitMQ.

Die Pattern-Karten dienen als mögliche Zielbilder. Pro Anwendung sollte ein explizites Zielbild gewählt werden. Mehrere Muster nur kombinieren, wenn Koexistenz bewusst als Übergangszustand geplant ist.

  • Architektur und Runbook trennen: zuerst das Zielbild definieren, danach Sequenz und Rollback für die Migration ableiten.
  • Betrieb von Anfang an einplanen: Observability-Signale, Alarm-Grenzen und Backup- oder Recovery-Erwartungen im Zielzustand festlegen.
  • Managed Services bewusst nutzen: gemanagte Plattform-Services bevorzugen, wenn sie Betriebsaufwand senken und keine unnötige Codeänderung erzwingen.
  • Vertrauensgrenzen im Netzwerk explizit definieren: Ingress, Egress, Ost-West-Controls und Hybrid-Bedarf vor der Umsetzung dokumentieren.
  • Secrets und Zugriffe als Design-Input behandeln: IAM-Rollen, Service Accounts und Secret-Manager-Nutzung früh im Architektur-Paket aufnehmen.
  • Datenmigration vom Runtime-Wechsel entkoppeln: bei stateful Workloads Daten-Gates getrennt von Runtime-Cutover validieren.
  • Messbare Abnahmekriterien festlegen: Verfügbarkeit, Latenz, Skalierung und Recovery müssen vor Handover prüfbar sein.

Diese Architektur-Assets dienen als konkrete Design-Referenzen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Ausführbare Beispiele für Migrationen (bestehend)

Abschnitt betitelt „Ausführbare Beispiele für Migrationen (bestehend)“
Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die Architektur-Assets helfen bei Auswahl und Begründung der Zielarchitektur, die Runbook-Assets bei der konkreten Umsetzung des Migrationspfad.

Runbook und Cutover vorbereiten

In diesem Framework wird das Runbook in der Design-Phase erstellt. Es beschreibt den geplanten Ablauf, Controls, Rollback-Logik und Handover-Kriterien je Migrationsstrategie.

Migration Factory Setup erstellt nicht die erste Runbook-Version. Dort werden Design-Runbook-Entwuerfe operativ gehärtet, standardisiert und für die Wellen-Delivery validiert.

Jedes Migrations-Runbook sollte diese Kapitel enthalten:

  • Scope und Kontext: Scope der Anwendung, Kontext von Quelle und Ziel, Annahmen, Ausschlüsse.
  • Owner und Entscheidungsrechte: Technischer Owner, Release-Owner, Rollback-Verantwortung, Eskalationsweg.
  • Abhängigkeiten und Voraussetzungen: Plattform-Readiness, Zugriffe, Datenlage, externe Wartungsfenster.
  • Cutover-Plan: Geordnete Run-Schritte, erwartete Dauer, Freeze-Punkte, Punkte für Kommunikation.
  • Validierungsprüfungen: Funktionale, nicht-funktionale, Security- und Observability-Checks mit Nachweisen.
  • Rollback und Fallback: Trigger-Bedingungen, Rollback-Schritte, Fallback-Kommunikationsfluss.
  • Handover und Day-1-Betrieb: Übergabe an den Betrieb, Incident-Ownership, Post-Cutover-Stabilisierungsphase.

Ausführbar

Schritte sind konkret, geordnet und klar Rollen zuweisbar.

Verifizierbar

Validierungspunkte definieren eindeutige Pass/Fail-Kriterien und benötigte Nachweise.

Wiederherstellbar

Der Rollback-Pfad ist vollständig, zeitlich geplant und an explizite Trigger-Bedingungen gekoppelt.

Handover-ready

Day-1-Betrieb und Ownership-Übergabe sind vollständig spezifiziert.

  1. Strategie-spezifischen Runbook-Entwurf in der Design-Phase erstellen.
  2. Technische Annahmen mit Plattform-, Security- und Operations-Stakeholdern validieren.
  3. Nachweis-Checkpoints und Rollback-Trigger ergänzen.
  4. Zur Standardisierung und Readiness-Prüfung an Migration Factory Setup übergeben.
  5. Nach Probe oder Pilot-Validierung für Wellen-Ausführung freigeben.

Nutzen Sie dieses konkrete Beispiel-Runbook für einen klassischen Rehost-Fall (Spring Boot auf VM):

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  • Muster: Lift-and-Shift auf Ziel-VM (kein Kubernetes)
  • Anwendungstyp: Typischer Enterprise-Spring-Boot-Service mit PostgreSQL-Backend

In diesem Framework wird das Runbook in der Design-Phase erstellt. Es beschreibt den geplanten Ablauf, Controls, Rollback-Logik und Handover-Kriterien je Migrationsstrategie.

Migration Factory Setup erstellt nicht die erste Runbook-Version. Dort werden Design-Runbook-Entwuerfe operativ gehärtet, standardisiert und für die Wellen-Delivery validiert.

Jedes Migrations-Runbook sollte diese Kapitel enthalten:

  • Scope und Kontext: Scope der Anwendung, Kontext von Quelle und Ziel, Annahmen, Ausschlüsse.
  • Owner und Entscheidungsrechte: Technischer Owner, Release-Owner, Rollback-Verantwortung, Eskalationsweg.
  • Abhängigkeiten und Voraussetzungen: Plattform-Readiness, Zugriffe, Datenlage, externe Wartungsfenster.
  • Cutover-Plan: Geordnete Run-Schritte, erwartete Dauer, Freeze-Punkte, Punkte für Kommunikation.
  • Validierungsprüfungen: Funktionale, nicht-funktionale, Security- und Observability-Checks mit Nachweisen.
  • Rollback und Fallback: Trigger-Bedingungen, Rollback-Schritte, Fallback-Kommunikationsfluss.
  • Handover und Day-1-Betrieb: Übergabe an den Betrieb, Incident-Ownership, Post-Cutover-Stabilisierungsphase.

Ausführbar

Schritte sind konkret, geordnet und klar Rollen zuweisbar.

Verifizierbar

Validierungspunkte definieren eindeutige Pass/Fail-Kriterien und benötigte Nachweise.

Wiederherstellbar

Der Rollback-Pfad ist vollständig, zeitlich geplant und an explizite Trigger-Bedingungen gekoppelt.

Handover-ready

Day-1-Betrieb und Ownership-Übergabe sind vollständig spezifiziert.

  1. Strategie-spezifischen Runbook-Entwurf in der Design-Phase erstellen.
  2. Technische Annahmen mit Plattform-, Security- und Operations-Stakeholdern validieren.
  3. Nachweis-Checkpoints und Rollback-Trigger ergänzen.
  4. Zur Standardisierung und Readiness-Prüfung an Migration Factory Setup übergeben.
  5. Nach Probe oder Pilot-Validierung für Wellen-Ausführung freigeben.

Nutzen Sie dieses konkrete Beispiel-Runbook für einen klassischen Rehost-Fall (Spring Boot auf VM):

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  • Muster: Lift-and-Shift auf Ziel-VM (kein Kubernetes)
  • Anwendungstyp: Typischer Enterprise-Spring-Boot-Service mit PostgreSQL-Backend
OPS

Business Case

Gehen Sie hier in die Tiefe: Verbinden Sie jede R-Strategie-Entscheidung mit einmaliger Investition, Run-Kosten-Ökonomie und erwartetem Langfristnutzen.

Design and mobilizeBusiness CaseÜbersicht In 1 Trail

Der Business Case übersetzt Discovery, Ziel-Design und Migration Strategy in eine transparente Entscheidungsvorlage je Anwendung.

Der finanzielle Kern ist klar:

  • Erwartete Cloud-Kosten aus Zielarchitektur und Betriebsmodell prognostizieren.
  • Diese Kosten mit der Kosten-Baseline des heutigen Zustands vergleichen.
  • Deltas für Application Owner und Sponsor-Stakeholder nachvollziehbar machen.

Dieses Modul erweitert den reinen Vergleich der Kosten um zusätzlichen Business-Nutzen, der sich aus technischen Discovery-Daten meist nicht direkt ableiten lässt.

Für jede Anwendung wird eine praktische Entscheidungsfrage beantwortet:

Erzeugt die Migration zum richtigen Zeitpunkt genug Mehrwert, um Investition und Umsetzungsrisiko zu rechtfertigen?

Der Business Case nutzt strukturierte Eingaben aus vorherigen Modulen:

  • Discovery-Ergebnisse: Lastprofil der Anwendung, Life-Cycle-Status, Nutzungsverhalten und Baseline-Betriebskosten.
  • Design-Ergebnisse: Annahmen zur Landing Zone, Ziel-Services sowie Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Compliance.
  • Migrationsstrategie: Gewähltes Migrationsmuster (z. B. Rehost, Replatform, Refactor), Wellenplanung und Übergangsrestriktionen.
  • Finanzielle Baseline: Aktuelle TCO-Bausteine wie Infrastruktur, Lizenzen, Betrieb, Support und gegebenenfalls Abschreibungen.

Das erste Pflicht-Ergebnis ist ein klares Kostenbild je Anwendung und Welle:

  • Cloud-Zielbetriebskosten: Prognostizierte laufende Kosten im Zielzustand.
  • Transition-Kosten: Einmalige Migrationskosten (Factory-Aufwand, Tooling, Parallelbetrieb, Cutover).
  • Baseline-Kosten: Kosten des heutigen Betriebs (On-Premises oder bestehendes Hosting).
  • Delta-Sicht: Kostenunterschiede über die Zeit inklusive Break-even-Betrachtung.

Damit erhalten Application Owner die Mindestbasis für finanziell belastbare Migrationsentscheidungen.

KI-gestützte Business-Case-Assets können aus erfassten Anforderungen und Zielarchitektur-Annahmen erste STACKIT Laufkostenschätzungen und Business-Case-Entwürfe für die fachliche Prüfung erzeugen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die folgende semantische Darstellung vergleicht Ausgangs- und Zielkosten je Kategorie auf einer einheitlichen Skala. In diesem Beispiel zeigt der STACKIT-Stapel einen Mittelwert und Bandbreiten je Kategorie. Abhängig von Migrationsqualität und FinOps-Reife können einzelne Kostenkategorien auch steigen.

Wichtig: Die Grafik nutzt illustrative Kostenindex-Werte, um die Vergleichsmethode zu zeigen. Sie ist kein empirischer Benchmark und muss mit projektspezifischen Baseline- und Preisdaten ersetzt werden.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Business Case: Kostentransparenz über Stapel Beispielhafter Jahreskosten-Index je Kategorie, mit einheitlicher Skala für Ausgangs- und Zielzustand. Business Case: Kostentransparenz über StapelBeispielhafter Jahreskosten-Index je Kategorie, mit einheitlicher Skala für Ausgangs- und Zielzustand.Infrastruktur - 42Lizenzen - 18Betrieb - 22Sicherheit und Compliance - 8Backup und Wiederherstellung - 10Infrastruktur - Mittelwert 32Lizenzen - Mittelwert 18Betrieb - Mittelwert 20Sicherheit und Compliance - Mittelwert 8Backup und Wiederherstellung - Mittelwert 10Ausgangskosten On-PremisesGesamtindex: 100Zielkosten auf STACKITMittelwert-Index: 88 (Band: 72 bis 105)Bandbreitenbasierte ErgebnisdarstellungGesamteffekt: −28% bis +5% gegenüber BaselineBandbreitenmodell je KategorieInfrastruktur: −40% bis −10%Lizenzen: −20% bis +15%Betrieb: −25% bis +10%Sicherheit/Compliance: −10% bis +20%Backup/Wiederherstellung: −15% bis +25%Wiederkehrend vs. einmaligDieser Stapel zeigt nur wiederkehrende Run-Kosten.Einmalige Migrationskosten separat modellieren.
  • Methode: Die Baseline ist auf 100 indexiert. Je Kostenkategorie wird ein Wertebereich plus ein Mittelwert-Szenario dargestellt.
  • Interpretation: Die Wertebereiche sind orientierende Erfahrungswerte aus Migrationsprogrammen und FinOps-Praxis, keine Garantie.
  • Einflussfaktoren: Architekturqualität, Migrationsmuster, Workload-Eignung, Lizenzmodell, Resilienzanforderungen und Governance-Reife.
  • Nötige Projektdaten: Gemessene Baseline-Auslastung, Vertrags- und Lizenzposition, Zielarchitektur und Betriebsmodellannahmen.

Methodische Referenzpunkte und Beobachtungen zur Kostenschwankung:

Externe Quelle data.finops.org FinOps Foundation: State of FinOps Data and Benchmarking Hub Externe Seite öffnen Führt von der Route weg Externe Quelle finops.org FinOps Foundation Framework: Usage Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg Externe Quelle finops.org FinOps Foundation Framework: Rate Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg

R-Strategie-Matrix für einmalige Investition und Langfristnutzen

Abschnitt betitelt „R-Strategie-Matrix für einmalige Investition und Langfristnutzen“

Die folgende Matrix modelliert explizit den Teil, den der Run-Cost-Stapel nicht zeigt: die einmaligen Migrations- und Projektkosten je Strategieentscheidung.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
R-Strategie-Matrix: Migrationsinvestition versus Langfristnutzen Jede Strategie ist als Wertebereichsfläche dargestellt: X = einmalige Migrations-/Projektkosten, Y = langfristiger Nutzen (Run-Kosten-Effekt plus Business-Effekte). R-Strategie-Matrix: Migrationsinvestition versus LangfristnutzenJede Strategie ist als Wertebereichsfläche dargestellt: X = einmalige Migrations-/Projektkosten, Y = langfristiger Nutzen (Run-Kosten-Effekt plus Business-Effekte).Bestes Feld: geringe Investition, hoher NutzenSchwächstes Feld: hohe Investition, geringer NutzenEinmaliger Migrations- und Projektkostenindex (niedrig bis hoch)Langfristiger Nutzenindex (niedrig bis hoch)RelocateRehostReplatformRepurchaseRefactorRetainRetireFlächenbreite und -höhe zeigen Wertebereiche. Mittelpunkte sind Orientierungsanker, keine Festlegungen. Gestrichelt = kein Migrationspfad (behalten oder abschalten).WERTEBEREICHE JE STRATEGIEInvestNutzenRelocate10–2510–25Rehost15–3520–40Replatform30–5540–65Repurchase45–7555–80Refactor55–9060–90Retain5–2010–30Retire20–4550–85

So ist die Matrix zu lesen:

  • X-Achse: Einmalige Migrations- und Projektinvestition (Umsetzungsaufwand, Tooling, Test, Change, Cutover).
  • Y-Achse: Langfristnutzen (Run-Cost-Effekt plus fachliche und operative Wirkung).
  • Punktbeschriftung: Illustrative Bandbreiten, keine festen Zusagen.

Für belastbare Entscheidungen sollten beide Sichten kombiniert werden:

  • Run-Cost-Stapel: Entwicklung der wiederkehrenden Betriebskosten.
  • R-Strategie-Matrix: Vorabinvestition und Transformationswirkung.
  • Entscheidungslogik: Break-even und Wertrealisierung über einen definierten Zeitraum betrachten, nicht nur den Run Cost.

Kosten sind essenziell, aber nur ein Teil der Wertgleichung. Eine Cloud-Migration kann deutliche zusätzliche Nutzenbeiträge liefern, die in Discovery-Daten nicht unmittelbar sichtbar sind.

Geschwindigkeit und Lieferfähigkeit

Schnellere Bereitstellung, kürzere Durchlaufzeiten und häufigere Releases beschleunigen die Auslieferung von Produkten und Features.

Resilienz und Risikoreduktion

Bessere Backup-, Recovery- und Hochverfügbarkeitsmuster können Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallauswirkung reduzieren.

Sicherheits- und Compliance-Qualität

Höherer Automatisierungsgrad, bessere Kontrollreife und Auditierbarkeit senken operative und regulatorische Risiken.

Skalierbarkeit und Nachfrageflexibilität

Elastizität kann Überprovisionierung verringern und Wachstumsengpässe in Lastspitzen vermeiden.

Technische Schulden und Modernisierung

Plattform-Modernisierung reduziert Wartungsaufwand und ermöglicht weitere Architekturentwicklung.

Produktivität und Fokus der Teams

Teams investieren weniger Zeit in undifferenzierende Infrastrukturtätigkeiten und mehr in fachlichen Mehrwert.

Nicht jeder Nutzenbeitrag muss am ersten Tag exakt in Euro beziffert sein. Verwenden Sie ein kombiniertes Bewertungsmodell:

  • Direkt quantifizierbar: Kosten, Lizenzen, Infrastrukturbedarf, Teile des Betriebsaufwands.

  • Mit Proxy grob schätzbar: Incident-Auswirkungen, Release-Durchlaufzeit, Bereitstellungsgeschwindigkeit von Umgebungen.

  • Qualitativ, aber entscheidungsrelevant: Strategische Agilität, Plattform-Standardisierung, Innovationsfähigkeit.

Annahmen sollten explizit dokumentiert und mit einem Transparenzgrad zur Datenqualität versehen werden.

Mindestens folgende Kennzahlen sollten geführt werden:

  • Jährliche Baseline-Betriebskosten.
  • Prognostizierte jährliche Cloud-Betriebskosten.
  • Einmaliges Migrationsinvestment.
  • Erwartete Break-even-Dauer.
  • Trend bei Change Lead Time (vor/nach Migration).
  • Trend bei Verfügbarkeit bzw. Incident-Auswirkungen.
  • Trend bei Security-/Compliance-Findings.

Der Business Case ist kein einmaliges Dokument. Er wird je Welle gepflegt und mit zunehmenden Ist-Daten geschärft.

  1. Initiale Annahmen aus Discovery und Ziel-Design aufsetzen.
  2. Ziel-Cloud-Kosten und Migrationskosten je Anwendung schätzen.
  3. Nicht-kostenbezogene Nutzenhypothesen und messbare Proxys ergänzen.
  4. Annahmen mit Application Owner und Finance-Stakeholdern abstimmen und freigeben.
  5. Nach Pilot und frühen Wellen mit Ist-Daten aktualisieren.
  6. Migrations-Backlog auf Basis der aktualisierten Wertbelege neu priorisieren.

Der Business Case sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:

  • Business-Case-Sheet je Anwendung: Baseline-Kosten, Zielprognose, Migrationsinvestment und Break-even-Logik.

  • Bewertung zusätzlicher Value-Dimensionen: Strukturierte Sicht auf Nutzenbeiträge und Risikoreduktion.

  • Annahmenregister: Transparente Annahmen, Hinweise zur Datenqualität und Confidence-Rating.

  • Entscheidungsempfehlung: Proceed, defer, redesign oder stop je Anwendung.

Der Business Case übersetzt Discovery, Ziel-Design und Migration Strategy in eine transparente Entscheidungsvorlage je Anwendung.

Der finanzielle Kern ist klar:

  • Erwartete Cloud-Kosten aus Zielarchitektur und Betriebsmodell prognostizieren.
  • Diese Kosten mit der Kosten-Baseline des heutigen Zustands vergleichen.
  • Deltas für Application Owner und Sponsor-Stakeholder nachvollziehbar machen.

Dieses Modul erweitert den reinen Vergleich der Kosten um zusätzlichen Business-Nutzen, der sich aus technischen Discovery-Daten meist nicht direkt ableiten lässt.

Für jede Anwendung wird eine praktische Entscheidungsfrage beantwortet:

Erzeugt die Migration zum richtigen Zeitpunkt genug Mehrwert, um Investition und Umsetzungsrisiko zu rechtfertigen?

Der Business Case nutzt strukturierte Eingaben aus vorherigen Modulen:

  • Discovery-Ergebnisse: Lastprofil der Anwendung, Life-Cycle-Status, Nutzungsverhalten und Baseline-Betriebskosten.
  • Design-Ergebnisse: Annahmen zur Landing Zone, Ziel-Services sowie Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Compliance.
  • Migrationsstrategie: Gewähltes Migrationsmuster (z. B. Rehost, Replatform, Refactor), Wellenplanung und Übergangsrestriktionen.
  • Finanzielle Baseline: Aktuelle TCO-Bausteine wie Infrastruktur, Lizenzen, Betrieb, Support und gegebenenfalls Abschreibungen.

Das erste Pflicht-Ergebnis ist ein klares Kostenbild je Anwendung und Welle:

  • Cloud-Zielbetriebskosten: Prognostizierte laufende Kosten im Zielzustand.
  • Transition-Kosten: Einmalige Migrationskosten (Factory-Aufwand, Tooling, Parallelbetrieb, Cutover).
  • Baseline-Kosten: Kosten des heutigen Betriebs (On-Premises oder bestehendes Hosting).
  • Delta-Sicht: Kostenunterschiede über die Zeit inklusive Break-even-Betrachtung.

Damit erhalten Application Owner die Mindestbasis für finanziell belastbare Migrationsentscheidungen.

KI-gestützte Business-Case-Assets können aus erfassten Anforderungen und Zielarchitektur-Annahmen erste STACKIT Laufkostenschätzungen und Business-Case-Entwürfe für die fachliche Prüfung erzeugen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die folgende semantische Darstellung vergleicht Ausgangs- und Zielkosten je Kategorie auf einer einheitlichen Skala. In diesem Beispiel zeigt der STACKIT-Stapel einen Mittelwert und Bandbreiten je Kategorie. Abhängig von Migrationsqualität und FinOps-Reife können einzelne Kostenkategorien auch steigen.

Wichtig: Die Grafik nutzt illustrative Kostenindex-Werte, um die Vergleichsmethode zu zeigen. Sie ist kein empirischer Benchmark und muss mit projektspezifischen Baseline- und Preisdaten ersetzt werden.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Business Case: Kostentransparenz über Stapel Beispielhafter Jahreskosten-Index je Kategorie, mit einheitlicher Skala für Ausgangs- und Zielzustand. Business Case: Kostentransparenz über StapelBeispielhafter Jahreskosten-Index je Kategorie, mit einheitlicher Skala für Ausgangs- und Zielzustand.Infrastruktur - 42Lizenzen - 18Betrieb - 22Sicherheit und Compliance - 8Backup und Wiederherstellung - 10Infrastruktur - Mittelwert 32Lizenzen - Mittelwert 18Betrieb - Mittelwert 20Sicherheit und Compliance - Mittelwert 8Backup und Wiederherstellung - Mittelwert 10Ausgangskosten On-PremisesGesamtindex: 100Zielkosten auf STACKITMittelwert-Index: 88 (Band: 72 bis 105)Bandbreitenbasierte ErgebnisdarstellungGesamteffekt: −28% bis +5% gegenüber BaselineBandbreitenmodell je KategorieInfrastruktur: −40% bis −10%Lizenzen: −20% bis +15%Betrieb: −25% bis +10%Sicherheit/Compliance: −10% bis +20%Backup/Wiederherstellung: −15% bis +25%Wiederkehrend vs. einmaligDieser Stapel zeigt nur wiederkehrende Run-Kosten.Einmalige Migrationskosten separat modellieren.
  • Methode: Die Baseline ist auf 100 indexiert. Je Kostenkategorie wird ein Wertebereich plus ein Mittelwert-Szenario dargestellt.
  • Interpretation: Die Wertebereiche sind orientierende Erfahrungswerte aus Migrationsprogrammen und FinOps-Praxis, keine Garantie.
  • Einflussfaktoren: Architekturqualität, Migrationsmuster, Workload-Eignung, Lizenzmodell, Resilienzanforderungen und Governance-Reife.
  • Nötige Projektdaten: Gemessene Baseline-Auslastung, Vertrags- und Lizenzposition, Zielarchitektur und Betriebsmodellannahmen.

Methodische Referenzpunkte und Beobachtungen zur Kostenschwankung:

Externe Quelle data.finops.org FinOps Foundation: State of FinOps Data and Benchmarking Hub Externe Seite öffnen Führt von der Route weg Externe Quelle finops.org FinOps Foundation Framework: Usage Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg Externe Quelle finops.org FinOps Foundation Framework: Rate Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg

R-Strategie-Matrix für einmalige Investition und Langfristnutzen

Abschnitt betitelt „R-Strategie-Matrix für einmalige Investition und Langfristnutzen“

Die folgende Matrix modelliert explizit den Teil, den der Run-Cost-Stapel nicht zeigt: die einmaligen Migrations- und Projektkosten je Strategieentscheidung.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
R-Strategie-Matrix: Migrationsinvestition versus Langfristnutzen Jede Strategie ist als Wertebereichsfläche dargestellt: X = einmalige Migrations-/Projektkosten, Y = langfristiger Nutzen (Run-Kosten-Effekt plus Business-Effekte). R-Strategie-Matrix: Migrationsinvestition versus LangfristnutzenJede Strategie ist als Wertebereichsfläche dargestellt: X = einmalige Migrations-/Projektkosten, Y = langfristiger Nutzen (Run-Kosten-Effekt plus Business-Effekte).Bestes Feld: geringe Investition, hoher NutzenSchwächstes Feld: hohe Investition, geringer NutzenEinmaliger Migrations- und Projektkostenindex (niedrig bis hoch)Langfristiger Nutzenindex (niedrig bis hoch)RelocateRehostReplatformRepurchaseRefactorRetainRetireFlächenbreite und -höhe zeigen Wertebereiche. Mittelpunkte sind Orientierungsanker, keine Festlegungen. Gestrichelt = kein Migrationspfad (behalten oder abschalten).WERTEBEREICHE JE STRATEGIEInvestNutzenRelocate10–2510–25Rehost15–3520–40Replatform30–5540–65Repurchase45–7555–80Refactor55–9060–90Retain5–2010–30Retire20–4550–85

So ist die Matrix zu lesen:

  • X-Achse: Einmalige Migrations- und Projektinvestition (Umsetzungsaufwand, Tooling, Test, Change, Cutover).
  • Y-Achse: Langfristnutzen (Run-Cost-Effekt plus fachliche und operative Wirkung).
  • Punktbeschriftung: Illustrative Bandbreiten, keine festen Zusagen.

Für belastbare Entscheidungen sollten beide Sichten kombiniert werden:

  • Run-Cost-Stapel: Entwicklung der wiederkehrenden Betriebskosten.
  • R-Strategie-Matrix: Vorabinvestition und Transformationswirkung.
  • Entscheidungslogik: Break-even und Wertrealisierung über einen definierten Zeitraum betrachten, nicht nur den Run Cost.

Kosten sind essenziell, aber nur ein Teil der Wertgleichung. Eine Cloud-Migration kann deutliche zusätzliche Nutzenbeiträge liefern, die in Discovery-Daten nicht unmittelbar sichtbar sind.

Geschwindigkeit und Lieferfähigkeit

Schnellere Bereitstellung, kürzere Durchlaufzeiten und häufigere Releases beschleunigen die Auslieferung von Produkten und Features.

Resilienz und Risikoreduktion

Bessere Backup-, Recovery- und Hochverfügbarkeitsmuster können Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallauswirkung reduzieren.

Sicherheits- und Compliance-Qualität

Höherer Automatisierungsgrad, bessere Kontrollreife und Auditierbarkeit senken operative und regulatorische Risiken.

Skalierbarkeit und Nachfrageflexibilität

Elastizität kann Überprovisionierung verringern und Wachstumsengpässe in Lastspitzen vermeiden.

Technische Schulden und Modernisierung

Plattform-Modernisierung reduziert Wartungsaufwand und ermöglicht weitere Architekturentwicklung.

Produktivität und Fokus der Teams

Teams investieren weniger Zeit in undifferenzierende Infrastrukturtätigkeiten und mehr in fachlichen Mehrwert.

Nicht jeder Nutzenbeitrag muss am ersten Tag exakt in Euro beziffert sein. Verwenden Sie ein kombiniertes Bewertungsmodell:

  • Direkt quantifizierbar: Kosten, Lizenzen, Infrastrukturbedarf, Teile des Betriebsaufwands.

  • Mit Proxy grob schätzbar: Incident-Auswirkungen, Release-Durchlaufzeit, Bereitstellungsgeschwindigkeit von Umgebungen.

  • Qualitativ, aber entscheidungsrelevant: Strategische Agilität, Plattform-Standardisierung, Innovationsfähigkeit.

Annahmen sollten explizit dokumentiert und mit einem Transparenzgrad zur Datenqualität versehen werden.

Mindestens folgende Kennzahlen sollten geführt werden:

  • Jährliche Baseline-Betriebskosten.
  • Prognostizierte jährliche Cloud-Betriebskosten.
  • Einmaliges Migrationsinvestment.
  • Erwartete Break-even-Dauer.
  • Trend bei Change Lead Time (vor/nach Migration).
  • Trend bei Verfügbarkeit bzw. Incident-Auswirkungen.
  • Trend bei Security-/Compliance-Findings.

Der Business Case ist kein einmaliges Dokument. Er wird je Welle gepflegt und mit zunehmenden Ist-Daten geschärft.

  1. Initiale Annahmen aus Discovery und Ziel-Design aufsetzen.
  2. Ziel-Cloud-Kosten und Migrationskosten je Anwendung schätzen.
  3. Nicht-kostenbezogene Nutzenhypothesen und messbare Proxys ergänzen.
  4. Annahmen mit Application Owner und Finance-Stakeholdern abstimmen und freigeben.
  5. Nach Pilot und frühen Wellen mit Ist-Daten aktualisieren.
  6. Migrations-Backlog auf Basis der aktualisierten Wertbelege neu priorisieren.

Der Business Case sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:

  • Business-Case-Sheet je Anwendung: Baseline-Kosten, Zielprognose, Migrationsinvestment und Break-even-Logik.

  • Bewertung zusätzlicher Value-Dimensionen: Strukturierte Sicht auf Nutzenbeiträge und Risikoreduktion.

  • Annahmenregister: Transparente Annahmen, Hinweise zur Datenqualität und Confidence-Rating.

  • Entscheidungsempfehlung: Proceed, defer, redesign oder stop je Anwendung.

LIFT

Migrationsplan

Gehen Sie hier in die Tiefe: Der Migrationsplan ist das gemeinsame Steuerungsdokument, das Portfolio-Entscheidungen mit ausführbaren Lieferwellen verbindet.

Design and mobilizeMigrationsplanÜbersicht In 2 Trails

Der Migrationsplan ist der Übergang von Analyse zur konkreten Umsetzung. Er folgt auf Discovery und wird durch das Modul Design laufend mit umsetzbaren Details gefüllt.

Ziel ist es, die Erkenntnisse aus Discovery und Design in einen detaillierten, schrittweisen Migrationsplan zu überführen, den Delivery-Teams mit hoher Verlässlichkeit umsetzen können.

Damit bildet dieses Modul die Brücke zwischen Strategie und Ausführung und ist zentral für den Gesamterfolg der Migration.

Wellenbasierte Planung

Anwendungen in logische Migrationswellen gruppieren, basierend auf Abhängigkeiten, Geschäftskritikalität und technischer Komplexität.

Migrations-Runbooks

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Runbooks je Welle oder Anwendung erstellen, inklusive Vorbereitung, Ausführung, Cutover, Rollback und Validierung.

Ressourcenplanung

Nötige Teams, Fähigkeiten, Werkzeuge und Experten je Welle festlegen, einschließlich Enablement- und Schulungsplanung.

Umsetzungs-Governance

Verbindliche Governance-Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsroutinen und Cutover-Kontrollen für die Wellenumsetzung etablieren.

Migrationsplanung muss anpassungsfähig bleiben. Programme sollten frühe Wellen möglichst schnell starten und gleichzeitig Wellenschnitt und Reihenfolge kontinuierlich nachziehen, sobald neue Discovery- und Design-Ergebnisse vorliegen.

Runbooks sind lebende Dokumente. Nach jedem Cutover sollten Teams die Runbooks überarbeiten und verbessern. Mit steigender Runbook-Qualität steigt typischerweise auch die Migrationsgeschwindigkeit von Welle zu Welle.

In großen Migrationsprogrammen liegt der Fokus auf skalierter Umsetzung. Typisch ist, mit kleinen Wellen zu starten (z. B. 5 Server/Woche) und den Durchsatz schrittweise zu steigern (z. B. auf 50-100 Server/Woche), abhängig von Restriktionen und Reifegrad.

Die ersten Wellen sind bewusst kleiner, damit Portfolio- und Migrations-Workstream ihre Prozesse stabilisieren, Annahmen validieren und Runbooks verbessern können. Dieser Lernzyklus ist ein zentraler Erfolgsfaktor in großen Migrationen.

In diesem Modul wird die Migration Factory typischerweise über vier Bausteine gesteuert:

Project Governance Rules

Prozesse und Werkzeuge zur Steuerung von Wellen, Kommunikation, Zeitplänen und Cutovers, damit Aufgaben in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.

Portfolio-Runbooks

Runbooks zur Priorisierung von Anwendungen, Planung von Wellen und Erhebung der nötigen Metadaten als Eingangsmaterial für die Umsetzung.

Migrations-Runbooks

Runbooks für die technische Umsetzung der Wellen, das Laden von Metadaten in Migrationswerkzeuge sowie Cutover und Validierung.

Best Practices und Health-Check-Matrix

Regelmäßiger Health-Check zur Fortschrittsbewertung, frühen Risikoerkennung und Stabilisierung der Auslieferung.

Datenfluss durch Portfolio- und Migrations-Workstream

Abschnitt betitelt „Datenfluss durch Portfolio- und Migrations-Workstream“

Runbooks bilden den Datenfluss über zwei verbundene Workstreams:

  • Portfolio-Workstream: Priorisiert Anwendungen und bereitet Metadaten für kommende Wellen auf.
  • Migrations-Workstream: Führt Migrationen und Cutover gemäß freigegebenem Wellenplan aus.

Teams sind meist auf bestimmte Teile der Factory spezialisiert, während die Wellen durch beide Workstreams fließen. Um Engpässe zu vermeiden, sollten ausreichend vorbereitete Wellen vor der Ausführung bereitstehen. Ein bewährter Richtwert ist, den Portfolio-Workstream fünf Wellen vor dem Migrations-Workstream zu halten.

Für Steuerung und Kapazitätsplanung ist die Unterscheidung zwischen Funktion und Team wichtig:

  • Portfolio: Fachliche und technische Vorbereitung einer Welle, inklusive Priorisierung, Abhängigkeitsklärung, Scope-Schnitt, Datenqualität und Readiness-Nachweis.
  • Portfolio Team: Rollen, die Portfolio-Arbeit ausführen und verantworten (z. B. Programmleitung, Domain-Owner, Architekt:innen, Application-Owner und Governance).
  • Migration: Operative Umsetzung der freigegebenen Welle mit Runbook-Ausführung, Change-/Cutover-Steuerung, Validierung, Stabilisierung und dokumentiertem Abschluss.
  • Migration Team: Rollen, die technische Migration durchführen und absichern (z. B. Factory-Engineers, Plattform-Team, Netzwerk/Security, Test und Betriebsübergabe).

Beide Teams sind eng gekoppelt, übernehmen aber unterschiedliche Lieferobjekte:

  • Portfolio Team liefert: Freigegebene Wellenzuschnitte, priorisierte Backlogs, vollständige Metadaten und umsetzungsfähige Eingangspakete.
  • Migration Team liefert: Erfolgreiche Cutovers, validierte Zielzustände, Lessons Learned und verbesserte Runbook-Versionen für Folgewellen.

Ein typisches Muster ist:

  • Portfolio-Taktung: Etwa 1-2 Wochen je Welle für Vorbereitung.
  • Migrations-Taktung: Etwa 3-4 Wochen je Welle für Umsetzung und Cutover.
  • Wellenpuffer: Ein Puffer von fünf Wellen zwischen Portfolio- und Migrations-Workstream.

Bevor die Migrationsumsetzung in den Regelbetrieb übergeht, wird typischerweise ein initialer Wellenpuffer aufgebaut. Ab dem Start der Ausführung laufen beide Workstreams parallel weiter, und der Puffer verhindert Lieferengpässe.

Die folgende Darstellung zeigt das operative Zielbild mit unserem Phasen- und Modulmodell: Der Planungsanteil liegt im Modul Migrationsplan (Design and Mobilize), die Ausführung läuft im Migrationsmodul in versetzten Wellen.

In diesem Modell sind die Phasengrenzen bewusst überlappend aufgebaut:

  • Design and Mobilize startet mit der Wellenplanung und bleibt bis zum Ende der Planung von Welle 8 aktiv (bis Woche 3).
  • Migrate startet bereits in Woche 3 und läuft über die verbleibende Zeitachse weiter.
  • Pilotwelle und Anpassungen: Welle 1 ist als kürzere Pilotwelle zur Erstvalidierung ausgelegt; danach folgen gezielte Factory-Setup-Anpassungen in den ersten produktiven Wellen.

Der detaillierte Setup-Umfang ist im eigenen Kapitel beschrieben: Migration Factory Setup.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Wellenmodell mit Phasen und Modulen Zeitachse mit Portfolio- und Migrationsarbeit in versetzten Wellen inklusive Team-Legende und Phasenbezug. Phase Design and Mobilize Phase Migrate Migration Factory Setup Factory Setup Adjustment Small Factory Adjustments Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4 Woche 5 Woche 6 Woche 7 Woche 8 Woche 9 Welle 1 Welle 2 Welle 3 Welle 4 Welle 5 Welle 6 Welle 7 Welle 8 PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan MT Pilotwelle MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration PT Portfolio Team MT Migration Team

Das Muster bleibt bewusst dynamisch: Portfolio-Arbeit erzeugt einen stabilen Vorlauf, während Migration die Wellen mit Runbooks, Cutover und Validierung umsetzt.

Der Migrationsplan verbindet Discovery- und Design-Ergebnisse mit Umsetzungs-Governance, Wellenplanung und runbook-basierter Delivery. Der Prozess koppelt Portfolio- und Migrations-Workstream eng über Governance, Runbooks und kontinuierliche Verbesserung.

Wellenplanung ist kein statischer Terminplan. Sie ist eine operative Zeitachse, die für Stakeholder transparent und für neue Erkenntnisse anpassbar bleiben muss. Maßgeblich sind dabei Taktung, Überlappung der Workstreams und eine klare Pufferlogik.

  1. Aktuelle Discovery- und Design-Ergebnisse sowie Restriktionen und Annahmen bestätigen.
  2. Wellenzuschnitt, Reihenfolge und Staffing auf Basis des aktuellen Stands aktualisieren.
  3. Aktuelle Welle mit freigegebenen Migrations- und Cutover-Runbooks ausführen.
  4. Cutover-Ergebnisse, Störungen und Zeitabweichungen auswerten.
  5. Governance-Kontrollen und Runbooks verbessern und in kommende Wellen übernehmen.
  6. Health-Status und Wellenpuffer prüfen und in die nächste Iteration gehen.

Der Migrationsplan sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:

  • Freigegebener Wellenplan: Sequenzierte Migrationswellen mit abhängigkeitsbewusster Gruppierung.
  • Ausführbare Runbooks: Versionierte Runbooks je Welle/Anwendung mit Validierung und Rollback.
  • Ressourcen- und Skill-Plan: Besetzungs- und Fähigkeitsplanung je Welle.
  • Governance-Taktung: Rahmen für Entscheidungen, Kommunikation und Cutover-Steuerung.
  • Backlog für kontinuierliche Verbesserung: Nachverfolgbare Verbesserungen aus jeder Welle.

Der Migrationsplan ist der Übergang von Analyse zur konkreten Umsetzung. Er folgt auf Discovery und wird durch das Modul Design laufend mit umsetzbaren Details gefüllt.

Ziel ist es, die Erkenntnisse aus Discovery und Design in einen detaillierten, schrittweisen Migrationsplan zu überführen, den Delivery-Teams mit hoher Verlässlichkeit umsetzen können.

Damit bildet dieses Modul die Brücke zwischen Strategie und Ausführung und ist zentral für den Gesamterfolg der Migration.

Wellenbasierte Planung

Anwendungen in logische Migrationswellen gruppieren, basierend auf Abhängigkeiten, Geschäftskritikalität und technischer Komplexität.

Migrations-Runbooks

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Runbooks je Welle oder Anwendung erstellen, inklusive Vorbereitung, Ausführung, Cutover, Rollback und Validierung.

Ressourcenplanung

Nötige Teams, Fähigkeiten, Werkzeuge und Experten je Welle festlegen, einschließlich Enablement- und Schulungsplanung.

Umsetzungs-Governance

Verbindliche Governance-Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsroutinen und Cutover-Kontrollen für die Wellenumsetzung etablieren.

Migrationsplanung muss anpassungsfähig bleiben. Programme sollten frühe Wellen möglichst schnell starten und gleichzeitig Wellenschnitt und Reihenfolge kontinuierlich nachziehen, sobald neue Discovery- und Design-Ergebnisse vorliegen.

Runbooks sind lebende Dokumente. Nach jedem Cutover sollten Teams die Runbooks überarbeiten und verbessern. Mit steigender Runbook-Qualität steigt typischerweise auch die Migrationsgeschwindigkeit von Welle zu Welle.

In großen Migrationsprogrammen liegt der Fokus auf skalierter Umsetzung. Typisch ist, mit kleinen Wellen zu starten (z. B. 5 Server/Woche) und den Durchsatz schrittweise zu steigern (z. B. auf 50-100 Server/Woche), abhängig von Restriktionen und Reifegrad.

Die ersten Wellen sind bewusst kleiner, damit Portfolio- und Migrations-Workstream ihre Prozesse stabilisieren, Annahmen validieren und Runbooks verbessern können. Dieser Lernzyklus ist ein zentraler Erfolgsfaktor in großen Migrationen.

In diesem Modul wird die Migration Factory typischerweise über vier Bausteine gesteuert:

Project Governance Rules

Prozesse und Werkzeuge zur Steuerung von Wellen, Kommunikation, Zeitplänen und Cutovers, damit Aufgaben in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.

Portfolio-Runbooks

Runbooks zur Priorisierung von Anwendungen, Planung von Wellen und Erhebung der nötigen Metadaten als Eingangsmaterial für die Umsetzung.

Migrations-Runbooks

Runbooks für die technische Umsetzung der Wellen, das Laden von Metadaten in Migrationswerkzeuge sowie Cutover und Validierung.

Best Practices und Health-Check-Matrix

Regelmäßiger Health-Check zur Fortschrittsbewertung, frühen Risikoerkennung und Stabilisierung der Auslieferung.

Datenfluss durch Portfolio- und Migrations-Workstream

Abschnitt betitelt „Datenfluss durch Portfolio- und Migrations-Workstream“

Runbooks bilden den Datenfluss über zwei verbundene Workstreams:

  • Portfolio-Workstream: Priorisiert Anwendungen und bereitet Metadaten für kommende Wellen auf.
  • Migrations-Workstream: Führt Migrationen und Cutover gemäß freigegebenem Wellenplan aus.

Teams sind meist auf bestimmte Teile der Factory spezialisiert, während die Wellen durch beide Workstreams fließen. Um Engpässe zu vermeiden, sollten ausreichend vorbereitete Wellen vor der Ausführung bereitstehen. Ein bewährter Richtwert ist, den Portfolio-Workstream fünf Wellen vor dem Migrations-Workstream zu halten.

Für Steuerung und Kapazitätsplanung ist die Unterscheidung zwischen Funktion und Team wichtig:

  • Portfolio: Fachliche und technische Vorbereitung einer Welle, inklusive Priorisierung, Abhängigkeitsklärung, Scope-Schnitt, Datenqualität und Readiness-Nachweis.
  • Portfolio Team: Rollen, die Portfolio-Arbeit ausführen und verantworten (z. B. Programmleitung, Domain-Owner, Architekt:innen, Application-Owner und Governance).
  • Migration: Operative Umsetzung der freigegebenen Welle mit Runbook-Ausführung, Change-/Cutover-Steuerung, Validierung, Stabilisierung und dokumentiertem Abschluss.
  • Migration Team: Rollen, die technische Migration durchführen und absichern (z. B. Factory-Engineers, Plattform-Team, Netzwerk/Security, Test und Betriebsübergabe).

Beide Teams sind eng gekoppelt, übernehmen aber unterschiedliche Lieferobjekte:

  • Portfolio Team liefert: Freigegebene Wellenzuschnitte, priorisierte Backlogs, vollständige Metadaten und umsetzungsfähige Eingangspakete.
  • Migration Team liefert: Erfolgreiche Cutovers, validierte Zielzustände, Lessons Learned und verbesserte Runbook-Versionen für Folgewellen.

Ein typisches Muster ist:

  • Portfolio-Taktung: Etwa 1-2 Wochen je Welle für Vorbereitung.
  • Migrations-Taktung: Etwa 3-4 Wochen je Welle für Umsetzung und Cutover.
  • Wellenpuffer: Ein Puffer von fünf Wellen zwischen Portfolio- und Migrations-Workstream.

Bevor die Migrationsumsetzung in den Regelbetrieb übergeht, wird typischerweise ein initialer Wellenpuffer aufgebaut. Ab dem Start der Ausführung laufen beide Workstreams parallel weiter, und der Puffer verhindert Lieferengpässe.

Die folgende Darstellung zeigt das operative Zielbild mit unserem Phasen- und Modulmodell: Der Planungsanteil liegt im Modul Migrationsplan (Design and Mobilize), die Ausführung läuft im Migrationsmodul in versetzten Wellen.

In diesem Modell sind die Phasengrenzen bewusst überlappend aufgebaut:

  • Design and Mobilize startet mit der Wellenplanung und bleibt bis zum Ende der Planung von Welle 8 aktiv (bis Woche 3).
  • Migrate startet bereits in Woche 3 und läuft über die verbleibende Zeitachse weiter.
  • Pilotwelle und Anpassungen: Welle 1 ist als kürzere Pilotwelle zur Erstvalidierung ausgelegt; danach folgen gezielte Factory-Setup-Anpassungen in den ersten produktiven Wellen.

Der detaillierte Setup-Umfang ist im eigenen Kapitel beschrieben: Migration Factory Setup.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Wellenmodell mit Phasen und Modulen Zeitachse mit Portfolio- und Migrationsarbeit in versetzten Wellen inklusive Team-Legende und Phasenbezug. Phase Design and Mobilize Phase Migrate Migration Factory Setup Factory Setup Adjustment Small Factory Adjustments Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4 Woche 5 Woche 6 Woche 7 Woche 8 Woche 9 Welle 1 Welle 2 Welle 3 Welle 4 Welle 5 Welle 6 Welle 7 Welle 8 PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan PT Plan MT Pilotwelle MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration MT Migration PT Portfolio Team MT Migration Team

Das Muster bleibt bewusst dynamisch: Portfolio-Arbeit erzeugt einen stabilen Vorlauf, während Migration die Wellen mit Runbooks, Cutover und Validierung umsetzt.

Der Migrationsplan verbindet Discovery- und Design-Ergebnisse mit Umsetzungs-Governance, Wellenplanung und runbook-basierter Delivery. Der Prozess koppelt Portfolio- und Migrations-Workstream eng über Governance, Runbooks und kontinuierliche Verbesserung.

Wellenplanung ist kein statischer Terminplan. Sie ist eine operative Zeitachse, die für Stakeholder transparent und für neue Erkenntnisse anpassbar bleiben muss. Maßgeblich sind dabei Taktung, Überlappung der Workstreams und eine klare Pufferlogik.

  1. Aktuelle Discovery- und Design-Ergebnisse sowie Restriktionen und Annahmen bestätigen.
  2. Wellenzuschnitt, Reihenfolge und Staffing auf Basis des aktuellen Stands aktualisieren.
  3. Aktuelle Welle mit freigegebenen Migrations- und Cutover-Runbooks ausführen.
  4. Cutover-Ergebnisse, Störungen und Zeitabweichungen auswerten.
  5. Governance-Kontrollen und Runbooks verbessern und in kommende Wellen übernehmen.
  6. Health-Status und Wellenpuffer prüfen und in die nächste Iteration gehen.

Der Migrationsplan sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:

  • Freigegebener Wellenplan: Sequenzierte Migrationswellen mit abhängigkeitsbewusster Gruppierung.
  • Ausführbare Runbooks: Versionierte Runbooks je Welle/Anwendung mit Validierung und Rollback.
  • Ressourcen- und Skill-Plan: Besetzungs- und Fähigkeitsplanung je Welle.
  • Governance-Taktung: Rahmen für Entscheidungen, Kommunikation und Cutover-Steuerung.
  • Backlog für kontinuierliche Verbesserung: Nachverfolgbare Verbesserungen aus jeder Welle.
SAFE

Landing Zone

Gehen Sie hier in die Tiefe: Bauen Sie die gemeinsame Plattform-Baseline auf, bevor Anwendungsteams mit Migrationswellen beginnen.

Design and mobilizeLanding ZonesÜbersicht In 5 Trails

Eine Landing Zone ist die strukturierte Cloud-Grundlage, die festlegt, wie Ihre Organisation auf STACKIT von Anfang an betrieben wird. Sie verbindet Governance, Identität, Security, Netzwerkarchitektur, Kostensteuerung und Automatisierung zu einem belastbaren Rahmen.

Ohne diese Grundlage stocken Migrationswellen typischerweise durch fehlende Freigaben, inkonsistente Kontrollen und wiederkehrende Plattformentscheidungen.

Die folgende Visualisierung zeigt die zentralen Komponenten für eine belastbare Plattform-Basis.

Landing-Zone-Kernkomponenten Sechs Bausteine einer sicheren Landing Zone. Landing-Zone-KernkomponentenDie sechs Bausteine einer sicheren Plattformbasis auf STACKIT.Account GovernanceAccount GovernanceWie strukturiere ich meine Projekte?Identity & Access ManagementIdentity & Access ManagementWer darf was tun auf der Plattform?Security und ComplianceSecurity und ComplianceWie überwache ich die Plattform sicher?NetzwerkarchitekturNetzwerkarchitekturWie sind Komponenten sicher verbunden?Kostensteuerung und KontrolleKostensteuerung und KontrolleWie behalte ich Ausgaben im Blick?Automatisierung (IaC)Automatisierung (IaC)Wie wird alles bereitgestellt?
  • Kontrolle und Risikoreduktion: Security- und Compliance-Kontrollen werden konsistent umgesetzt.
  • Skalierbare Delivery-Basis: Wiederverwendbare Muster beschleunigen mehrere Migrationswellen.
  • Klare Verantwortlichkeiten: Zuständigkeiten zwischen Plattform-, Security- und Applikationsteams sind klar.
  • Höhere Umsetzungsgeschwindigkeit: Grundlegende Kontrollen müssen nicht je Applikation neu entworfen werden.

Starten Sie den Landing-Zone-Stream so früh wie möglich parallel zum Discovery.

  • Zu spät: Produktive Migrationen werden blockiert, weil Pflichtkontrollen noch fehlen.
  • Zu früh ohne Discovery-Feedback: Relevante Applikationsrandbedingungen fehlen und führen zu Nacharbeit.

Bewährt hat sich ein zweigleisiges Vorgehen: Die Plattform-Basis früh etablieren und Application-Landing-Zone-Templates iterativ mit Discovery-Erkenntnissen verfeinern.

Zwei Ebenen: Platform und Application Landing Zone

Abschnitt betitelt „Zwei Ebenen: Platform und Application Landing Zone“

Platform Landing Zone

Unternehmensweite Grundlage für Governance, Identität, Security, Netzwerk, Kostensteuerung und Automatisierung.

Zur Platform Landing Zone

Application Landing Zone

Workload-spezifische Umsetzungsprofile, abgeleitet aus Plattform-Basis und Discovery-Ergebnissen.

Zur Application Landing Zone

Für ein belastbares Landing-Zone-Design werden typischerweise benötigt:

  • Organisations- und Ownership-Modell: Einheiten, Projektgrenzen und Verantwortungsmodell.
  • Compliance- und Policy-Anforderungen: Regulatorische Pflichten und interne Kontrollvorgaben.
  • Security-Anforderungen: IAM-Standards, Netzsegmentierung, Verschlüsselung und Logging.
  • Betriebs- und Supportvorgaben: Incident-Prozesse, Eskalationswege und Übergabemodell.
  • Erkenntnisse aus dem Applikationsportfolio: Discovery-Resultate zu Abhängigkeiten und Archetypen.
  1. Unternehmensweite Leitplanken und Kontrollmodell definieren.
  2. Platform Landing Zone als Code aufbauen und validieren.
  3. Application-Landing-Zone-Templates aus Discovery und Migrationsdesign ableiten.
  4. Mit Pilot-Workloads testen und über Migration-Factory-Runbooks skalieren.

Um die Umsetzung zu beschleunigen, bietet STACKIT konkrete Best Practices und wiederverwendbare Vorlagen:

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

STACKIT LogoSTACKIT Logo
Account Governance STACKIT · Design And Mobilize › Landing Zones Open page ↗

Account Governance beschreibt, wie Teams, Umgebungen und Zuständigkeiten in der Cloud klar getrennt und steuerbar aufgebaut werden.

Damit entsteht die organisatorische Steuerungsebene für Migrationswellen: wo Workloads betrieben werden, wem welcher Scope gehört und wie neue Projekte ohne Umgehung von Guardrails angebunden werden.

Governance hierarchy from customer account and folders to projects, resources, and labels

  • Regions: Die Regionenstrategie bestimmt Datenlokalität, Latenzprofil und Resilienzgrenzen für Workloads und Shared Services. Definieren Sie früh verbindliche Nutzungsmuster und stimmen Sie diese mit Compliance- und Kontinuitätsanforderungen ab. Dokumentation
  • Customer Account: Der Customer Account ist die oberste Governance-Grenze für Ownership, Abrechnung und Administration. Er bildet den Anker für organisationsweite Standards und Kontrollverantwortung. Dokumentation
  • STACKIT Folder: Folder strukturieren organisatorische Domänen (zum Beispiel Plattform, Shared Services, Business Units, Umgebungen) und ermöglichen Policy-Vererbung sowie klare Delegationsmodelle. Dokumentation
  • STACKIT Projects: Projects sind die Delivery-Scopes, in denen Ressourcen bereitgestellt und betrieben werden. Sie sollten über ein definiertes Onboarding-Modell an Folder angebunden werden und nicht ad hoc entstehen. Dokumentation
  • Regionprinzipien zuerst: Legen Sie fest, welche Regionen für welche Workload-Klassen zulässig sind.
  • Customer Account als Governance-Root: Verankern Sie globale Ownership, Policy-Absicht und finanzielle Verantwortlichkeit.
  • Folder für Struktur und Delegation: Überführen Sie das Betriebsmodell in skalierbare organisatorische Grenzen.
  • Projects für Delivery: Stellen Sie Projektscopes über einen standardisierten Lebenszyklus mit verpflichtenden, vom Folder geerbten Kontrollen bereit.
  • Region-Governance-Modell: Entscheiden Sie zwischen Single-Region-, Dual-Region- oder Workload-basiertem Regionenansatz inklusive Ausnahmen.
  • Customer-Account-Verantwortung: Definieren Sie, welche zentralen Teams Governance, Billing-Transparenz und Kontrollbetrieb verantworten.
  • Folder-Topologie: Legen Sie fest, wie Folder auf Domänen wie Plattform, Umgebungen und Business Units abgebildet werden.
  • Project-Onboarding-Modell: Standardisieren Sie Projekterstellung, Namenskonventionen, Tagging und Lebenszyklus-Kontrollen.
  • Policies und Ausnahmen: Definieren Sie verpflichtende Guardrails und transparente Ausnahmeprozesse.
  • Governance-Blueprint: Customer-Account-, Folder- und Project-Topologie mit Verantwortungsmatrix.
  • Regionen-Nutzungsrichtlinie: Freigegebene Regionenmuster je Workload-Typ und Risikoprofil.
  • Project-Onboarding-Standard: Wiederholbarer Prozess für die Erstellung und Anbindung gesteuerter Projekte.
  • Control-Baseline: Erzwungene Namens-, Tagging- und Policy-Kontrollen mit dokumentiertem Ausnahmefluss.
  • Keine Regionenrichtlinie: Regionauswahl pro Team oder Projekt ohne unternehmensweite Leitplanken.
  • Unstrukturierte Project-Sprawl: Projekte entstehen ohne Folder-Strategie, klare Ownership oder Lebenszyklusstandards.
  • Governance nur auf Papier: Kontrollen sind dokumentiert, aber nicht im Projekt-Onboarding und Betrieb verankert.
STACKIT LogoSTACKIT Logo
Netzwerkarchitektur STACKIT · Design And Mobilize › Landing Zones Open page ↗

Die Netzwerkarchitektur regelt sichere Kommunikation, Segmentierung und die Governance zentraler Connectivity-Services über Shared und projektbezogene Landing Zones.

In Enterprise-Migrationen geht es dabei weniger um einzelne Subnetze, sondern um ein dauerhaft steuerbares Konnektivitätsmodell: welches Projekt über welche Pfade angebunden wird und unter welchen Guardrails.

STACKIT Network-Area-Hub-and-Spoke-Architektur mit Routing Tables, zentraler Firewall, VPN-Router, Application-Landing-Zone-Spokes, On-Premises- und Internet-Anbindung

  • STACKIT Network Area: Nutzen Sie eine geteilte Unternehmens-Netzwerkscope als zentrales Rückgrat für Projektanbindung und Governance-Planung. Dokumentation
  • Routing Tables: Definieren und erzwingen Sie, wie Projekte innerhalb einer Network Area verbunden sind und ob ein Hub-and-Spoke-Modell mit zentraler Firewall-Kontrolle oder eine flachere Topologie genutzt wird. Dokumentation
  • DNS: Standardisieren Sie Namensgebung und Service Discovery frühzeitig, damit Connectivity-Design, Zertifikatshandling und Workload-Cutovers konsistent bleiben. Dokumentation
  • VPN (Connectivity): Behandeln Sie VPN als zentrale Connectivity-Fähigkeit für Hybrid- und Multi-Cloud-Integrationsmuster, nicht als isolierte Einzellösung. Dokumentation
  • Network-Area-Ownership-Modell: Entscheiden Sie, wer geteilte Connectivity zentral steuert und welche Onboarding-Kriterien für angebundene Projekte gelten.
  • Routing-Strategie je Domäne: Legen Sie fest, wo Hub-and-Spoke mit zentraler Inspektion verpflichtend ist und wo eine flache Routing-Topologie ausreicht.
  • Hybrid-Connectivity-Baseline: Definieren Sie, wie VPN-basierte Konnektivität in Plattformstandards und Betriebs-Lifecycle integriert wird.
  • Namensauflösungsdesign: Standardisieren Sie DNS-Grenzen und Muster für Plattformservices, Shared Services und Applikations-Landing-Zones.
  • Zieltopologie und Vertrauensgrenzen: Dokumentierter Zielzustand für Segmentierung und projektübergreifende Kommunikation.
  • Network-Area-Onboarding-Prinzipien: Klare Kriterien, welche Projekte angebunden werden, wie Reviews ablaufen und wie Änderungen freigegeben werden.
  • Routing-Governance-Modell: Definierter Einsatz von Routing Tables inklusive Entscheidungskriterien für Hub-and-Spoke versus flaches Routing.
  • Connectivity-Baseline: Wiederverwendbare Standards für VPN, DNS und gemeinsame Netzwerk-Services.
Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

  • Ungeplantes Wachstum der Network Area: Projekte werden ohne zentrale Architekturprüfung und Ownership angebunden.
  • Ad-hoc-Einsatz von Routing Tables: Inkonsistente Routing-Logik je Projekt ohne Referenzarchitektur.
  • DNS als Nachgedanke: Späte DNS-Entscheidungen bremsen Migrationstermine oder stören Service Discovery.
  • VPN als Ausnahmepfad: VPN wird als Sonderlösung statt als geregelte Grundlage für die Konnektivität genutzt.
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STACKIT Landing Zone Accelerator STACKIT · Blueprint Open asset ↗

Architekturübersicht des STACKIT Landing Zone Accelerators vom Bootstrap über Plattformfunktionen bis zu Application Landing Zones und Workloads

Dieses Asset liefert eine wiederverwendbare Grundlage für die Umsetzung einer STACKIT Platform Landing Zone. Es ist für Enterprise-Umgebungen ausgelegt, die eine strukturierte Basis für Governance, Security, Netzwerk, Kostensteuerung und Automatisierung benötigen.

Repository:

Das Repository ist als Single-Root-Module-Accelerator mit kombinierbaren Untermodulen aufgebaut.

  • Das Root-Modul in src/main.tf orchestriert alle Plattform- und Landing-Zone-Bausteine.
  • Die Konfiguration erfolgt über flavor-spezifische Variablendateien in src/config/.
  • Deployment ist mit OpenTofu oder Terraform möglich (identische Modulstruktur).
  • Das erste Deployment nutzt einen temporären Bootstrap-Service-Account und wechselt danach auf Managed Backend und Managed Credentials.

Das Repository enthält acht Referenzkonfigurationen in src/config/. Wählen Sie die einfachste Topologie, die die erforderlichen Netzwerk-, Sicherheits-, Organisations-, Mandanten- und Regionsgrenzen erfüllt.

Standalone-Topologie mit Management-Basis, Sandbox und öffentlicher Application Landing Zone

Nutzen Sie standalone.tfvars für die kleinste Basis: Governance, Management, eine Sandbox und eine öffentliche Application Landing Zone mit eigenem Netzwerk und direktem Internetzugang. Es wird weder eine gemeinsame Network Area noch ein Connectivity-Hub erstellt. Das Muster eignet sich, wenn Workloads keine private Ost-West-Kommunikation oder zentrales DNS benötigen.

Hub-and-Spoke-Topologie mit gemeinsamer Network Area und separater öffentlicher Landing Zone

Nutzen Sie hub-and-spoke.tfvars, wenn Corporate Workloads gemeinsame private Connectivity benötigen. Ein zentrales Connectivity-Projekt stellt Network Area und DNS bereit, die Corporate Data Platform nutzt diese private Domäne und öffentliche Workloads behalten unabhängige Netzwerke mit direktem Internetzugang.

Hub-and-Spoke-Topologie mit zentraler Inspektion durch eine OPNsense-Firewall

Nutzen Sie hub-and-spoke-firewall.tfvars, wenn Corporate Egress einen einheitlichen Inspektions- und Kontrollpunkt benötigt. Das Muster erweitert die gemeinsame Network Area um eine OPNsense-Firewall und führt die Default Routes der Corporate Landing Zones über die Appliance, während öffentliche Landing Zones direkt angebunden bleiben.

Finance- und Research-Topologie mit unabhängigen privaten Connectivity-Domänen

Nutzen Sie hub-and-spoke-finance-research.tfvars, wenn Business Units unabhängige Ownership und private Connectivity benötigen. Finance und Research erhalten innerhalb derselben STACKIT Organisation jeweils einen eigenen Adressplan, ein Connectivity-Projekt, eine Network Area und eine Workload Landing Zone.

Network Areas für regulierte und gemeinsame Workloads

Abschnitt betitelt „Network Areas für regulierte und gemeinsame Workloads“

Multi-Area-Topologie zur Trennung regulierter und gemeinsamer Workloads

Nutzen Sie hub-and-spoke-multi-area.tfvars, wenn regulierte und gemeinsame Workloads in getrennten privaten Connectivity-Domänen liegen müssen. Jede Domäne erhält eine eigene Network Area und DNS-Zone; zwischen ihnen besteht kein implizites Routing.

Multi-Region-Topologie mit unabhängigen Hubs in eu01 und eu02

Nutzen Sie hub-and-spoke-multi-region.tfvars für regionale Basen in eu01 und eu02. Jede Region erhält einen unabhängigen Hub, eine Network Area, eine Workload Landing Zone und optional einen Platform-Kubernetes-Cluster. Interregionale Connectivity wird bewusst nicht erstellt und muss explizit entworfen werden.

Produktions- und Nicht-Produktions-Topologie mit getrennten Network Areas und Firewalls

Nutzen Sie hub-and-spoke-prod-nonprod-firewall.tfvars, wenn Produktion von Nicht-Produktion isoliert werden muss. Jede Domäne erhält eine eigene Network Area und OPNsense-Firewall; Development und Test teilen die Nicht-Produktions-Domäne, bleiben aber getrennte Landing Zones.

Mandantenisolation mit drei unabhängigen privaten Mandantendomänen

Nutzen Sie hub-and-spoke-tenant-isolation.tfvars für mehrere Mandanten innerhalb einer Organisation. Jeder Mandant erhält unabhängige Ownership, einen eigenen Adressplan, eine Network Area, ein Connectivity-Projekt und eine Workload Landing Zone ohne privates Routing zu den anderen Mandantendomänen.

Code & Registry github.com Architektur des Landing Zone Accelerators Prüfen Sie Implementierungsarchitektur, Deployment-Konfigurationen und Netzwerkverhalten im Quell-Repository. Repository öffnen

Zweck:

  • Erstellt die RM-Folder-Struktur (platform, landing_zones_corporate, landing_zones_public, sandboxes).
  • Vergibt Folder-Owner- und Auditor-Rollen.
  • Vergibt Organization-Owner- und Auditor-Rollen.
  • Erstellt Custom Roles auf Organisationsebene.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Platform Landing Zone: zentrale Governance-Basis.

Zweck:

  • Erstellt ein zentrales Management-Projekt.
  • Provisioniert Secrets Manager und einen Default-Zugangsuser.
  • Provisioniert Object-Storage-Buckets (inklusive tfstate-Bucket).
  • Erstellt Object-Storage-Credentials und speichert sie im Secrets Manager.
  • Erstellt Automation-Service-Account plus rotierende Keys und speichert den Key im Secrets Manager.
  • Stellt optional Observability bereit und speichert die zugehörigen Zugangsdaten im Secrets Manager.
  • Konfiguriert optional Federated Identity Provider für den Automation-Service-Account.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Platform Landing Zone: gemeinsamer Operations- und Automatisierungs-Kontrollpfad.

Zweck:

  • Erstellt ein dediziertes Connectivity-Projekt.
  • Erstellt Network Area und regionale Network-Area-Konfiguration.
  • Erstellt DNS-Zonen für gemeinsame Namensräume.
  • Stellt optional Firewall-Image, Volume, Server, Interfaces und Public IP bereit.
  • Liefert die Firewall-Next-Hop-IP für Routen in Corporate Landing Zones.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Platform Landing Zone: gemeinsame Netzwerk- und Routing-Basis.

Zweck:

  • Erstellt ein dediziertes DevOps-Projekt.
  • Erstellt optional eine zentrale STACKIT Git-Instanz mit ACL-Ranges.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Platform Landing Zone in der Architektur dieses Accelerators.
  • Begründung: Das Modul liefert zentrale Delivery-Tooling-Grundlagen und Source-Control-Kapazität für mehrere Landing Zones.

Zweck:

  • Erstellt anwendungsnahe Landing-Zone-Projekte iterativ über for_each.
  • Unterstützt corporate Landing Zones (an Network Area angebunden) und public Landing Zones.
  • Erstellt geroutete Netzwerke und optional Default-Route über Firewall-Next-Hop.
  • Erstellt optional projektbezogene Child-DNS-Zonen.
  • Erstellt projektbezogene Custom Roles und Role Assignments.
  • Erstellt Secrets Manager, Object-Storage-Buckets und Automation-Service-Account-Key-Material pro Landing Zone.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Application Landing Zone: zentrales ALZ-Umsetzungsmodul.

Zweck:

  • Erstellt schlanke Sandbox-Projekte im dedizierten sandboxes-Folder.
  • Vergibt Project-Owner.

Landing-Zone-Zuordnung:

  • Application Landing Zone (unterstützend): nicht-produktive Testumgebung nahe ALZ-Nutzungsmustern.

Die aktuelle Umsetzung enthält jetzt einen durchgängigen Pfad für eine zentrale Kubernetes-Plattform und ein namespace-basiertes Application-Onboarding.

Der Platform-Umfang enthält jetzt eine dedizierte zentrale Kubernetes-Basis, die als geteilter Platform-Service betrieben werden kann.

  • Zentrale Cluster-Basis: Ein dediziertes Platform-Kubernetes-Projekt mit SKE-Cluster-Life-cycle, DNS-Extension-Integration und optionaler Observability-Anbindung.
  • Secret-Policy-Readiness: Namespace-bezogenes Secret-Manager-Policy-Enforcement unterstützt schrittweise Rollout-Modi wie audit und strict.
  • Shared-Service-Modell: Plattform-Teams können zentrale Fähigkeiten bereitstellen und gleichzeitig klare Projekt- und Namespace-Grenzen beibehalten.
  • Betriebs-Basis: Cluster-bezogene Outputs und Informationen zum Zugriff stehen für Automatisierung und kontrollierte Plattform-Operationen bereit.

Application Landing Zones können jetzt den Namespace-Service aus dem zentralen Platform-Kubernetes-Cluster nutzen.

  • Namespace-Onboarding: Die Landing-Zone-Konfiguration kann die Namespace-Erstellung für ein Team im Shared Cluster anfordern.
  • Developer-Zugriffspfad: Namespace-spezifische Kubernetes-User und Role-Bindings werden für Tenant-Operationen bereitgestellt.
  • Service-Exposition: DNS- und Ingress-Muster sind für Service-Endpunkte auf Basis von Landing-Zone- und Namespace-Kontext vorkonfiguriert.
  • Secret-Integration: Workloads können zentral gesteuerte Secret-Flows konsumieren und bleiben dabei im Namespace-Umfang.
  • External-DNS-Automatisierung: DNS-Einträge für Namespace-Services werden über Kubernetes-Annotationen und Extension-Zone-Integration verwaltet.
  • Zentrales Kubernetes-Monitoring: Die Plattform-Observability-Integration umfasst Grafana-Zugang und Metrics-Push-Wiring für Cluster-Telemetrie.
  • Dashboard-Provisioning-Workflow: Beispiel-Dashboards werden für eine schnellere operative Übergabe provisioniert und importiert.
  • Option für Encrypted Volumes: Unterstützung für verschlüsselte Volume-Muster hilft bei strengeren Datenschutz- und Compliance-Anforderungen.
  • Flexibles Netzwerk-Setup: Das Platform-Kubernetes-Modul unterstützt SNA-orientierte Netzwerk-Setups für kontrollierte Enterprise-Konnektivität.

Was Entwickler in einer Application Landing Zone bekommen

Abschnitt betitelt „Was Entwickler in einer Application Landing Zone bekommen“
  • Sofort nutzbarer Namespace: Ein vorkonfigurierter Namespace im zentralen Cluster statt eines vollständigen Cluster-pro-Team-Modells.
  • Least-Privilege-Zugriff: Namespace-bezogene Identitäten und Berechtigungen passend zu typischen Day-2-Developer-Aufgaben.
  • Konsistentes Endpunkt-Modell: Vorhersehbare DNS- und Ingress-Muster für die Service-Veröffentlichung.
  • Governed Secret Usage: Zentrale Secret-Governance mit Namespace-bezogenen Mustern zur Nutzung.
  • Observability-Transparenz: Gemeinsame Metrik- und Dashboard-Sichten helfen Teams bei Rollout und Validierung im Betrieb.

Platform vs Application Landing Zone Umfang in diesem Repository

Abschnitt betitelt „Platform vs Application Landing Zone Umfang in diesem Repository“
  • Platform Landing Zone Fokus (derzeit der größere Umfang):
    • governance
    • management
    • connectivity
    • devops
  • Application Landing Zone Umfang (derzeit fokussierter):
    • landing-zone (ALZ-Kernprovisionierung)
    • sandboxes (unterstützende ALZ-nahe Umgebungen)

Damit liefert das Repository aktuell primär eine starke Plattform-Basis, während ALZ-Funktionalität bewusst auf Landing-Zone-Instanziierung und Sandbox-Enabling fokussiert ist.

  • Plattform-Basis früh starten (Governance, Management, Connectivity, optional DevOps).
  • Corporate- vs Public-ALZ-Muster anhand von Connectivity- und Compliance-Anforderungen definieren.
  • Application Landing Zones über die landing_zones-Map in Variablendateien bereitstellen.
  • Sandboxes für Team-Onboarding und kontrollierte frühe Experimente nutzen.
  • Nach erstem Apply State in das Managed Backend migrieren und von Bootstrap-Credentials auf Managed Automation-Credentials wechseln.
  • Wiederverwendbare Basismodule: Bausteine für Account-/Projektstruktur, IAM, Netzwerk und Kontrollen.
  • Policy-orientiertes Setup: Leitplanken und Konventionen für sichere und steuerbare Cloud-Nutzung.
  • IaC-First-Ansatz: OpenTofu/Terraform als Modell für wiederholbare Bereitstellung.
  • Erweiterbar für Enterprise-Bedarf: Bewusst als Basis für kundenspezifische Anpassungen ausgelegt.
  • Früher Plattform-Stream: Aufbau parallel zum Discovery starten.
  • Kontrollbasis vor produktiver Migration: Pflichtkontrollen vor dem ersten produktiven Move etablieren.
  • Template-Quelle für Application Landing Zones: Basismodule für Workload-Archetypen wiederverwenden und verfeinern.
  • Organisations- und Ownership-Modell für Projekte und Umgebungen.
  • Security- und Compliance-Vorgaben (Identität, Logging, Nachweise, Segmentierung).
  • Konnektivitäts- und Integrationsanforderungen.
  • Betriebsmodell-Abstimmung zwischen Plattform-, Security- und Applikationsteams.
OPS

Target Operating Model

Geben Sie dem Target Operating Model einen eigenen Moment: Es legt fest, wie die Plattform betrieben, besetzt und gesteuert wird, sobald Workloads gelandet sind.

Design and mobilizeTarget Operating ModelÜbersicht In 1 Trail

Das Target Operating Model (TOM) definiert, wie eine Organisation ihre Cloud-Umgebung nach der Migration betreibt. Es überführt die technische Grundlage der STACKIT Landing Zone in klare Ownership, wiederholbare Prozesse und messbare Ergebnisse.

Das Modell beschreibt die gemeinsame Verantwortung von Plattform- und Workload-Teams, Security, Service Management und Fachbereichen. Es sollte vor dem Start der Migrationswellen entwickelt und mit der Übernahme weiterer Workloads fortlaufend geschärft werden.

Governance und Entscheidungsfindung

Legen Sie Entscheidungsrechte, Architektur- und Security-Reviews, Ausnahmeverfahren und Eskalationswege fest. Mehr unter Governance und Entscheidungsfindung.

Rollen und Verantwortlichkeiten

Definieren Sie klare Ownership für Plattform, Anwendungen, Security, FinOps und Service Management. Mehr unter Rollen und Verantwortlichkeiten.

Service Management und Betrieb

Verankern Sie Incident-, Change-, Problem-, Request- und Übergabeprozesse im Betrieb. Mehr unter Service Management und Betrieb.

Plattformteam und Enablement

Betreiben Sie die STACKIT-Plattformgrundlage als internes Produkt mit wiederverwendbaren Guardrails und Self-Service-Pfaden. Mehr unter Plattformteam und Enablement.

Fähigkeiten und Change Management

Entwickeln Sie Fähigkeiten, Adoption-Praktiken und Kommunikationsroutinen für neue Cloud-Verantwortlichkeiten. Mehr unter Fähigkeiten und Change Management.

Messung und kontinuierliche Verbesserung

Nutzen Sie Signale zu Zuverlässigkeit, Delivery, Security und Kosten zur Verbesserung von Plattform und Workloads. Mehr unter Messung und kontinuierliche Verbesserung.

Die Landing Zone stellt technische Guardrails für Identität, Netzwerk, Security, Kostenkontrolle und Automatisierung bereit. Das TOM legt fest, wer diese Guardrails verantwortet und nutzt und wie Änderungen, Ausnahmen und Betriebsrisiken gesteuert werden. Es ersetzt nicht die Verantwortlichkeiten von STACKIT als Provider, sondern beschreibt das kundenseitige Betriebsmodell für die konfigurierte Plattform und migrierte Workloads.

  1. Bewerten Sie das bestehende Betriebsmodell, Supportprozesse, Fähigkeiten und Ownership-Lücken.
  2. Definieren Sie Zielverantwortungen, Entscheidungsrechte und Schnittstellen für STACKIT-Plattform- und Workload-Teams.
  3. Stimmen Sie Service-Management-Prozesse, Supportgrenzen und Übergabekriterien auf die ersten Migrationswellen ab.
  4. Etablieren Sie das Plattformproduktmodell, Enablement-Pfade und betriebliche Dokumentation.
  5. Messen Sie Adoption und Betriebsergebnisse und entwickeln Sie das Modell mit den Migrationswellen weiter.
Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

WARN

Enablement

Zeigen Sie, wie aus Readiness-Befunden ein wirksames Enablement-System entsteht: CCoE-Verantwortung, rollenbasiertes STACKIT-Lernen und verlässliche Dokumentation mit KI-gestützter Orientierung.

Design and mobilizeEnablementÜbersicht In 1 Trail

Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.

Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.

  1. Verantwortlichkeiten für Migrationsstandards, Entscheidungen und Kompetenzentwicklung zuweisen.
  2. Readiness- und Rollenlücken passenden Lernpfaden, Workshops und praktischen Übungen zuordnen.
  3. Verbindliche Dokumentation, Migrationsentscheidungen und wiederverwendbare Referenzen kuratieren.
  4. Fähigkeiten vor jeder Welle prüfen und Erkenntnisse in alle drei Bereiche zurückführen.

Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.

Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.

Während einer Migration sollte das CCoE:

  • Readiness-Befunde in verantwortete Maßnahmen für Behebung und Enablement überführen;
  • festlegen, welche Standards verbindlich sind und wo Teams selbst entscheiden können;
  • freigegebene Muster für Landing Zones, Architektur, Sicherheit, FinOps und Betrieb pflegen;
  • rollenbasiertes Lernen mit dem Bedarf der Migrationswellen koordinieren;
  • Sprechstunden, Coaching und Eskalationswege für Delivery-Teams anbieten;
  • Feedback, Ausnahmen und bewährte Praktiken aus jeder Welle erfassen.
Cloud Framework Cloud Center of Excellence aufbauen Seite öffnen

Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.

Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:

  1. Gemeinsames Verständnis schaffen: STACKIT Introduction, Portal und Portfolio vermitteln Geschäfts-, Architektur-, Delivery-, Sicherheits- und Betriebsrollen ein gemeinsames Plattformvokabular.
  2. Rollenwissen vertiefen: Rollenbasierte Selbstlernprogramme für Cloud Engineers, Security Engineers, Data Engineers, AI Engineers, Cloud Product Owner, Business-Rollen und Partner zuweisen.
  3. Migrationsaufgaben üben: Praktische Deep Dives für Cloud Engineering, Architektur und Kubernetes-Sicherheit passend zu Ziel-Workloads und Wellenverantwortung ergänzen.
  4. Spezifische Lücken schließen: Expert Sessions für Themen wie IAM, Netzwerk, FinOps, LLM-Hosting, Sicherheit oder die Übergabe des Betriebsmodells nutzen.
  5. Readiness nachweisen: Praktische Nachweise wie ein geprüftes Design, eine Deployment-Übung, einen Runbook-Walkthrough, ein Incident-Szenario oder eine erfolgreiche Übergabeprobe verlangen.

Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.

STACKIT Dokumentation university.stackit.cloud STACKIT University öffnen Dokumentation öffnen

Die Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.

Nutzen Sie das Referenzsystem für:

  • verbindliches Produktverhalten, Voraussetzungen, Grenzen, Release-Informationen und Betriebsanleitungen;
  • Plattform- und Entwicklerwerkzeuge einschließlich APIs, CLI, SDKs und Infrastructure-as-Code-Providern;
  • freigegebene Zielmuster, Architekturentscheidungen, Kontrollen und Ausnahmen;
  • Runbooks, Validierungsnachweise, Übergabeprotokolle und bekannte Probleme jeder Migrationswelle;
  • eindeutige Verantwortlichkeiten, Prüftermine und Links zur verbindlichen Quelle.

Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.

KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.

CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.

Entdecken Sie den visuellen Gesprächsleitfaden und die KI-gestützte Beratung in den folgenden Assets.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die Anleitung zu Skills und Change Management verbindet diese Enablement-Maßnahmen mit Rollenverantwortung, Adoption und dem Target Operating Model.

Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.

Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.

  1. Verantwortlichkeiten für Migrationsstandards, Entscheidungen und Kompetenzentwicklung zuweisen.
  2. Readiness- und Rollenlücken passenden Lernpfaden, Workshops und praktischen Übungen zuordnen.
  3. Verbindliche Dokumentation, Migrationsentscheidungen und wiederverwendbare Referenzen kuratieren.
  4. Fähigkeiten vor jeder Welle prüfen und Erkenntnisse in alle drei Bereiche zurückführen.

Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.

Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.

Während einer Migration sollte das CCoE:

  • Readiness-Befunde in verantwortete Maßnahmen für Behebung und Enablement überführen;
  • festlegen, welche Standards verbindlich sind und wo Teams selbst entscheiden können;
  • freigegebene Muster für Landing Zones, Architektur, Sicherheit, FinOps und Betrieb pflegen;
  • rollenbasiertes Lernen mit dem Bedarf der Migrationswellen koordinieren;
  • Sprechstunden, Coaching und Eskalationswege für Delivery-Teams anbieten;
  • Feedback, Ausnahmen und bewährte Praktiken aus jeder Welle erfassen.
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Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.

Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:

  1. Gemeinsames Verständnis schaffen: STACKIT Introduction, Portal und Portfolio vermitteln Geschäfts-, Architektur-, Delivery-, Sicherheits- und Betriebsrollen ein gemeinsames Plattformvokabular.
  2. Rollenwissen vertiefen: Rollenbasierte Selbstlernprogramme für Cloud Engineers, Security Engineers, Data Engineers, AI Engineers, Cloud Product Owner, Business-Rollen und Partner zuweisen.
  3. Migrationsaufgaben üben: Praktische Deep Dives für Cloud Engineering, Architektur und Kubernetes-Sicherheit passend zu Ziel-Workloads und Wellenverantwortung ergänzen.
  4. Spezifische Lücken schließen: Expert Sessions für Themen wie IAM, Netzwerk, FinOps, LLM-Hosting, Sicherheit oder die Übergabe des Betriebsmodells nutzen.
  5. Readiness nachweisen: Praktische Nachweise wie ein geprüftes Design, eine Deployment-Übung, einen Runbook-Walkthrough, ein Incident-Szenario oder eine erfolgreiche Übergabeprobe verlangen.

Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.

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Die Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.

Nutzen Sie das Referenzsystem für:

  • verbindliches Produktverhalten, Voraussetzungen, Grenzen, Release-Informationen und Betriebsanleitungen;
  • Plattform- und Entwicklerwerkzeuge einschließlich APIs, CLI, SDKs und Infrastructure-as-Code-Providern;
  • freigegebene Zielmuster, Architekturentscheidungen, Kontrollen und Ausnahmen;
  • Runbooks, Validierungsnachweise, Übergabeprotokolle und bekannte Probleme jeder Migrationswelle;
  • eindeutige Verantwortlichkeiten, Prüftermine und Links zur verbindlichen Quelle.

Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.

KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.

CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.

Entdecken Sie den visuellen Gesprächsleitfaden und die KI-gestützte Beratung in den folgenden Assets.

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Die Anleitung zu Skills und Change Management verbindet diese Enablement-Maßnahmen mit Rollenverantwortung, Adoption und dem Target Operating Model.

STEP

Dokumentation und Referenz

Schaffen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad aus verbindlicher STACKIT-Produktdokumentation, Migrationsentscheidungen und Nachweisen.

Design and mobilizeEnablementÜbersicht In 1 Trail

Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.

Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.

  1. Verantwortlichkeiten für Migrationsstandards, Entscheidungen und Kompetenzentwicklung zuweisen.
  2. Readiness- und Rollenlücken passenden Lernpfaden, Workshops und praktischen Übungen zuordnen.
  3. Verbindliche Dokumentation, Migrationsentscheidungen und wiederverwendbare Referenzen kuratieren.
  4. Fähigkeiten vor jeder Welle prüfen und Erkenntnisse in alle drei Bereiche zurückführen.

Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.

Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.

Während einer Migration sollte das CCoE:

  • Readiness-Befunde in verantwortete Maßnahmen für Behebung und Enablement überführen;
  • festlegen, welche Standards verbindlich sind und wo Teams selbst entscheiden können;
  • freigegebene Muster für Landing Zones, Architektur, Sicherheit, FinOps und Betrieb pflegen;
  • rollenbasiertes Lernen mit dem Bedarf der Migrationswellen koordinieren;
  • Sprechstunden, Coaching und Eskalationswege für Delivery-Teams anbieten;
  • Feedback, Ausnahmen und bewährte Praktiken aus jeder Welle erfassen.
Cloud Framework Cloud Center of Excellence aufbauen Seite öffnen

Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.

Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:

  1. Gemeinsames Verständnis schaffen: STACKIT Introduction, Portal und Portfolio vermitteln Geschäfts-, Architektur-, Delivery-, Sicherheits- und Betriebsrollen ein gemeinsames Plattformvokabular.
  2. Rollenwissen vertiefen: Rollenbasierte Selbstlernprogramme für Cloud Engineers, Security Engineers, Data Engineers, AI Engineers, Cloud Product Owner, Business-Rollen und Partner zuweisen.
  3. Migrationsaufgaben üben: Praktische Deep Dives für Cloud Engineering, Architektur und Kubernetes-Sicherheit passend zu Ziel-Workloads und Wellenverantwortung ergänzen.
  4. Spezifische Lücken schließen: Expert Sessions für Themen wie IAM, Netzwerk, FinOps, LLM-Hosting, Sicherheit oder die Übergabe des Betriebsmodells nutzen.
  5. Readiness nachweisen: Praktische Nachweise wie ein geprüftes Design, eine Deployment-Übung, einen Runbook-Walkthrough, ein Incident-Szenario oder eine erfolgreiche Übergabeprobe verlangen.

Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.

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Die Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.

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Framework
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Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.

Nutzen Sie das Referenzsystem für:

  • verbindliches Produktverhalten, Voraussetzungen, Grenzen, Release-Informationen und Betriebsanleitungen;
  • Plattform- und Entwicklerwerkzeuge einschließlich APIs, CLI, SDKs und Infrastructure-as-Code-Providern;
  • freigegebene Zielmuster, Architekturentscheidungen, Kontrollen und Ausnahmen;
  • Runbooks, Validierungsnachweise, Übergabeprotokolle und bekannte Probleme jeder Migrationswelle;
  • eindeutige Verantwortlichkeiten, Prüftermine und Links zur verbindlichen Quelle.

Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.

KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.

CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.

Entdecken Sie den visuellen Gesprächsleitfaden und die KI-gestützte Beratung in den folgenden Assets.

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CloudMent AI-Powered Cloud Advisor unterstützt Migrationsteams in Assess sowie Design and Mobilize. Die Lösung kombiniert CloudMent Deck für strukturierte Assessment-Ergebnisse mit CloudMent Essential für interaktive STACKIT Beratung.

Architekten und Portfolio-Teams können Anforderungen erfassen, Services aus der Ausgangslage auf STACKIT Optionen abbilden, R-Strategien auswählen, Zielbilder entwerfen und STACKIT Laufkosten abschätzen. Empfehlungen basieren auf STACKIT Dokumentation und enthalten Quellenhinweise für die fachliche Prüfung.

  • Rapid Discovery und Readiness Assessment: Erfasst Anwendungen sowie funktionale und nicht-funktionale Anforderungen für erste Readiness- und Portfolio-Sichten.
  • Discovery und Design: Ordnet Services von AWS, Azure und Google Cloud passenden STACKIT Optionen zu und unterstützt die R-Strategie-Auswahl im Design.
  • Business Case: Schätzt monatliche STACKIT Laufkosten anhand von Preisinformationen und erzeugt Grundlagen für die Migrationsplanung.
  • Enablement: Unterstützt Teams mit einer geführten Advisory-Oberfläche zu STACKIT Service-Optionen, Terraform-Mustern und Architekturentscheidungen.
  • Bewertung auf Basis von Anforderungen: Erstellt aus Workload-Beschreibungen, Inventaren oder CMDB-Quellen Entwürfe für Readiness, R-Strategie, Zielbild und Business Case.
  • Nachvollziehbare Beratung: Nutzt STACKIT Dokumentation und Provider-Kontext, damit Empfehlungen über Quellen geprüft werden können.
  • Source-to-Target-Mapping: Vergleicht Hyperscaler-Services mit STACKIT Alternativen und kennzeichnet direkte Fits, Teil-Fits und Lücken.
  • Interaktive Design-Unterstützung: Erstellt und verfeinert Zielarchitektur-Optionen mit Service-Mapping, Kostenschätzung und Terraform-Entwürfen.
  • Eingaben: Workload-Beschreibungen, Inventare, Anforderungen, Unterlagen zur Architektur, CSV- oder Excel-Exporte und optionale CMDB-Quellen wie ServiceNow oder LeanIX.
  • Ergebnisse: Readiness Assessment, R-Strategie-Klassifikation, Service-Mapping, Zielarchitektur, Business-Case-Schätzung, Terraform-Entwurf und Quellenhinweise.
  • Prüfbedarf: Ergebnisse dienen als Entscheidungsunterstützung und müssen durch qualifizierte Experten für Migration, Architektur, Security und Betrieb validiert werden.
  • Hyperscaler-zu-STACKIT-Migrationen: Gute Eignung für Portfolios, die von AWS, Azure oder Google Cloud nach STACKIT migrieren.
  • Große oder unklare Portfolios: Hilfreich, wenn viele Anwendungen, unvollständige Dokumentation oder Service-Mapping-Arbeit Assessment und Design verlangsamen.
  • Souveränitätsanforderungen: Relevant für regulierte Organisationen, die nachvollziehbare Empfehlungen und EU-basierte Verarbeitung auf STACKIT benötigen.
  • Keine Ausführungsautomatisierung: CloudMent migriert keine Workloads, führt keine Cutover aus und provisioniert keine Infrastruktur des Kunden.
  • Kein agentenbasierter Scan: Die Analyse basiert auf bereitgestellten Eingabedaten statt auf direktem Scanning der bestehenden Umgebung.
  • Prüfung durch Experten erforderlich: R-Strategie, Kosten, Compliance, Terraform und Architektur müssen vor der Nutzung geprüft werden.
  • Produktseite: CloudMent
  • Dokumentation: Öffentliche Produktdokumentation ist in Vorbereitung.
  • Marketplace-Listing: STACKIT Marketplace Listing ist in Arbeit.
STEP

Migration Factory Setup

Gehen Sie hier in die Tiefe: Hier wird aus einem freigegebenen Design eine ausführbare, wellenfähige Lieferfabrik.

Behandeln Sie Partner-Modell, Tooling, Schnittstellen und Runbook-Finalisierung als die Säulen eines factory-fähigen Setups.

Migration Factory Setup Vier Stationen führen vom bestätigten Migrationsbedarf über Zusammenarbeit und Befähigung zu einer erprobten, skalierbaren Migration Factory. Vom freigegebenen Design zur skalierbaren Factory. Delivery-Modell, Schnittstellen, Tooling und Runbooks gemeinsam aufbauen und vor der Skalierung erproben. 1 AUSRICHTEN Bedarf und Modell Volumen, Mix und Durchsatz Ownership, KPIs und Eskalation 2 VERBINDEN Teams und Takt Klare Delivery-Schnittstellen Entscheidungs- und Kommunikationsrhythmus 3 BEFÄHIGEN Toolchain und Runbooks Werkzeuge je Migrationsmuster Checkpoints, Rollback und Handover 4 ERPROBEN Welle und Cutover Scope, Fenster und Kommunikation Pilotwelle auswerten und nachschärfen Ergebnis: freigegebenes, wiederholbares Setup für die skalierte Wellenausführung
Vier Stationen führen vom bestätigten Migrationsbedarf über Zusammenarbeit und Befähigung zu einer erprobten, skalierbaren Migration Factory.
Runbook-Reife und Tooling

Führen Sie Runbook-Gates und Auswahlkriterien für Werkzeuge in einer gemeinsamen, nachweisbaren Wellenfreigabe zusammen.

Runbook-Reife und Tooling Vier Runbook-Gates und fünf Auswahlkriterien für Werkzeuge laufen in einer gemeinsamen Freigabe für die Wellenausführung zusammen. Zwei Reifeachsen. Eine belastbare Wellenfreigabe. Ausführungsanweisung und Werkzeugkette müssen gemeinsam nachweisbar, integrierbar und rollback-fähig sein. RUNBOOK-REIFE Vier Gates sichern die Ausführung 1Technik 2Betrieb 3Business 4Recovery Versionierte Schritte, Freigaben, Nachweise und eindeutige Trigger TOOLING-REIFE Fünf Kriterien halten die Toolchain stabil Muster-Fit Automatisierung Auditierbarkeit Integration Betriebsstabilität Minimaler Basissatz mit Fallback für kritische Zeitfenster GO FÜR DIE WELLE Runbook und Toolchain gemeinsam freigegeben
Vier Runbook-Gates und fünf Tooling-Kriterien laufen in einer gemeinsamen Freigabe für die Wellenausführung zusammen.
AUTO

Migrate

Halten Sie dies so kurz wie Assess und fokussieren Sie auf den End-to-End-Ablauf in der Factory, der jede Welle zum Abschluss bringt.

Der End-to-End-Ablauf in der Factory ist hier das Kernkapitel: Intake, Umsetzung, Validierung und Übergabe jeder Welle durch die Factory.

End-to-End-Ablauf einer Migrationswelle Vier aufeinanderfolgende Phasen führen von der Wellenfreigabe über Vorbereitung und Cutover zur Stabilisierung und Übergabe. Jede Welle durchläuft denselben kontrollierten Factory-Ablauf. Scope und Baseline sichern, die Migration ausführen, Akzeptanz belegen und stabil an den Betrieb übergeben. 1 FREIGEBEN Scope und Baseline Fenster, Rollback und Verantwortung Versionen und Abhängigkeiten einfrieren 2 VORBEREITEN Readiness und R-Pfad Quelle und Ziel technisch prüfen Runbook je Archetyp ausführen 3 UMSCHALTEN Cutover und Akzeptanz Traffic kontrolliert auf STACKIT führen Technik, Funktion und Betrieb validieren 4 STABILISIEREN Lernen und übergeben Befunde in kurzen Schleifen beheben An Optimize und Operate übergeben Nachweisbarer Wellenabschluss: akzeptiert, stabilisiert und mit vollständigem Handover
Vier Phasen führen von Wellenfreigabe und Readiness über Cutover und Akzeptanz zur Stabilisierung und Übergabe an Optimize und Operate.
LIVE

Optimize

Halten Sie dies knapp: Optimize macht frisch migrierte Workloads zu kosten- und leistungsoptimierten Regelbetriebs-Services.

MigrateOptimizeÜbersicht In 7 Trails

Optimize startet, sobald Workloads auf STACKIT laufen und reale Daten aus dem Betrieb vorliegen. Das Modul überführt Beobachtungen aus dem Betrieb in messbare Verbesserungen für Performance, Stabilität und Wirtschaftlichkeit.

Optimize ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein iterativer Zyklus, der sich mit früher Stabilisierung und Unterstützung direkt nach dem Cutover überschneiden kann.

Viele Entscheidungen zu Rightsizing und Tuning sind erst unter echter Last belastbar. Nach dem Cutover lassen sich Annahmen mit Daten aus dem Betrieb validieren und präzisieren.

  1. Laufzeitdaten erfassen: Auslastung, Latenz, Fehlerquoten, Durchsatz und Kostentreiber.
  2. Engpässe und Verschwendungsmuster auf Workload-, Plattform- und Datenebene identifizieren.
  3. Maßnahmen nach Business-Effekt, Risikoreduktion und FinOps-Nutzen priorisieren.
  4. Tuning-Änderungen in kontrollierten Inkrementen umsetzen.
  5. Ergebnisse gegen SLO-, Stabilitäts- und Kostenziele validieren.
  6. Erkenntnisse in Folgewellen und Betriebsstandards zurückführen.
  • Rightsizing: Compute-, Storage- und Netzwerkressourcen an reale Last anpassen.
  • Performance-Tuning: Latenz und Durchsatz durch Konfiguration, Skalierung und Architekturmaßnahmen verbessern.
  • Reliability-Hardening: Incident-Häufigkeit durch Resilienz-, Monitoring- und Fehlerbehandlungsmaßnahmen reduzieren.
  • FinOps-Steuerung: Kostentransparenz verbessern, Verschwendung abbauen und Run-Rate optimieren.

Optimierungsentscheidungen sollten auf Laufzeitdaten basieren, nicht auf Annahmen. Für die praktische Umsetzung werden Workload-Telemetrie, Alerting und kontrollierte Infrastrukturänderungen kombiniert.

  • Managed-Observability-Basis: Mit STACKIT Observability Metriken, Logs und Traces mit Grafana, Prometheus, Thanos, Loki und Tempo erfassen.
  • Erkennungslogik: Klare Schwellwerte und Beobachtungsfenster für Unterauslastung und Überlast definieren.
  • Umsetzungspfad: Rightsizing über IaC-Änderungen (zum Beispiel VM-Flavors) mit Rollback-Checkpoints umsetzen.
  • Validierungsschleife: Nach jedem Tuning-Inkrement SLO, Fehlerquote und Laufkosten erneut messen.
Filter

Innerhalb einer Gruppe weitet jeder Haken die Liste. Die Gruppen engen sich gegenseitig ein.

Framework

Status

Themen

Asset-Titel
Framework
Asset-Typ

Für Replatform-Workloads auf Kubernetes umfasst Optimierung mehrere Ebenen und sollte als gemeinsamer Regelkreis gesteuert werden.

  • Pod-Skalierung: HPA nutzen, um die Replikazahl anhand von Last mit klaren Min-/Max-Grenzen anzupassen.
  • Node-Pool-Skalierung: Ausreichend Cluster-Headroom sicherstellen und den Maschinentyp (Flavor) für CPU-/Memory-Dichteanforderungen abstimmen.
  • Ingress-Skalierung: Den Serviceplan des Load Balancers neu bewerten, wenn Ingress-Durchsatz oder Verbindungsverhalten zum Engpass werden.
  • Storage-Rightsizing: Storage-Klassen nach Performance-Anforderungen persistenter Workloads auswählen.
  • Validierungsdisziplin: Nach jeder inkrementellen Tuning-Änderung Latenz, Fehlerquote und Kosten erneut prüfen.

Zentrale Eingaben

Cutover-Berichte, Incident-Trends, SLO-Messwerte, Telemetrie-Baselines und Kostenberichte.

Ergebnisse

Priorisiertes Verbesserungs-Backlog, validierte Tuning-Änderungen und aktualisierte Betriebsstandards.

Governance-Effekt

Nachvollziehbare Trade-off-Entscheidungen zwischen Performance, Stabilität und Kosten.

  • Optimize folgt auf die technische Umsetzung in Migrate.
  • Aktivitäten direkt nach dem Cutover können parallel laufen, die fachliche Verankerung erfolgt jedoch in der Run-Phase.
  • Umfassende Umbauten bleiben im Modul Refactor.
GOAL

Run

Schließen Sie die Reise kurz mit dem Run-Phasenmodell ab, damit das Publikum sieht, wo Migrationsergebnisse letztlich landen.

Übersicht In 2 Trails

Run ist der Zielzustand der Migration: Workloads laufen auf STACKIT mit klarer Verantwortung, stabilem Betrieb und messbarer Servicequalität.

Die Phase startet mit der Stabilisierung direkt nach dem Cutover und geht in den langfristigen Regelbetrieb über. Hier wird aus Migration ein tragfähiges Betriebsmodell.

Run ist nicht nur ein Nachgang zur Migration, sondern das strategische Zielbild. Für viele Programme ist das operative Leitmotiv klar: möglichst viele Workloads in einen belastbaren “Runs on STACKIT”-Status überführen.

Die Phase verbindet Migrate über Hypercare mit dem laufenden Betrieb und prüft das Target Operating Model in der Praxis.

  1. Start mit Hypercare direkt nach dem Cutover, solange Projekt- und Migrationsteams greifbar sind.
  2. Operative Lücken schließen, zum Beispiel fehlendes Monitoring, Alerting und Runbook-Anpassungen.
  3. Übergabe in DevOps-Verantwortung oder an ein klassisches Betriebsteam formalisieren.
  4. Support- und Service-Request-Modell zwischen Kunde und Anbieter verbindlich aktivieren.
  5. In den Regelbetrieb mit kontinuierlicher Optimierung und regelmäßiger Betriebsmodell-Prüfung überführen.

Je nach Betriebsmodell können Teile der Übergabe bereits während Migrate beginnen und mit Wellen überlappen.

Operating Model Handover ist in Migrate verankert und kann bereits vor Start der Run-Phase aktiv sein.

Run verbindet kurzfristige Stabilisierung mit langfristigem Cloud-Betrieb. Das folgende Modell zeigt den Ablauf von der Migrationsübergabe bis zum stabilen Day-2-Betrieb.

Seitlich wischen, um das ganze Diagramm zu sehen
Run-Phasen-Modell Von der Migrationsstabilisierung in den belastbaren Cloud-Regelbetrieb auf STACKIT. Run-Phasen-ModellVon der Migrationsstabilisierung in den belastbaren Cloud-Regelbetrieb auf STACKIT.Run-AblaufMigrate-ÜbergabeCutover abgeschlossen, bekannte RestrisikenHypercarePost-Cutover-Stabilisierung, schnelle NacharbeitsbrückeOperateStabiler Cloud-Regelbetrieb: Zuverlässigkeit, Security, EffizienzSupportIncidents und Service Requests, Shared-Responsibility-RegelnCustomer SuccessZentraler Kontaktpunkt, Adoption und WertrealisierungSemantic MapBrückenstufeÜbergangskontext von Migrate zu RunTechnikstromHypercare und Operate im stabilen RegelbetriebBetriebsstromOperate-Ausführung und Governance-KadenzServicestromSupport, Incidents und RequestsWertstromCustomer Success und Adoption

Das Run-Modell arbeitet mit vier semantischen Strömen zur klaren Einordnung von Verantwortung und Zweck:

  • Stabilisierung: Hypercare schließt Post-Cutover-Risiken, solange Delivery-Teams noch direkt eingebunden sind.
  • Betrieb: Operate sichert Zuverlässigkeit, Security, Observability und kontrollierte Änderungen im Regelbetrieb.
  • Service: Support klärt Incident-Verantwortung sowie provider- und kundenseitige Service Requests.
  • Nutzen: Customer Success sichert dauerhafte Adoption und Business-Outcome.

Brücke von Projekt zu Betrieb

Hypercare stabilisiert offene Migrationsthemen, bevor daraus dauerhafte Störungsmuster entstehen.

Klare Ownership und Supportmodell

Eindeutige Verantwortungen für Störungen und Service Requests reduzieren Reibung und Eskalationen.

Betriebliche Resilienz

Monitoring, Observability und Runbook-Reife stärken Zuverlässigkeit und Wiederherstellungsverhalten.

Dauerhafte Wertrealisierung

Kontinuierliche Verbesserungen halten Performance, Kosten und Service-Ergebnisse im Zielbild.

  • Hypercare: Stabilisierungsbrücke von Migrate nach Run mit schneller Rückkopplung und kontrollierter Nacharbeit.
  • Operate: Regelbetrieb in der Cloud auf STACKIT mit Fokus auf Stabilität, Security und Effizienz.
  • Support: Betriebsmodell für Störungen und Service Requests zwischen Kunde und Anbieter.
  • Customer Success: Baustein mit zentralem Kontakt für Adoption und Outcome-Tracking.

Zum Ende der initialen Run-Etablierung sollten vorliegen:

  • Stabilisierter Post-Cutover-Betrieb: Kritische Themen aus der Migration sind behoben oder mit klaren Maßnahmen abgesichert.
  • Geschlossene Betriebslücken: Fehlendes Monitoring, Alerting und betriebliche Nachweise sind umgesetzt.
  • Validiertes Übergabemodell: DevOps- oder klassisches Betriebsmodell ist in realen Situationen im Betrieb getestet.
  • Aktives Supportmodell: Incident- und Request-Pfade sind produktiv, dokumentiert und messbar.
  • Belastbare Run-Governance: Servicequalität, Kostenentwicklung und Verbesserungs-Backlog werden regelmäßig gesteuert.
Hypercare

Hypercare ist die kurze Stabilisierungsphase direkt nach dem Cutover. Projekt- und Migrationsteams bleiben in dieser Zeit nah am Betrieb, damit offene Themen zügig gelöst werden.

Damit ist Hypercare die klare Brücke zwischen Migrate und Run.

  • Schnelle Nacharbeit: Wissen aus der Migration ist noch verfügbar.
  • Risikoreduktion: Frühe Störungen werden beseitigt, bevor sie wiederkehren.
  • Betriebsreife: Monitoring, Alerting und Runbook-Details werden ergänzt.
  1. Cutover-Baseline bestätigen und Kriterien für Hypercare festlegen.
  2. Störungen und Lücken im Betrieb täglich auswerten.
  3. Nacharbeiten nach Nutzen und Risiko priorisieren.
  4. Korrekturen in kontrollierten Changes mit Rollback umsetzen.
  5. Stabilisierungsziele prüfen und Restrisiken klar übergeben.
  6. Hypercare beenden, wenn Service-, Observability- und Support-Reife akzeptiert sind.

Zentrale Eingaben

Cutover-Protokolle, Migrations-Runbooks, offene Fehlertickets, SLO-Baselines und Incident-Muster.

Hypercare-Ergebnisse

Stabilisierte Services, geschlossene kritische Defekte und vollständige Dokumentation für die Übergabe.

Exit-Ergebnis

Freigegebener Übergang in Operate und in den Regelbetrieb.

  • Hypercare startet nach der technischen Umsetzung in Migrate.
  • Die strukturierte Verantwortungsübergabe folgt in Operating Model Handover.
  • Incident- und Request-Governance wird in Support verbindlich geregelt.

Hypercare ist die kurze Stabilisierungsphase direkt nach dem Cutover. Projekt- und Migrationsteams bleiben in dieser Zeit nah am Betrieb, damit offene Themen zügig gelöst werden.

Damit ist Hypercare die klare Brücke zwischen Migrate und Run.

  • Schnelle Nacharbeit: Wissen aus der Migration ist noch verfügbar.
  • Risikoreduktion: Frühe Störungen werden beseitigt, bevor sie wiederkehren.
  • Betriebsreife: Monitoring, Alerting und Runbook-Details werden ergänzt.
  1. Cutover-Baseline bestätigen und Kriterien für Hypercare festlegen.
  2. Störungen und Lücken im Betrieb täglich auswerten.
  3. Nacharbeiten nach Nutzen und Risiko priorisieren.
  4. Korrekturen in kontrollierten Changes mit Rollback umsetzen.
  5. Stabilisierungsziele prüfen und Restrisiken klar übergeben.
  6. Hypercare beenden, wenn Service-, Observability- und Support-Reife akzeptiert sind.

Zentrale Eingaben

Cutover-Protokolle, Migrations-Runbooks, offene Fehlertickets, SLO-Baselines und Incident-Muster.

Hypercare-Ergebnisse

Stabilisierte Services, geschlossene kritische Defekte und vollständige Dokumentation für die Übergabe.

Exit-Ergebnis

Freigegebener Übergang in Operate und in den Regelbetrieb.

  • Hypercare startet nach der technischen Umsetzung in Migrate.
  • Die strukturierte Verantwortungsübergabe folgt in Operating Model Handover.
  • Incident- und Request-Governance wird in Support verbindlich geregelt.