Belastbare Basis
Eine belastbare Basis für Umfang, Risiken und Kostentreiber schaffen.
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Vollständiger Migrations-Walkthrough für Vortragende von Assess über Design and Mobilize und Migrate bis Run, mit den zentralen Grafiken des Frameworks.
Starten Sie mit dem Ende-zu-Ende-Framework und seinem visuellen Modell, damit das Publikum jede folgende Aktivität in der Reise von Assess über Design and Mobilize und Migrate bis Run einordnen kann.
Die folgende Übersicht zeigt, wie das Framework als durchgängiger Steuerungsrahmen über alle Migrationsphasen eingesetzt wird.
Die folgende Übersicht fasst den Migrationslebenszyklus von der ersten Bewertung bis zum stabilen Betrieb zusammen. Sie schafft ein gemeinsames Verständnis zu Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und erwarteten Ergebnissen über alle Phasen hinweg.
Das Migration Framework reduziert Unsicherheit in Cloud-Transformationsvorhaben und schafft einen klaren Pfad von Strategie bis Umsetzung. Es verbindet Business-Prioritäten mit technischer Planung, damit Migrationsentscheidungen nicht isoliert getroffen werden.
Typische Ziele sind:
Belastbare Basis
Eine belastbare Basis für Umfang, Risiken und Kostentreiber schaffen.
Skalierbare Zielausrichtung
Zielarchitektur und Operating Model für langfristiges Wachstum definieren.
Kontrollierte Migrationswellen
Migration in kontrollierten Wellen mit messbarem Fortschritt umsetzen.
Stabiler Run-Betrieb
Stabilen Run-Betrieb mit kontinuierlicher Optimierung etablieren.
Nutzen Sie das Diagramm als Navigationskarte und nicht nur als lineare Abfolge von Boxen. Jede Phase enthält Module, die eine konkrete Entscheidungsfrage adressieren.
Empfohlene Vorgehensweise:
Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Business, Architektur, Plattform, Security und Operations als gemeinsames Programmteam mit regelmäßigen Entscheidungszyklen arbeiten. Halten Sie Annahmen transparent, verfolgen Sie Abhängigkeiten zwischen Modulen und definieren Sie klare Ein- und Austrittskriterien je Phase. So bleibt die Migration planbar und gleichzeitig anpassbar bei neuen Erkenntnissen.
Organisationen nutzen das Framework häufig in einem von zwei Basisszenarien:
In beiden Szenarien stehen je nach Programm unterschiedliche Motivatoren im Vordergrund:
In der Praxis treten beide Motivatoren oft gleichzeitig auf. Das Framework unterstützt die Balance, indem Workloads entlang der R-Strategie-Systematik bewertet und je Applikation der passende Weg ausgewählt wird:
Die explizite Anwendung dieser R-Strategie-Optionen hilft, pauschale Migrationsentscheidungen zu vermeiden und jeden Workload-Übergang auf Business Value, Risikoprofil und Umsetzungsaufwand auszurichten.
Positionieren Sie Assess als die schnelle Phase mit geringem Aufwand, die eine erste Faktenbasis schafft und die Migrationsabsicht qualifiziert, bevor die tiefere Design-Arbeit beginnt.
Assess ist die erste Phase des STACKIT Migration Frameworks. Sie schafft eine belastbare, faktenbasierte Grundlage für Migrationsentscheidungen, bevor Zielbilder und Migrationswellen detailliert ausgearbeitet werden.
Die Phase verbindet technische Bewertung, kommerzielle Transparenz und organisatorische Abstimmung, damit die nachfolgende Umsetzung mit klaren Prioritäten startet.
Assess startet typischerweise dann, wenn ein Vorhaben strategisch priorisiert ist, aber noch keine belastbare Grundlage für Entscheidungen vorliegt.
Assess ist abgeschlossen, wenn der Übergang in Design and Mobilize auf einer gemeinsamen Sicht zu Kosten, Risiken und Umsetzbarkeit freigegeben werden kann.
Assess reduziert Unsicherheit in einem frühen Stadium und richtet Business und IT aus, bevor umfangreiche Umsetzungsaufwände entstehen.
Finanzielle Transparenz
Eine erste Kostenbandbreite und TCO-Sicht liegt für Investitionsentscheidungen vor.
Klarheit zur Readiness
Lücken in Technologie, Governance, Fähigkeiten und Betriebsmodell werden früh sichtbar.
Stakeholder-Alignment
Führung, Delivery-Teams und technische Verantwortliche einigen sich auf Ziele und Erwartungen.
Risikoreduktion
Kritische Annahmen und Restriktionen werden dokumentiert, bevor das Zielbild detailliert wird.
Am Ende von Assess sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:
Assess finalisiert nicht die gesamte Zielarchitektur. Die Phase liefert die validierten Eingaben, um in Design and Mobilize die detaillierte Planung, Wellenplanung und Factory-Vorbereitung umzusetzen.
Rapid Discovery liefert in kurzer Zeit eine schnelle, automatisierte Ausgangsbasis über bestehende Umgebungen in On-Premises- und Cloud-Landschaften. Der Fokus liegt auf der quantitativen Erfassung des IT-Portfolios, damit frühe Migrations- und kommerzielle Entscheidungen fundiert getroffen werden können.
In dieser Phase sind Mengen und Verteilung wichtiger als die detaillierten Abhängigkeiten einzelner Anwendungen.
Rapid Discovery erstellt ein initiales Inventar von Infrastruktur- und Plattform-Assets, unter anderem:
Compute-Basis
Storage-Basis
Betriebssystem-Landschaft
Kubernetes-Basis
Datenbank-Inventar
Diese Kennzahlen bilden die erste belastbare Sicht auf den Umfang der Migration.
Die Ergebnisse aus Rapid Discovery sind eine zentrale Grundlage für:
Dadurch können sich Programm-Stakeholder frühzeitig auf eine finanzielle Richtung und eine technische Ausgangsbasis einigen.
Rapid Discovery ist bewusst keine vollständige Analyse auf Applikationsebene. Es umfasst weder tiefgehende Interviews mit allen Application Ownern noch eine vollständige Abbildung aller Laufzeitabhängigkeiten.
Diese Tiefe wird in der anschließenden Discovery-Phase erreicht: Dort werden Infrastruktur-Exporte durch gezielte Assessments und Informationen der Application Owner ergänzt, um ein vollständiges Applikationsbild zu erstellen.
Typische Eingabequellen sind Exporte wie Tabellen oder ähnliche Inventardateien aus bestehenden Umgebungen. Die Phase kann durch KI-gestützte Tools beschleunigt werden, die aus hochgeladenen Datensätzen die benötigten Baseline-Kennzahlen extrahieren.
Rapid Discovery ist damit eine wichtige Voraussetzung für eine strukturierte Kostenindikation sowie für die Entwicklung einer realistischen Strategie für die Cloud-Zielumgebung.
KI-gestützte Discovery-Assets können helfen, Workload-Beschreibungen und Daten aus Inventaren in erste Assessment- und Design-Artefakte für die fachliche Prüfung zu überführen.


Das folgende Diagramm zeigt den Kern von Rapid Discovery: Rohdaten aus Quellsystemen werden durch Tooling in eine entscheidungsreife Baseline überführt, die frühe Preisindikationen und erste Sizing-Annahmen ermöglicht.
Eine belastbare Rapid Discovery folgt typischerweise einem klaren Ablauf:
Ziel ist kein perfektes Zielbild, sondern ein verlässlicher Startpunkt mit ausreichender Genauigkeit für frühe Entscheidungen.
Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt stark von der Datenqualität ab. Typische Herausforderungen sind Dubletten, veraltete Einträge, inkonsistente Benennungen und fehlende Leistungsdaten.
Empfehlung für diese Phase:
So bleibt die Kostenindikation nachvollziehbar und später in der Discovery-Phase gezielt verfeinerbar.
Rapid Discovery liefert die Mengengerüste für erste Kostenmodelle. Dafür werden die erfassten Bestände in STACKIT-nahe Verbrauchseinheiten überführt, zum Beispiel:
In Kombination mit Betriebsannahmen (Betriebszeiten, Verfügbarkeit, Wachstumspfad) entsteht daraus eine belastbare Preisindikation und ein erster TCO-Korridor.
Am Ende der Rapid-Discovery-Phase sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:
Konsolidierte Asset-Baseline
Mengen je Technologiebereich liegen konsolidiert vor.
Sinnvolle Segmentierung
Assets sind nach Kritikalität, Umgebung und Modernisierungsbedarf segmentiert.
Nachvollziehbare Annahmen
Annahmen und erkannte Datenlücken sind transparent dokumentiert.
Erste Kostenindikation
Eine erste Kostenbandbreite mit den wichtigsten Treibern liegt vor.
Priorisierte Kandidaten
Eine priorisierte Liste für die vertiefende Discovery-Phase ist verfügbar.
Diese Ergebnisse bilden die Arbeitsgrundlage für Architektur, Planung und Governance der nächsten Assess-Schritte.
Häufige Risiken in Rapid Discovery sind zu grobe Kategorisierung, unvollständige Quellsysteme oder eine Überschätzung der Datenreife.
Bewährte Gegenmaßnahmen:
Damit bleibt die Phase schnell, ohne an Entscheidungsqualität zu verlieren.
Der Übergang ist erreicht, wenn ein belastbarer Überblick über Mengen, Technologietypen und Kostenhebel vorliegt und die offenen Punkte klar benannt sind.
In der Discovery-Phase werden diese offenen Punkte gezielt geschlossen, unter anderem durch Interviews mit Application Ownern, vertiefende Assessments und die Analyse von Abhängigkeiten, Compliance- und Betriebsanforderungen.


CloudMent AI-Powered Cloud Advisor unterstützt Migrationsteams in Assess sowie Design and Mobilize. Die Lösung kombiniert CloudMent Deck für strukturierte Assessment-Ergebnisse mit CloudMent Essential für interaktive STACKIT Beratung.
Architekten und Portfolio-Teams können Anforderungen erfassen, Services aus der Ausgangslage auf STACKIT Optionen abbilden, R-Strategien auswählen, Zielbilder entwerfen und STACKIT Laufkosten abschätzen. Empfehlungen basieren auf STACKIT Dokumentation und enthalten Quellenhinweise für die fachliche Prüfung.
A TCO analysis is not primarily a cost-reduction argument. It is a decision-making tool. Its purpose is to make visible all costs — including those that are currently invisible — so that a comparison between the current state and the cloud target state is honest and complete.
The most common mistake in TCO analysis is treating it as a budget exercise: comparing the invoice from the cloud provider against the invoice from the current hosting provider. That comparison is almost always misleading, because it ignores the majority of relevant costs on the on-premises side.
A complete TCO model covers sixteen categories across four groups.
Direct infrastructure costs include hardware acquisition and depreciation, data centre space (power, cooling, space), network infrastructure, and storage systems. These are the costs most organisations can already see — but even here, the fully loaded cost is often underestimated because hardware refresh cycles are treated as capital expenditure rather than operating cost.
Software and licensing costs include operating system licences, virtualisation licences (VMware, Hyper-V), database licences, monitoring and management tooling, and backup and recovery software. Licensing is often the category where the largest surprises occur in cloud migration projects: licences that were purchased once and amortised over many years appear as a large one-time cost when they must be replaced or renegotiated.
Operations and personnel costs include IT operations staff (system administration, network operations, storage management), on-call costs, and the opportunity cost of skilled staff spending time on infrastructure rather than on business-value work. Personnel costs are typically the largest single category in a complete TCO model — and the one most frequently omitted from cloud business cases.
Compliance and risk costs include security tooling and personnel, compliance audit preparation and execution, insurance, and the cost of maintaining certifications (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz). These costs are frequently invisible in the current state because they are distributed across multiple cost centres and headcount — but they are real, and cloud platforms that provide compliance features as a managed service reduce them materially.
Beyond the sixteen standard categories, there are costs that most TCO analyses miss entirely. Downtime cost — the financial impact of system outages, calculated as revenue at risk per hour multiplied by historical availability figures. Technical debt amortisation — the cost of maintaining increasingly outdated infrastructure that cannot be fully modernised within current budgets. Talent acquisition premium — the cost of recruiting and retaining infrastructure engineers in a market where cloud skills command a premium over legacy infrastructure skills. Shadow IT — the cost of business units buying cloud services outside the official IT budget because official IT is too slow, which creates uncontrolled cloud spend and security gaps.
The comparison between on-premises and cloud should cover a three-year period, since that is the typical payback horizon for cloud transformation investments. Both the current state and the cloud target state should be modelled on a year-by-year basis, because cloud costs are not constant: they typically decrease as reserved capacity is optimised, as workloads are right-sized, and as FinOps practices mature.
The current state model should include all sixteen cost categories, including the ones that are currently hidden. The cloud target state model should include provider costs (compute, storage, network, managed services), migration investment, staff retraining, and ongoing FinOps operations — but should credit back the infrastructure costs that will be retired.
The migration investment — the one-time cost of the transformation itself — should be presented separately from the ongoing run cost, so that the board can evaluate it as a capital decision distinct from the operational efficiency improvement.
Der Deepdive Workshop ist ein ein- bis zweitägiger technischer Workshop für die Personen, die Workloads später auf STACKIT entwickeln, migrieren, betreiben oder unterstützen. Er vermittelt frühzeitig die Grundlagen der Plattform und schafft ein gemeinsames technisches Verständnis, bevor detailliertes Design und die Migrationsumsetzung beginnen.
Im Workshop werden relevante STACKIT Services und Konzepte im Kontext der geplanten Migration vorgestellt. Abhängig von Agenda und verfügbarer Umgebung können die Teilnehmenden ausgewählte Services auch direkt ausprobieren.
Der Workshop hilft technischen Teams dabei,
Die konkrete Agenda wird auf den Migrationsumfang und die teilnehmenden Rollen zugeschnitten. Typische Themen sind:
Laden Sie die technischen Personen ein, die nach der Migration mit der Plattform arbeiten, zum Beispiel Application Teams, Infrastruktur- und Platform Engineers sowie Fachleute für Betrieb, Security und Netzwerk. Der Workshop ist besonders wirksam, wenn das Team eine erste Sicht auf Workloads, technische Rahmenbedingungen und zu klärende Fragen einbringt.
Stimmen Sie vorab Agenda, teilnehmende Rollen, verfügbare Testumgebung und notwendige Zugänge ab. So konzentrieren sich die Sessions auf die für die Migration relevanten Services und Konzepte.
Nach dem Workshop verfügen die Teilnehmenden über:
Der Deepdive Workshop ist ein Format zur Orientierung und Zusammenarbeit. Er ersetzt kein strukturiertes Enablement und keine vollständige technische Schulung. Planen Sie auf Grundlage der Workshop-Ergebnisse die erforderlichen rollenspezifischen Trainings- und Enablement-Aktivitäten in den folgenden Phasen.
Briefings and Workshops sind gezielte Austauschformate zwischen Kunde und STACKIT, bevor die Vertragsbeziehung beginnt. Sie kommen zum Einsatz, wenn eine Selbstregistrierung für die geplante Nutzung der Plattform, den Migrationsumfang oder die erforderliche kommerzielle und betriebliche Ausgestaltung nicht ausreicht.
Die Sessions schaffen ein gemeinsames Verständnis zu den Zielen und Anforderungen des Kunden sowie zu den Services, Verantwortlichkeiten und dem Zusammenarbeitsmodell, das STACKIT bereitstellen kann. Ziel ist eine für beide Seiten klare, praktikable und passende Vertragsbeziehung.
Nutzen Sie Briefings and Workshops, wenn die geplante Zusammenarbeit über ein standardisiertes Self-Service-Setup hinausgehende Abstimmungen erfordert, etwa bei einer größeren Migration, spezifischen Compliance-Anforderungen, mehreren Kundenorganisationen oder individuellen kommerziellen und betrieblichen Rahmenbedingungen.
Das Format kann aus einem kurzen Briefing, mehreren Arbeitssessions oder einem gemeinsamen Workshop bestehen. Umfang und Teilnehmende richten sich nach der Komplexität und dem Entscheidungsbedarf der Zusammenarbeit.
Die Sessions schaffen eine gemeinsame und dokumentierte Grundlage für folgende Themen:
Beziehen Sie die Personen ein, die die relevanten geschäftlichen, technischen, rechtlichen und betrieblichen Fragen klären können. Abhängig von der Zusammenarbeit gehören dazu Kundensponsoren, Einkauf, Legal, Vertretungen für Security und Compliance, technische Verantwortliche sowie die entsprechenden Ansprechpersonen bei STACKIT.
Bereiten Sie die Sessions mit einer ersten Beschreibung der geplanten Nutzung, bekannter Anforderungen, erwarteter Größenordnung und offener Fragen vor. So konzentriert sich die Abstimmung auf Entscheidungen und ungeklärte Annahmen statt auf reine Grundlagenklärung.
Am Ende des Moduls sollten beide Seiten über Folgendes verfügen:
Briefings and Workshops ersetzen weder die technische Discovery noch einen Deepdive Workshop oder ein detailliertes Solution Design. Sie sorgen dafür, dass die kommerzielle, organisatorische und betriebliche Grundlage abgestimmt ist und diese Aktivitäten mit klaren Erwartungen sowie einer passenden vertraglichen Basis beginnen können.
Das Readiness Assessment bewertet, ob die notwendigen Grundlagen für eine Cloud-Migration vorhanden sind. Es umfasst technische, prozessuale, personelle, finanzielle und Governance-Readiness. Die Ergebnisse bestimmen die Tiefe der Discovery, Migrationswellen, Besetzung, Plattformvoraussetzungen und Risikobehandlung.
Das STACKIT Cloud Readiness Assessment beginnt mit einem Fragebogen und einer Qualitätsprüfung. Anschließend werden die Nachweise in gemeinsamen Expertenworkshops validiert und technische sowie organisatorische Lücken identifiziert. In der Planungsphase entstehen daraus Entscheidungen zu Zielarchitektur, Migrationsmethode, Proof of Concept, Training und Roadmap.
Übernehmen Sie diese Eingaben in die Migrationsplanung:
| Dimension | Frage für die Migrationsplanung | Typische Maßnahme |
|---|---|---|
| Technik | Sind Kontenstruktur, IAM, Netzwerk, Automatisierung, Guardrails und Observability für die geplanten Workloads bereit? | Plattformabhängigkeiten, Proofs of Concept oder Landing-Zone-Arbeiten vor der betroffenen Welle einplanen. |
| Prozesse | Können Teams Onboarding, Änderungen, Wiederherstellung und Ausnahmen einheitlich bearbeiten? | Runbooks, Qualitätsgates, Eskalationswege und Übergabekriterien definieren. |
| Personal | Sind CCoE-, Plattform-, Anwendungs-, Sicherheits- und Betriebsrollen besetzt und befähigt? | Rollenbasierte Lernpfade, Coaching und benannte Verantwortliche vor dem Delivery-Start einplanen. |
| Finanzen | Sind Finanzierung, Kostenzuordnung und Wertbeitrag-Tracking freigegeben? | Wellenumfang mit Business Case, FinOps-Kontrollen und Budget-Gates abstimmen. |
| Governance | Sind Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Reporting-Kontrollen freigegeben? | Verbindliche Kontrollen und Nachweise in Designs, Runbooks und Abnahmekriterien der Wellen dokumentieren. |
Überführen Sie jeden offenen Befund in ein Migrationsartefakt, statt ihn als allgemeine Beobachtung weiterzuführen:
Das entstehende Readiness-Backlog fließt in Discovery, den Migrationsplan, Enablement und das Migration Factory Setup ein.
Die vollständigen Akzeptanzkriterien, Schwellenwerte, die Scorecard und den formalen Go-/No-Go-Prozess finden Sie hier:
Readiness Assessment in fünf Dimensionen Seite öffnenPositionieren Sie Design and Mobilize als die Phase mit dem größten inhaltlichen Gewicht: Sie überführt Assess-Signale in einen ausführbaren, factory-fähigen Lieferplan.
Design and Mobilize ist die Planungs- und Befähigungsphase zwischen Assess und Migrate. Sie überführt die Ergebnisse aus Assess in umsetzbare Zielbilder, Governance, Migrationsplanung und operative Readiness.
Damit schafft die Phase die Voraussetzungen, um Migration in Wellen kontrolliert, skalierbar und sicher umzusetzen.
Die Phase startet, sobald Assess Scope, Readiness und wirtschaftliche Richtung bestätigt hat.
Design and Mobilize ist abgeschlossen, wenn Migrationswellen mit stabilen Eingaben, klaren Verantwortlichkeiten und definierten Kontrollen gestartet werden können.
Diese Phase macht aus strategischer Ausrichtung eine belastbare Umsetzungsfähigkeit und verhindert ungeplante oder nicht steuerbare Migrationsläufe.
Architektur-Readiness
Zielbilder und Migrationspfade je Anwendung werden nachvollziehbar definiert.
Factory-Befähigung
Rollen, Prozesse, Tooling und Runbook-Governance stehen vor der Skalierung bereit.
Security by Design
Security- und Compliance-Anforderungen werden früh in Design und Planung verankert.
Hohe Umsetzungsqualität
Wellen werden abhängigkeitsbewusst, realistisch und operativ belastbar geplant.
Am Ende von Design and Mobilize sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:
Design and Mobilize kann sich mit den ersten Migrationswellen überlappen. Sobald der Zuschnitt der Wellen und Runbooks für die ersten Umsetzungen validiert sind, startet Migrate und die detaillierte Planung wird iterativ für Folgewellen fortgeführt.
Gehen Sie hier in die Tiefe: Discovery macht aus der schnellen Bewertung migrationsreife Evidenz zu Workloads, Abhängigkeiten, Randbedingungen und Stakeholdern.
Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.
Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.
Vollständige Basis
Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.
Transparente Abhängigkeiten
Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.
Business-Abgleich
Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.
Planungsreife
Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.
Inventarisierung
Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.
Abhängigkeitsanalyse
Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.
Ressourcennutzung
Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.
Betriebskontext
Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.
Input der Application Owner
Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.
In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.
Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.
Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.
Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:
Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.
Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.
Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:
Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.
KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.


Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:
Design
Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.
Security und Compliance
Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.
Landing Zone
Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.
Migrationsplan
Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.
Operating Model und Business Case
Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.
Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:
Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.
Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.
Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.
Vollständige Basis
Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.
Transparente Abhängigkeiten
Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.
Business-Abgleich
Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.
Planungsreife
Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.
Inventarisierung
Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.
Abhängigkeitsanalyse
Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.
Ressourcennutzung
Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.
Betriebskontext
Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.
Input der Application Owner
Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.
In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.
Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.
Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.
Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:
Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.
Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.
Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:
Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.
KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.


Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:
Design
Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.
Security und Compliance
Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.
Landing Zone
Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.
Migrationsplan
Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.
Operating Model und Business Case
Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.
Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:
Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.
Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.
Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.
Vollständige Basis
Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.
Transparente Abhängigkeiten
Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.
Business-Abgleich
Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.
Planungsreife
Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.
Inventarisierung
Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.
Abhängigkeitsanalyse
Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.
Ressourcennutzung
Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.
Betriebskontext
Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.
Input der Application Owner
Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.
In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.
Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.
Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.
Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:
Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.
Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.
Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:
Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.
KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.


Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:
Design
Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.
Security und Compliance
Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.
Landing Zone
Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.
Migrationsplan
Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.
Operating Model und Business Case
Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.
Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:
Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.
Gehen Sie hier in die Tiefe: Nutzen Sie die R-Strategie-Grafik als Ankerpunkt, um zu erklären, wie der Migrationsansatz je Anwendung gewählt und begründet wird.
Das Modul Design erstellt für jede in Discovery erfasste Anwendung ein ausführbares Design für die Migration. Es geht nicht um ein abstraktes Papier, sondern um ein konkretes Paket, das eine Migration Factory stabil umsetzen kann.
Zielbild je Anwendung
Definiert Zielarchitektur, Service-Auswahl, Integrationsansatz und Randbedingungen im STACKIT Kontext.
R-Strategie-Entscheidungsnachweis
Dokumentiert die gewählte Migrationsstrategie und begründet, warum Alternativen verworfen wurden.
Factory-fähiges Migrations-Runbook
Liefert eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Rückfallpfad und Validierungspunkten.
Handover-Paket
Übergibt alle benötigten Ergebnisse an Migration Factory Setup, Landing Zone und Migrationsplan.
Die Module sind stark verzahnt, haben aber unterschiedliche Aufgaben:
Design (dieses Modul)
Entscheidet pro Anwendung Zielbild und Migrationsstrategie und erstellt ausführbare Runbooks.
Migration Factory Setup
Ermöglicht die Umsetzung durch Auswahl und Vorbereitung des passenden Factory-Modells, Partners und Werkzeugkastens.
Landing Zone
Liefert die Plattform-Grundlage und Governance Controls, die im Zielbild berücksichtigt werden müssen.
Migrationsplan
Überführt fertige Designs in realistische Wellen, Reihenfolgen, Abhängigkeiten und Meilensteine.
Die R-Strategie-Methodik ist das zentrale Modell in diesem Modul. Für jede Anwendung muss die gewählte Strategie mit Architektur-, Business-, Risiko- und Argumenten für den Betrieb belegt werden.
Das Diagramm ist nicht nur eine Visualisierung. Es ist der Referenzablauf für die Übergabe zwischen Modulen und für die zentralen Design-Governance-Checkpoints.
Ausgangslage und Randbedingungen absichern: fachlicher Kontext, Workload-Inventar, Abhängigkeiten und Restriktionen für die folgenden Design-Entscheidungen.
Kandidaten für das Design nach Kritikalität, Risiko, Aufwand und Eignung für Wellen priorisieren. Dieser Schritt steuert, wo Design-Kapazität zuerst eingesetzt wird.
Die passende R-Strategie je Anwendung festlegen und in den jeweiligen Design-Pfad verzweigen (Relocate, Rehost, Replatform, Repurchase, Refactor, Retain oder Retire).
Alle Design-Pfade in einem gemeinsamen Qualitäts-Gate betrachten. Annahmen zur Architektur, Security/Compliance, Runbook-Qualität und Betriebsreife validieren.
Die kontrollierte Übergabe in den Migrationslauf vorbereiten: Release-Reife, Wellen-Fit, Koordinationsfenster und klare Übergabe der Verantwortung.
Kriterien für den Produktiv-Handover und die Day-1-Betriebsbasis nach erfolgreicher Transition finalisieren. Damit ist der im Diagramm dargestellte Design-Prozess abgeschlossen.
Mindestens folgende Inhalte sollten je Anwendung vorliegen:
Nutzen Sie die dedizierte Pattern-Seite, um vor Auswahl des Migrations-Runbooks ein klares Zielbild zu definieren.
Nutzen Sie ergänzend zur R-Strategie die Workload-Sicht, um zu klassifizieren, was migriert wird, und um machbare Umsetzungsvarianten mit expliziten Rahmenbedingungen auszuwählen.
KI-gestützte Design-Assets unterstützen Architekten dabei, Anwendungsanforderungen, Services aus der Ausgangslage und R-Strategie-Optionen in prüfbare Zielbildvorschläge zu überführen. Die Ergebnisse dienen als Input für Architektur-, Security-, Plattform- und Business-Validierung, bevor ein Migrationspfad freigegeben wird.






Die Qualität der Migrationsplanung hängt direkt von der Design-Qualität ab. Reihenfolge der Wellen, Factory-Durchsatz und Liefer-Risiko werden durch die Präzision der Zielentwürfe und Ablaufpläne bestimmt. Unvollständige Designs führen in der Praxis zu instabilen Wellen und Verzögerungen.
STACKIT
Der souveräne europäische Cloud-Anbieter hinter dem Framework, mit IaaS und PaaS aus deutschen und österreichischen Rechenzentren und voller Unabhängigkeit.
Erkunden Sie mit dieser interaktiven Karte das STACKIT Serviceportfolio. Wählen Sie ein Produkt oder Zugriffstool aus, um die aktuelle Dokumentation oder das zugehörige Cloud-Framework-Asset zu öffnen.
Die Karte dient als Navigationshilfe und stellt keine Lifecycle-Zusage dar. Prüfen Sie auf den verlinkten Produktseiten die aktuellen Regionen, Verfügbarkeiten, Service Levels und Release-Status.
Gesamte STACKIT Produktdokumentation durchsuchen Dokumentation öffnenDie R-Strategie erklärt, wie migriert wird. Diese Seite ergänzt die Workload-Sicht und klärt, was migriert wird. Sie ist bewusst lösungsneutral und fokussiert auf transparente Kategorisierung, Machbarkeitsgrenzen und Entscheidungskontext.
Application-Runtime-Migration
Migration kompletter Anwendungs-Runtimes über VM- und Plattform-Ziele hinweg, inklusive Abhängigkeiten, Cutover-Verhalten und Betriebs-Handover.
Container-Plattform-Migration
Migration zwischen Kubernetes-Plattformen mit getrennter Behandlung von stateless und stateful Workload-Profilen.
Datenmigration
Migration großer Dateibestände, Datenbanken und Datenplattform-Workloads mit expliziten Konsistenz-, Performance- und Integritätsgrenzen.
Identity- und Access-Migration
Migration von IAM-Grundlagen wie SSO, Föderation, Rollen, Service-Accounts und Berechtigungsmodellen.
Netzwerk- und Konnektivitäts-Migration
Migration von Routing, DNS, Firewall-Regeln, Segmentierung, privater Konnektivität und umgebungsübergreifenden Kommunikationspfaden.
Integrations- und API-Migration
Migration von API-Verträgen, Messaging, Eventing und Integrations-Endpunkten über Quell- und Zielumgebungen hinweg.
Migration von Security- und Compliance-Controls
Migration von Controls, Nachweisketten, Schlüsselmaterial und Audit-Anforderungen für regulierte Produktionsreife.
Operations- und Observability-Migration
Migration von Monitoring, Alerting, Logging, Incident-Workflows und Service-Level-Baselines für den Betrieb.
Delivery- und Resilienz-Migration
Migration von CI/CD-Pipelines, Automatisierungs-Controls, Backup-Ketten und Disaster-Recovery-Fähigkeiten.
STACKIT unterstützt Migrationspfade von AWS und Azure über Anwendungs-Runtimes, Daten, Netzwerk, Identität, Betrieb und Delivery hinweg. Der Zielpfad wird je Workload anhand von Architektur, Datenprofil, Verfügbarkeitsanforderungen und Betriebsmodell ausgewählt.
| Use Case | Migrationsmöglichkeit zu STACKIT |
|---|---|
| Landing-Zone-Migration | AWS-Account- und Azure-Subscription-Strukturen, Netzwerksegmentierung, Identity- und Access-Controls, Security-Policies, Logging, Monitoring und Governance-Leitplanken werden vor Beginn der Applikationswellen auf eine STACKIT Landing Zone abgebildet. Der STACKIT Landing Zone Accelerator liefert eine wiederverwendbare, automatisierte Grundlage, um diese Controls konsistent und skalierbar umzusetzen. |
| VM-basierte Anwendungen | AWS-EC2- und Azure-VM-Workloads können zu STACKIT Compute Engine migriert werden, einschließlich Betriebssystemen, Middleware, Anwendungen, Konfigurationen und angebundenen Daten. |
| VM-Landschaften mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen | Die toolgestützte Relocate-Migration unterstützt kontinuierliche Replikation, kontrollierte Validierung und geplanten Cutover für große VM-Landschaften und wiederholbare Migrationswellen. |
| Container- und Kubernetes-Workloads | AWS EKS, Azure AKS und selbstbetriebene Kubernetes-Cluster können zu STACKIT Kubernetes Engine migriert werden. Stateless Anwendungen werden deklarativ neu ausgerollt; stateful Anwendungen nutzen Backup und Restore oder Datenreplikation mit schrittweiser Traffic-Verlagerung. |
| PaaS- und Web-Anwendungen | Anwendungen mit gängigen Runtimes wie Java, Node.js, Python oder Ruby können auf STACKIT Cloud Foundry betrieben werden, wenn sie zum Plattformmodell passen. |
| Datenbanken und Datenplattformen | Selbstbetriebene und cloudbasierte Datenbanken können zu STACKIT Managed Database Services oder zunächst auf Compute-Engine-Instanzen migriert werden; die Umsetzung erfolgt über Export/Import, Replikation und kontrollierte Cutover-Verfahren. |
| Object Storage und Dateispeicher | AWS S3 und Azure Blob Storage können zu STACKIT Object Storage migriert werden. AWS EFS, Azure Files und NFS-basierte Dateisysteme können über Erstkopie, Delta-Synchronisation und finalen Konsistenz-Cutover nach STACKIT File Storage migriert werden. |
| Identity und Access Management | AWS IAM, Azure RBAC und Microsoft-Entra-basierte Zugriffsmodelle können auf STACKIT Rollen, Berechtigungen, Service Accounts und Föderation abgebildet werden. |
| Netzwerk, DNS und Konnektivität | AWS VPCs und Azure VNets können auf STACKIT Network Areas, Routing, Security Groups, Load Balancing, DNS und Site-to-Site-VPN-Konnektivität abgebildet werden. |
| Integration, Messaging und APIs | APIs, Integrationsendpunkte und Messaging-Workloads können zusammen mit ihren Verträgen, Sicherheitsmechanismen und Umschaltreihenfolgen migriert werden. STACKIT RabbitMQ unterstützt AMQP- und RabbitMQ-basierte Muster. |
| Security, Compliance und Betrieb | Secrets, Schlüssel, Audit-Anforderungen, Logging, Monitoring, Alerting, Backup und Betriebsprozesse werden vor dem Go-live als Teil der Zielumgebung aufgebaut. |
| CI/CD und Delivery | Deployment-Pipelines, Infrastrukturautomatisierung und Versionsverwaltung können auf STACKIT Git, Terraform oder OpenTofu, CLI, APIs und geeignete Image-Management-Prozesse überführt werden. |
Das servicebezogene Ziel-Mapping finden Sie unter Zielservice-Mappings für AWS und Azure.
Nutzen Sie diese Dimensionen, um Anfragen vor der Auswahl von Umsetzungsvarianten zu kategorisieren:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Verbindliche Grenzen:
Die Umsetzungsdetails werden auf dedizierten Asset-Seiten gepflegt. Das hält die Übersichtsseite kategorie-fokussiert und lässt konkrete Vorlagen unabhängig weiterentwickeln.
Das Design-Modul entscheidet vor der Ausführung der Migration, wie eine Anwendung auf STACKIT betrieben werden soll. Diese Seite fokussiert auf Zielarchitektur-Entscheidungen für Anwendungen, nicht auf Landing-Zone-Basisthemen.
Für jede Anwendung sollte das Zielbild diese zentralen Fragen beantworten:
Diese Orientierung hilft bei der praktischen Auswahl für Designs von Anwendungen:
Nicht nach Gewohnheit entscheiden. Auf Basis messbarer Anforderungen, verfügbarer Betriebskapazität und Zielen über den Lebenszyklus entscheiden.
VM-Runtime (IaaS)
Geeignet für Low-Change-Migrationen und Komponenten mit OS-naher Kontrolle, Spezialagenten oder ausgeprägten Legacy-Abhängigkeiten.
Kubernetes-Runtime (PaaS-nahes Betriebsmodell)
Geeignet für containerisierte Workloads mit Bedarf an skalierbarer Ausführung, standardisierten Releases und Plattformbetrieb.
Cloud-Foundry-Runtime (PaaS)
Geeignet, wenn Teams hohe Entwicklerproduktivität und schnelle Bereitstellung über tiefe Plattformkontrolle priorisieren.
Statische Auslieferung mit Object Storage/CDN
Geeignet für Frontend-/Static-Workloads mit hohem Verteilungsbedarf und geringer Runtime-Komplexität.
SaaS-Ersatzpfad
Geeignet, wenn Prozessfit und Standardfähigkeiten mehr Mehrwert liefern als Migration und Betrieb des bisherigen Stacks.
VM-Muster mit Betriebsbaseline
Spring Boot auf VM mit Application Load Balancer, Observability-Integration und Backup-Strategie.
Kubernetes-Plattformmuster
Spring Boot auf SKE mit gemanagten Datendiensten, Object Storage, Secret Handling und Messaging.
Statische Auslieferung mit CDN-Option
Statische Auslieferung aus Object Storage mit optionaler CDN-Beschleunigung für internetseitige Nutzung.
Hybrides Connectivity-Muster
Zugriff auf den Workload über VPN und zentrale Firewall-Controls für Enterprise-Netze.
Cloud-Foundry-Muster
Spring Boot auf Cloud Foundry mit angebundenen Backing Services wie Redis und RabbitMQ.
Die Pattern-Karten dienen als mögliche Zielbilder. Pro Anwendung sollte ein explizites Zielbild gewählt werden. Mehrere Muster nur kombinieren, wenn Koexistenz bewusst als Übergangszustand geplant ist.
Diese Architektur-Assets dienen als konkrete Design-Referenzen.






Die Architektur-Assets helfen bei Auswahl und Begründung der Zielarchitektur, die Runbook-Assets bei der konkreten Umsetzung des Migrationspfad.
Das Design-Modul entscheidet vor der Ausführung der Migration, wie eine Anwendung auf STACKIT betrieben werden soll. Diese Seite fokussiert auf Zielarchitektur-Entscheidungen für Anwendungen, nicht auf Landing-Zone-Basisthemen.
Für jede Anwendung sollte das Zielbild diese zentralen Fragen beantworten:
Diese Orientierung hilft bei der praktischen Auswahl für Designs von Anwendungen:
Nicht nach Gewohnheit entscheiden. Auf Basis messbarer Anforderungen, verfügbarer Betriebskapazität und Zielen über den Lebenszyklus entscheiden.
VM-Runtime (IaaS)
Geeignet für Low-Change-Migrationen und Komponenten mit OS-naher Kontrolle, Spezialagenten oder ausgeprägten Legacy-Abhängigkeiten.
Kubernetes-Runtime (PaaS-nahes Betriebsmodell)
Geeignet für containerisierte Workloads mit Bedarf an skalierbarer Ausführung, standardisierten Releases und Plattformbetrieb.
Cloud-Foundry-Runtime (PaaS)
Geeignet, wenn Teams hohe Entwicklerproduktivität und schnelle Bereitstellung über tiefe Plattformkontrolle priorisieren.
Statische Auslieferung mit Object Storage/CDN
Geeignet für Frontend-/Static-Workloads mit hohem Verteilungsbedarf und geringer Runtime-Komplexität.
SaaS-Ersatzpfad
Geeignet, wenn Prozessfit und Standardfähigkeiten mehr Mehrwert liefern als Migration und Betrieb des bisherigen Stacks.
VM-Muster mit Betriebsbaseline
Spring Boot auf VM mit Application Load Balancer, Observability-Integration und Backup-Strategie.
Kubernetes-Plattformmuster
Spring Boot auf SKE mit gemanagten Datendiensten, Object Storage, Secret Handling und Messaging.
Statische Auslieferung mit CDN-Option
Statische Auslieferung aus Object Storage mit optionaler CDN-Beschleunigung für internetseitige Nutzung.
Hybrides Connectivity-Muster
Zugriff auf den Workload über VPN und zentrale Firewall-Controls für Enterprise-Netze.
Cloud-Foundry-Muster
Spring Boot auf Cloud Foundry mit angebundenen Backing Services wie Redis und RabbitMQ.
Die Pattern-Karten dienen als mögliche Zielbilder. Pro Anwendung sollte ein explizites Zielbild gewählt werden. Mehrere Muster nur kombinieren, wenn Koexistenz bewusst als Übergangszustand geplant ist.
Diese Architektur-Assets dienen als konkrete Design-Referenzen.






Die Architektur-Assets helfen bei Auswahl und Begründung der Zielarchitektur, die Runbook-Assets bei der konkreten Umsetzung des Migrationspfad.
In diesem Framework wird das Runbook in der Design-Phase erstellt. Es beschreibt den geplanten Ablauf, Controls, Rollback-Logik und Handover-Kriterien je Migrationsstrategie.
Migration Factory Setup erstellt nicht die erste Runbook-Version. Dort werden Design-Runbook-Entwuerfe operativ gehärtet, standardisiert und für die Wellen-Delivery validiert.
Jedes Migrations-Runbook sollte diese Kapitel enthalten:
Ausführbar
Verifizierbar
Validierungspunkte definieren eindeutige Pass/Fail-Kriterien und benötigte Nachweise.
Wiederherstellbar
Der Rollback-Pfad ist vollständig, zeitlich geplant und an explizite Trigger-Bedingungen gekoppelt.
Handover-ready
Day-1-Betrieb und Ownership-Übergabe sind vollständig spezifiziert.
Nutzen Sie dieses konkrete Beispiel-Runbook für einen klassischen Rehost-Fall (Spring Boot auf VM):
In diesem Framework wird das Runbook in der Design-Phase erstellt. Es beschreibt den geplanten Ablauf, Controls, Rollback-Logik und Handover-Kriterien je Migrationsstrategie.
Migration Factory Setup erstellt nicht die erste Runbook-Version. Dort werden Design-Runbook-Entwuerfe operativ gehärtet, standardisiert und für die Wellen-Delivery validiert.
Jedes Migrations-Runbook sollte diese Kapitel enthalten:
Ausführbar
Verifizierbar
Validierungspunkte definieren eindeutige Pass/Fail-Kriterien und benötigte Nachweise.
Wiederherstellbar
Der Rollback-Pfad ist vollständig, zeitlich geplant und an explizite Trigger-Bedingungen gekoppelt.
Handover-ready
Day-1-Betrieb und Ownership-Übergabe sind vollständig spezifiziert.
Nutzen Sie dieses konkrete Beispiel-Runbook für einen klassischen Rehost-Fall (Spring Boot auf VM):
Gehen Sie hier in die Tiefe: Verbinden Sie jede R-Strategie-Entscheidung mit einmaliger Investition, Run-Kosten-Ökonomie und erwartetem Langfristnutzen.
Der Business Case übersetzt Discovery, Ziel-Design und Migration Strategy in eine transparente Entscheidungsvorlage je Anwendung.
Der finanzielle Kern ist klar:
Dieses Modul erweitert den reinen Vergleich der Kosten um zusätzlichen Business-Nutzen, der sich aus technischen Discovery-Daten meist nicht direkt ableiten lässt.
Für jede Anwendung wird eine praktische Entscheidungsfrage beantwortet:
Erzeugt die Migration zum richtigen Zeitpunkt genug Mehrwert, um Investition und Umsetzungsrisiko zu rechtfertigen?
Der Business Case nutzt strukturierte Eingaben aus vorherigen Modulen:
Das erste Pflicht-Ergebnis ist ein klares Kostenbild je Anwendung und Welle:
Damit erhalten Application Owner die Mindestbasis für finanziell belastbare Migrationsentscheidungen.
KI-gestützte Business-Case-Assets können aus erfassten Anforderungen und Zielarchitektur-Annahmen erste STACKIT Laufkostenschätzungen und Business-Case-Entwürfe für die fachliche Prüfung erzeugen.


Die folgende semantische Darstellung vergleicht Ausgangs- und Zielkosten je Kategorie auf einer einheitlichen Skala. In diesem Beispiel zeigt der STACKIT-Stapel einen Mittelwert und Bandbreiten je Kategorie. Abhängig von Migrationsqualität und FinOps-Reife können einzelne Kostenkategorien auch steigen.
Wichtig: Die Grafik nutzt illustrative Kostenindex-Werte, um die Vergleichsmethode zu zeigen. Sie ist kein empirischer Benchmark und muss mit projektspezifischen Baseline- und Preisdaten ersetzt werden.
| Kostenkategorie | Illustrativer Bereich gegen Baseline | Typische Treiber |
|---|---|---|
| Infrastruktur | -40% bis -10% | Rightsizing und Managed Services reduzieren häufig Überprovisionierung. |
| Lizenzen | -20% bis +15% | BYOL-Entscheidungen und Softwaremodell-Wechsel können Kosten senken oder erhöhen. |
| Betrieb | -25% bis +10% | Automatisierung kann Aufwand senken; Parallelbetrieb und Umstellungskomplexität können gegenläufig wirken. |
| Sicherheit und Compliance | -10% bis +20% | Tool-Konsolidierung kann senken, höhere Kontrolltiefe kann erhöhen. |
| Backup und Wiederherstellung | -15% bis +25% | Tiering kann sparen; strengere RPO/RTO und Replikation können Kosten erhöhen. |
Methodische Referenzpunkte und Beobachtungen zur Kostenschwankung:
FinOps Foundation: State of FinOps Data and Benchmarking Hub Externe Seite öffnen Führt von der Route weg FinOps Foundation Framework: Usage Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg FinOps Foundation Framework: Rate Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route wegDie folgende Matrix modelliert explizit den Teil, den der Run-Cost-Stapel nicht zeigt: die einmaligen Migrations- und Projektkosten je Strategieentscheidung.
So ist die Matrix zu lesen:
Für belastbare Entscheidungen sollten beide Sichten kombiniert werden:
Kosten sind essenziell, aber nur ein Teil der Wertgleichung. Eine Cloud-Migration kann deutliche zusätzliche Nutzenbeiträge liefern, die in Discovery-Daten nicht unmittelbar sichtbar sind.
Geschwindigkeit und Lieferfähigkeit
Schnellere Bereitstellung, kürzere Durchlaufzeiten und häufigere Releases beschleunigen die Auslieferung von Produkten und Features.
Resilienz und Risikoreduktion
Bessere Backup-, Recovery- und Hochverfügbarkeitsmuster können Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallauswirkung reduzieren.
Sicherheits- und Compliance-Qualität
Höherer Automatisierungsgrad, bessere Kontrollreife und Auditierbarkeit senken operative und regulatorische Risiken.
Skalierbarkeit und Nachfrageflexibilität
Elastizität kann Überprovisionierung verringern und Wachstumsengpässe in Lastspitzen vermeiden.
Technische Schulden und Modernisierung
Plattform-Modernisierung reduziert Wartungsaufwand und ermöglicht weitere Architekturentwicklung.
Produktivität und Fokus der Teams
Teams investieren weniger Zeit in undifferenzierende Infrastrukturtätigkeiten und mehr in fachlichen Mehrwert.
Nicht jeder Nutzenbeitrag muss am ersten Tag exakt in Euro beziffert sein. Verwenden Sie ein kombiniertes Bewertungsmodell:
Direkt quantifizierbar: Kosten, Lizenzen, Infrastrukturbedarf, Teile des Betriebsaufwands.
Mit Proxy grob schätzbar: Incident-Auswirkungen, Release-Durchlaufzeit, Bereitstellungsgeschwindigkeit von Umgebungen.
Qualitativ, aber entscheidungsrelevant: Strategische Agilität, Plattform-Standardisierung, Innovationsfähigkeit.
Annahmen sollten explizit dokumentiert und mit einem Transparenzgrad zur Datenqualität versehen werden.
Mindestens folgende Kennzahlen sollten geführt werden:
Der Business Case ist kein einmaliges Dokument. Er wird je Welle gepflegt und mit zunehmenden Ist-Daten geschärft.
Der Business Case sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:
Business-Case-Sheet je Anwendung: Baseline-Kosten, Zielprognose, Migrationsinvestment und Break-even-Logik.
Bewertung zusätzlicher Value-Dimensionen: Strukturierte Sicht auf Nutzenbeiträge und Risikoreduktion.
Annahmenregister: Transparente Annahmen, Hinweise zur Datenqualität und Confidence-Rating.
Entscheidungsempfehlung: Proceed, defer, redesign oder stop je Anwendung.
Der Business Case übersetzt Discovery, Ziel-Design und Migration Strategy in eine transparente Entscheidungsvorlage je Anwendung.
Der finanzielle Kern ist klar:
Dieses Modul erweitert den reinen Vergleich der Kosten um zusätzlichen Business-Nutzen, der sich aus technischen Discovery-Daten meist nicht direkt ableiten lässt.
Für jede Anwendung wird eine praktische Entscheidungsfrage beantwortet:
Erzeugt die Migration zum richtigen Zeitpunkt genug Mehrwert, um Investition und Umsetzungsrisiko zu rechtfertigen?
Der Business Case nutzt strukturierte Eingaben aus vorherigen Modulen:
Das erste Pflicht-Ergebnis ist ein klares Kostenbild je Anwendung und Welle:
Damit erhalten Application Owner die Mindestbasis für finanziell belastbare Migrationsentscheidungen.
KI-gestützte Business-Case-Assets können aus erfassten Anforderungen und Zielarchitektur-Annahmen erste STACKIT Laufkostenschätzungen und Business-Case-Entwürfe für die fachliche Prüfung erzeugen.


Die folgende semantische Darstellung vergleicht Ausgangs- und Zielkosten je Kategorie auf einer einheitlichen Skala. In diesem Beispiel zeigt der STACKIT-Stapel einen Mittelwert und Bandbreiten je Kategorie. Abhängig von Migrationsqualität und FinOps-Reife können einzelne Kostenkategorien auch steigen.
Wichtig: Die Grafik nutzt illustrative Kostenindex-Werte, um die Vergleichsmethode zu zeigen. Sie ist kein empirischer Benchmark und muss mit projektspezifischen Baseline- und Preisdaten ersetzt werden.
| Kostenkategorie | Illustrativer Bereich gegen Baseline | Typische Treiber |
|---|---|---|
| Infrastruktur | -40% bis -10% | Rightsizing und Managed Services reduzieren häufig Überprovisionierung. |
| Lizenzen | -20% bis +15% | BYOL-Entscheidungen und Softwaremodell-Wechsel können Kosten senken oder erhöhen. |
| Betrieb | -25% bis +10% | Automatisierung kann Aufwand senken; Parallelbetrieb und Umstellungskomplexität können gegenläufig wirken. |
| Sicherheit und Compliance | -10% bis +20% | Tool-Konsolidierung kann senken, höhere Kontrolltiefe kann erhöhen. |
| Backup und Wiederherstellung | -15% bis +25% | Tiering kann sparen; strengere RPO/RTO und Replikation können Kosten erhöhen. |
Methodische Referenzpunkte und Beobachtungen zur Kostenschwankung:
FinOps Foundation: State of FinOps Data and Benchmarking Hub Externe Seite öffnen Führt von der Route weg FinOps Foundation Framework: Usage Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route weg FinOps Foundation Framework: Rate Optimization Externe Seite öffnen Führt von der Route wegDie folgende Matrix modelliert explizit den Teil, den der Run-Cost-Stapel nicht zeigt: die einmaligen Migrations- und Projektkosten je Strategieentscheidung.
So ist die Matrix zu lesen:
Für belastbare Entscheidungen sollten beide Sichten kombiniert werden:
Kosten sind essenziell, aber nur ein Teil der Wertgleichung. Eine Cloud-Migration kann deutliche zusätzliche Nutzenbeiträge liefern, die in Discovery-Daten nicht unmittelbar sichtbar sind.
Geschwindigkeit und Lieferfähigkeit
Schnellere Bereitstellung, kürzere Durchlaufzeiten und häufigere Releases beschleunigen die Auslieferung von Produkten und Features.
Resilienz und Risikoreduktion
Bessere Backup-, Recovery- und Hochverfügbarkeitsmuster können Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallauswirkung reduzieren.
Sicherheits- und Compliance-Qualität
Höherer Automatisierungsgrad, bessere Kontrollreife und Auditierbarkeit senken operative und regulatorische Risiken.
Skalierbarkeit und Nachfrageflexibilität
Elastizität kann Überprovisionierung verringern und Wachstumsengpässe in Lastspitzen vermeiden.
Technische Schulden und Modernisierung
Plattform-Modernisierung reduziert Wartungsaufwand und ermöglicht weitere Architekturentwicklung.
Produktivität und Fokus der Teams
Teams investieren weniger Zeit in undifferenzierende Infrastrukturtätigkeiten und mehr in fachlichen Mehrwert.
Nicht jeder Nutzenbeitrag muss am ersten Tag exakt in Euro beziffert sein. Verwenden Sie ein kombiniertes Bewertungsmodell:
Direkt quantifizierbar: Kosten, Lizenzen, Infrastrukturbedarf, Teile des Betriebsaufwands.
Mit Proxy grob schätzbar: Incident-Auswirkungen, Release-Durchlaufzeit, Bereitstellungsgeschwindigkeit von Umgebungen.
Qualitativ, aber entscheidungsrelevant: Strategische Agilität, Plattform-Standardisierung, Innovationsfähigkeit.
Annahmen sollten explizit dokumentiert und mit einem Transparenzgrad zur Datenqualität versehen werden.
Mindestens folgende Kennzahlen sollten geführt werden:
Der Business Case ist kein einmaliges Dokument. Er wird je Welle gepflegt und mit zunehmenden Ist-Daten geschärft.
Der Business Case sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:
Business-Case-Sheet je Anwendung: Baseline-Kosten, Zielprognose, Migrationsinvestment und Break-even-Logik.
Bewertung zusätzlicher Value-Dimensionen: Strukturierte Sicht auf Nutzenbeiträge und Risikoreduktion.
Annahmenregister: Transparente Annahmen, Hinweise zur Datenqualität und Confidence-Rating.
Entscheidungsempfehlung: Proceed, defer, redesign oder stop je Anwendung.
Gehen Sie hier in die Tiefe: Der Migrationsplan ist das gemeinsame Steuerungsdokument, das Portfolio-Entscheidungen mit ausführbaren Lieferwellen verbindet.
Der Migrationsplan ist der Übergang von Analyse zur konkreten Umsetzung. Er folgt auf Discovery und wird durch das Modul Design laufend mit umsetzbaren Details gefüllt.
Ziel ist es, die Erkenntnisse aus Discovery und Design in einen detaillierten, schrittweisen Migrationsplan zu überführen, den Delivery-Teams mit hoher Verlässlichkeit umsetzen können.
Damit bildet dieses Modul die Brücke zwischen Strategie und Ausführung und ist zentral für den Gesamterfolg der Migration.
Wellenbasierte Planung
Anwendungen in logische Migrationswellen gruppieren, basierend auf Abhängigkeiten, Geschäftskritikalität und technischer Komplexität.
Migrations-Runbooks
Detaillierte Schritt-für-Schritt-Runbooks je Welle oder Anwendung erstellen, inklusive Vorbereitung, Ausführung, Cutover, Rollback und Validierung.
Ressourcenplanung
Nötige Teams, Fähigkeiten, Werkzeuge und Experten je Welle festlegen, einschließlich Enablement- und Schulungsplanung.
Umsetzungs-Governance
Verbindliche Governance-Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsroutinen und Cutover-Kontrollen für die Wellenumsetzung etablieren.
Migrationsplanung muss anpassungsfähig bleiben. Programme sollten frühe Wellen möglichst schnell starten und gleichzeitig Wellenschnitt und Reihenfolge kontinuierlich nachziehen, sobald neue Discovery- und Design-Ergebnisse vorliegen.
Runbooks sind lebende Dokumente. Nach jedem Cutover sollten Teams die Runbooks überarbeiten und verbessern. Mit steigender Runbook-Qualität steigt typischerweise auch die Migrationsgeschwindigkeit von Welle zu Welle.
In großen Migrationsprogrammen liegt der Fokus auf skalierter Umsetzung. Typisch ist, mit kleinen Wellen zu starten (z. B. 5 Server/Woche) und den Durchsatz schrittweise zu steigern (z. B. auf 50-100 Server/Woche), abhängig von Restriktionen und Reifegrad.
Die ersten Wellen sind bewusst kleiner, damit Portfolio- und Migrations-Workstream ihre Prozesse stabilisieren, Annahmen validieren und Runbooks verbessern können. Dieser Lernzyklus ist ein zentraler Erfolgsfaktor in großen Migrationen.
In diesem Modul wird die Migration Factory typischerweise über vier Bausteine gesteuert:
Project Governance Rules
Prozesse und Werkzeuge zur Steuerung von Wellen, Kommunikation, Zeitplänen und Cutovers, damit Aufgaben in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.
Portfolio-Runbooks
Runbooks zur Priorisierung von Anwendungen, Planung von Wellen und Erhebung der nötigen Metadaten als Eingangsmaterial für die Umsetzung.
Migrations-Runbooks
Runbooks für die technische Umsetzung der Wellen, das Laden von Metadaten in Migrationswerkzeuge sowie Cutover und Validierung.
Best Practices und Health-Check-Matrix
Regelmäßiger Health-Check zur Fortschrittsbewertung, frühen Risikoerkennung und Stabilisierung der Auslieferung.
Runbooks bilden den Datenfluss über zwei verbundene Workstreams:
Teams sind meist auf bestimmte Teile der Factory spezialisiert, während die Wellen durch beide Workstreams fließen. Um Engpässe zu vermeiden, sollten ausreichend vorbereitete Wellen vor der Ausführung bereitstehen. Ein bewährter Richtwert ist, den Portfolio-Workstream fünf Wellen vor dem Migrations-Workstream zu halten.
Für Steuerung und Kapazitätsplanung ist die Unterscheidung zwischen Funktion und Team wichtig:
Beide Teams sind eng gekoppelt, übernehmen aber unterschiedliche Lieferobjekte:
Ein typisches Muster ist:
Bevor die Migrationsumsetzung in den Regelbetrieb übergeht, wird typischerweise ein initialer Wellenpuffer aufgebaut. Ab dem Start der Ausführung laufen beide Workstreams parallel weiter, und der Puffer verhindert Lieferengpässe.
Die folgende Darstellung zeigt das operative Zielbild mit unserem Phasen- und Modulmodell: Der Planungsanteil liegt im Modul Migrationsplan (Design and Mobilize), die Ausführung läuft im Migrationsmodul in versetzten Wellen.
In diesem Modell sind die Phasengrenzen bewusst überlappend aufgebaut:
Der detaillierte Setup-Umfang ist im eigenen Kapitel beschrieben: Migration Factory Setup.
Das Muster bleibt bewusst dynamisch: Portfolio-Arbeit erzeugt einen stabilen Vorlauf, während Migration die Wellen mit Runbooks, Cutover und Validierung umsetzt.
Der Migrationsplan verbindet Discovery- und Design-Ergebnisse mit Umsetzungs-Governance, Wellenplanung und runbook-basierter Delivery. Der Prozess koppelt Portfolio- und Migrations-Workstream eng über Governance, Runbooks und kontinuierliche Verbesserung.
Wellenplanung ist kein statischer Terminplan. Sie ist eine operative Zeitachse, die für Stakeholder transparent und für neue Erkenntnisse anpassbar bleiben muss. Maßgeblich sind dabei Taktung, Überlappung der Workstreams und eine klare Pufferlogik.
Der Migrationsplan sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:
Der Migrationsplan ist der Übergang von Analyse zur konkreten Umsetzung. Er folgt auf Discovery und wird durch das Modul Design laufend mit umsetzbaren Details gefüllt.
Ziel ist es, die Erkenntnisse aus Discovery und Design in einen detaillierten, schrittweisen Migrationsplan zu überführen, den Delivery-Teams mit hoher Verlässlichkeit umsetzen können.
Damit bildet dieses Modul die Brücke zwischen Strategie und Ausführung und ist zentral für den Gesamterfolg der Migration.
Wellenbasierte Planung
Anwendungen in logische Migrationswellen gruppieren, basierend auf Abhängigkeiten, Geschäftskritikalität und technischer Komplexität.
Migrations-Runbooks
Detaillierte Schritt-für-Schritt-Runbooks je Welle oder Anwendung erstellen, inklusive Vorbereitung, Ausführung, Cutover, Rollback und Validierung.
Ressourcenplanung
Nötige Teams, Fähigkeiten, Werkzeuge und Experten je Welle festlegen, einschließlich Enablement- und Schulungsplanung.
Umsetzungs-Governance
Verbindliche Governance-Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsroutinen und Cutover-Kontrollen für die Wellenumsetzung etablieren.
Migrationsplanung muss anpassungsfähig bleiben. Programme sollten frühe Wellen möglichst schnell starten und gleichzeitig Wellenschnitt und Reihenfolge kontinuierlich nachziehen, sobald neue Discovery- und Design-Ergebnisse vorliegen.
Runbooks sind lebende Dokumente. Nach jedem Cutover sollten Teams die Runbooks überarbeiten und verbessern. Mit steigender Runbook-Qualität steigt typischerweise auch die Migrationsgeschwindigkeit von Welle zu Welle.
In großen Migrationsprogrammen liegt der Fokus auf skalierter Umsetzung. Typisch ist, mit kleinen Wellen zu starten (z. B. 5 Server/Woche) und den Durchsatz schrittweise zu steigern (z. B. auf 50-100 Server/Woche), abhängig von Restriktionen und Reifegrad.
Die ersten Wellen sind bewusst kleiner, damit Portfolio- und Migrations-Workstream ihre Prozesse stabilisieren, Annahmen validieren und Runbooks verbessern können. Dieser Lernzyklus ist ein zentraler Erfolgsfaktor in großen Migrationen.
In diesem Modul wird die Migration Factory typischerweise über vier Bausteine gesteuert:
Project Governance Rules
Prozesse und Werkzeuge zur Steuerung von Wellen, Kommunikation, Zeitplänen und Cutovers, damit Aufgaben in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.
Portfolio-Runbooks
Runbooks zur Priorisierung von Anwendungen, Planung von Wellen und Erhebung der nötigen Metadaten als Eingangsmaterial für die Umsetzung.
Migrations-Runbooks
Runbooks für die technische Umsetzung der Wellen, das Laden von Metadaten in Migrationswerkzeuge sowie Cutover und Validierung.
Best Practices und Health-Check-Matrix
Regelmäßiger Health-Check zur Fortschrittsbewertung, frühen Risikoerkennung und Stabilisierung der Auslieferung.
Runbooks bilden den Datenfluss über zwei verbundene Workstreams:
Teams sind meist auf bestimmte Teile der Factory spezialisiert, während die Wellen durch beide Workstreams fließen. Um Engpässe zu vermeiden, sollten ausreichend vorbereitete Wellen vor der Ausführung bereitstehen. Ein bewährter Richtwert ist, den Portfolio-Workstream fünf Wellen vor dem Migrations-Workstream zu halten.
Für Steuerung und Kapazitätsplanung ist die Unterscheidung zwischen Funktion und Team wichtig:
Beide Teams sind eng gekoppelt, übernehmen aber unterschiedliche Lieferobjekte:
Ein typisches Muster ist:
Bevor die Migrationsumsetzung in den Regelbetrieb übergeht, wird typischerweise ein initialer Wellenpuffer aufgebaut. Ab dem Start der Ausführung laufen beide Workstreams parallel weiter, und der Puffer verhindert Lieferengpässe.
Die folgende Darstellung zeigt das operative Zielbild mit unserem Phasen- und Modulmodell: Der Planungsanteil liegt im Modul Migrationsplan (Design and Mobilize), die Ausführung läuft im Migrationsmodul in versetzten Wellen.
In diesem Modell sind die Phasengrenzen bewusst überlappend aufgebaut:
Der detaillierte Setup-Umfang ist im eigenen Kapitel beschrieben: Migration Factory Setup.
Das Muster bleibt bewusst dynamisch: Portfolio-Arbeit erzeugt einen stabilen Vorlauf, während Migration die Wellen mit Runbooks, Cutover und Validierung umsetzt.
Der Migrationsplan verbindet Discovery- und Design-Ergebnisse mit Umsetzungs-Governance, Wellenplanung und runbook-basierter Delivery. Der Prozess koppelt Portfolio- und Migrations-Workstream eng über Governance, Runbooks und kontinuierliche Verbesserung.
Wellenplanung ist kein statischer Terminplan. Sie ist eine operative Zeitachse, die für Stakeholder transparent und für neue Erkenntnisse anpassbar bleiben muss. Maßgeblich sind dabei Taktung, Überlappung der Workstreams und eine klare Pufferlogik.
Der Migrationsplan sollte mindestens folgende Ergebnisse liefern:
Gehen Sie hier in die Tiefe: Bauen Sie die gemeinsame Plattform-Baseline auf, bevor Anwendungsteams mit Migrationswellen beginnen.
Eine Landing Zone ist die strukturierte Cloud-Grundlage, die festlegt, wie Ihre Organisation auf STACKIT von Anfang an betrieben wird. Sie verbindet Governance, Identität, Security, Netzwerkarchitektur, Kostensteuerung und Automatisierung zu einem belastbaren Rahmen.
Ohne diese Grundlage stocken Migrationswellen typischerweise durch fehlende Freigaben, inkonsistente Kontrollen und wiederkehrende Plattformentscheidungen.
Die folgende Visualisierung zeigt die zentralen Komponenten für eine belastbare Plattform-Basis.
Starten Sie den Landing-Zone-Stream so früh wie möglich parallel zum Discovery.
Bewährt hat sich ein zweigleisiges Vorgehen: Die Plattform-Basis früh etablieren und Application-Landing-Zone-Templates iterativ mit Discovery-Erkenntnissen verfeinern.
Platform Landing Zone
Unternehmensweite Grundlage für Governance, Identität, Security, Netzwerk, Kostensteuerung und Automatisierung.
Zur Platform Landing ZoneApplication Landing Zone
Workload-spezifische Umsetzungsprofile, abgeleitet aus Plattform-Basis und Discovery-Ergebnissen.
Zur Application Landing ZoneFür ein belastbares Landing-Zone-Design werden typischerweise benötigt:
Um die Umsetzung zu beschleunigen, bietet STACKIT konkrete Best Practices und wiederverwendbare Vorlagen:
Account Governance beschreibt, wie Teams, Umgebungen und Zuständigkeiten in der Cloud klar getrennt und steuerbar aufgebaut werden.
Damit entsteht die organisatorische Steuerungsebene für Migrationswellen: wo Workloads betrieben werden, wem welcher Scope gehört und wie neue Projekte ohne Umgehung von Guardrails angebunden werden.
Die Netzwerkarchitektur regelt sichere Kommunikation, Segmentierung und die Governance zentraler Connectivity-Services über Shared und projektbezogene Landing Zones.
In Enterprise-Migrationen geht es dabei weniger um einzelne Subnetze, sondern um ein dauerhaft steuerbares Konnektivitätsmodell: welches Projekt über welche Pfade angebunden wird und unter welchen Guardrails.
Dieses Asset liefert eine wiederverwendbare Grundlage für die Umsetzung einer STACKIT Platform Landing Zone. Es ist für Enterprise-Umgebungen ausgelegt, die eine strukturierte Basis für Governance, Security, Netzwerk, Kostensteuerung und Automatisierung benötigen.
Repository:
Das Repository ist als Single-Root-Module-Accelerator mit kombinierbaren Untermodulen aufgebaut.
src/main.tf orchestriert alle Plattform- und Landing-Zone-Bausteine.src/config/.Das Repository enthält acht Referenzkonfigurationen in src/config/. Wählen Sie die einfachste
Topologie, die die erforderlichen Netzwerk-, Sicherheits-, Organisations-, Mandanten- und
Regionsgrenzen erfüllt.
Nutzen Sie standalone.tfvars für die kleinste Basis: Governance, Management, eine Sandbox und
eine öffentliche Application Landing Zone mit eigenem Netzwerk und direktem Internetzugang. Es
wird weder eine gemeinsame Network Area noch ein Connectivity-Hub erstellt. Das Muster eignet
sich, wenn Workloads keine private Ost-West-Kommunikation oder zentrales DNS benötigen.
Nutzen Sie hub-and-spoke.tfvars, wenn Corporate Workloads gemeinsame private Connectivity
benötigen. Ein zentrales Connectivity-Projekt stellt Network Area und DNS bereit, die Corporate
Data Platform nutzt diese private Domäne und öffentliche Workloads behalten unabhängige Netzwerke
mit direktem Internetzugang.
Nutzen Sie hub-and-spoke-firewall.tfvars, wenn Corporate Egress einen einheitlichen Inspektions-
und Kontrollpunkt benötigt. Das Muster erweitert die gemeinsame Network Area um eine
OPNsense-Firewall und führt die Default Routes der Corporate Landing Zones über die Appliance,
während öffentliche Landing Zones direkt angebunden bleiben.
Nutzen Sie hub-and-spoke-finance-research.tfvars, wenn Business Units unabhängige Ownership und
private Connectivity benötigen. Finance und Research erhalten innerhalb derselben STACKIT
Organisation jeweils einen eigenen Adressplan, ein Connectivity-Projekt, eine Network Area und
eine Workload Landing Zone.
Nutzen Sie hub-and-spoke-multi-area.tfvars, wenn regulierte und gemeinsame Workloads in
getrennten privaten Connectivity-Domänen liegen müssen. Jede Domäne erhält eine eigene Network
Area und DNS-Zone; zwischen ihnen besteht kein implizites Routing.
Nutzen Sie hub-and-spoke-multi-region.tfvars für regionale Basen in eu01 und eu02. Jede
Region erhält einen unabhängigen Hub, eine Network Area, eine Workload Landing Zone und optional
einen Platform-Kubernetes-Cluster. Interregionale Connectivity wird bewusst nicht erstellt und
muss explizit entworfen werden.
Nutzen Sie hub-and-spoke-prod-nonprod-firewall.tfvars, wenn Produktion von Nicht-Produktion
isoliert werden muss. Jede Domäne erhält eine eigene Network Area und OPNsense-Firewall;
Development und Test teilen die Nicht-Produktions-Domäne, bleiben aber getrennte Landing Zones.
Nutzen Sie hub-and-spoke-tenant-isolation.tfvars für mehrere Mandanten innerhalb einer
Organisation. Jeder Mandant erhält unabhängige Ownership, einen eigenen Adressplan, eine Network
Area, ein Connectivity-Projekt und eine Workload Landing Zone ohne privates Routing zu den anderen
Mandantendomänen.
src/modules/governance)Zweck:
platform, landing_zones_corporate, landing_zones_public, sandboxes).Landing-Zone-Zuordnung:
src/modules/management)Zweck:
Landing-Zone-Zuordnung:
src/modules/connectivity)Zweck:
Landing-Zone-Zuordnung:
src/modules/devops)Zweck:
Landing-Zone-Zuordnung:
src/modules/landing-zone)Zweck:
for_each.Landing-Zone-Zuordnung:
src/modules/sandboxes)Zweck:
sandboxes-Folder.Landing-Zone-Zuordnung:
Die aktuelle Umsetzung enthält jetzt einen durchgängigen Pfad für eine zentrale Kubernetes-Plattform und ein namespace-basiertes Application-Onboarding.
Der Platform-Umfang enthält jetzt eine dedizierte zentrale Kubernetes-Basis, die als geteilter Platform-Service betrieben werden kann.
Application Landing Zones können jetzt den Namespace-Service aus dem zentralen Platform-Kubernetes-Cluster nutzen.
governancemanagementconnectivitydevopslanding-zone (ALZ-Kernprovisionierung)sandboxes (unterstützende ALZ-nahe Umgebungen)Damit liefert das Repository aktuell primär eine starke Plattform-Basis, während ALZ-Funktionalität bewusst auf Landing-Zone-Instanziierung und Sandbox-Enabling fokussiert ist.
landing_zones-Map in Variablendateien bereitstellen.Geben Sie dem Target Operating Model einen eigenen Moment: Es legt fest, wie die Plattform betrieben, besetzt und gesteuert wird, sobald Workloads gelandet sind.
Das Target Operating Model (TOM) definiert, wie eine Organisation ihre Cloud-Umgebung nach der Migration betreibt. Es überführt die technische Grundlage der STACKIT Landing Zone in klare Ownership, wiederholbare Prozesse und messbare Ergebnisse.
Das Modell beschreibt die gemeinsame Verantwortung von Plattform- und Workload-Teams, Security, Service Management und Fachbereichen. Es sollte vor dem Start der Migrationswellen entwickelt und mit der Übernahme weiterer Workloads fortlaufend geschärft werden.
Governance und Entscheidungsfindung
Legen Sie Entscheidungsrechte, Architektur- und Security-Reviews, Ausnahmeverfahren und Eskalationswege fest. Mehr unter Governance und Entscheidungsfindung.
Rollen und Verantwortlichkeiten
Definieren Sie klare Ownership für Plattform, Anwendungen, Security, FinOps und Service Management. Mehr unter Rollen und Verantwortlichkeiten.
Service Management und Betrieb
Verankern Sie Incident-, Change-, Problem-, Request- und Übergabeprozesse im Betrieb. Mehr unter Service Management und Betrieb.
Plattformteam und Enablement
Betreiben Sie die STACKIT-Plattformgrundlage als internes Produkt mit wiederverwendbaren Guardrails und Self-Service-Pfaden. Mehr unter Plattformteam und Enablement.
Fähigkeiten und Change Management
Entwickeln Sie Fähigkeiten, Adoption-Praktiken und Kommunikationsroutinen für neue Cloud-Verantwortlichkeiten. Mehr unter Fähigkeiten und Change Management.
Messung und kontinuierliche Verbesserung
Nutzen Sie Signale zu Zuverlässigkeit, Delivery, Security und Kosten zur Verbesserung von Plattform und Workloads. Mehr unter Messung und kontinuierliche Verbesserung.
Die Landing Zone stellt technische Guardrails für Identität, Netzwerk, Security, Kostenkontrolle und Automatisierung bereit. Das TOM legt fest, wer diese Guardrails verantwortet und nutzt und wie Änderungen, Ausnahmen und Betriebsrisiken gesteuert werden. Es ersetzt nicht die Verantwortlichkeiten von STACKIT als Provider, sondern beschreibt das kundenseitige Betriebsmodell für die konfigurierte Plattform und migrierte Workloads.
Zeigen Sie, wie aus Readiness-Befunden ein wirksames Enablement-System entsteht: CCoE-Verantwortung, rollenbasiertes STACKIT-Lernen und verlässliche Dokumentation mit KI-gestützter Orientierung.
Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.
Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.
Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.
Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.
Während einer Migration sollte das CCoE:
Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.
Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:
Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.
STACKIT University öffnen Dokumentation öffnenDie Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.
Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.
Nutzen Sie das Referenzsystem für:
Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.
KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.
CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.
Entdecken Sie den visuellen Gesprächsleitfaden und die KI-gestützte Beratung in den folgenden Assets.


Die Anleitung zu Skills und Change Management verbindet diese Enablement-Maßnahmen mit Rollenverantwortung, Adoption und dem Target Operating Model.
Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.
Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.
Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.
Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.
Während einer Migration sollte das CCoE:
Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.
Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:
Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.
STACKIT University öffnen Dokumentation öffnenDie Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.
Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.
Nutzen Sie das Referenzsystem für:
Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.
KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.
CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.
Entdecken Sie den visuellen Gesprächsleitfaden und die KI-gestützte Beratung in den folgenden Assets.


Die Anleitung zu Skills und Change Management verbindet diese Enablement-Maßnahmen mit Rollenverantwortung, Adoption und dem Target Operating Model.
Schaffen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad aus verbindlicher STACKIT-Produktdokumentation, Migrationsentscheidungen und Nachweisen.
Enablement für die Cloud-Migration überführt Zielarchitektur und Migrationsplan in eine wiederholbare Delivery-Fähigkeit. Teams erhalten die Befugnisse, Kompetenzen, praktische Erfahrung und verlässlichen Informationen, die sie für eigenständige Entscheidungen benötigen.
Das Readiness Assessment bildet den Ausgangspunkt. Fragebogen und Workshops machen organisatorische und technische Lücken sichtbar. Die Readiness-Scorecard über fünf Dimensionen zeigt, welche Rollen, Kontrollen, Finanzmittel und Plattformfähigkeiten vorhanden sein müssen. Priorisieren Sie mit diesen Ergebnissen die folgenden drei Enablement-Kapitel.
Das Cloud Center of Excellence (CCoE) verantwortet das Enablement-System über alle Migrationswellen hinweg. Es definiert Guardrails und Referenzmuster, verbindet Plattform- und Workload-Teams, pflegt den Kompetenzplan und macht Erkenntnisse aus der Delivery als Wissen für die Organisation wiederverwendbar. Dabei befähigt es dezentrale Delivery, statt zum Freigabeengpass zu werden.
Etablieren Sie das CCoE mit einem klaren Mandat, einer unterzeichneten Charta, passenden Strukturen und Rollen, einem schrittweisen Rollout und einem föderierten Betriebsmodell, das über Delivery-Teams hinweg skaliert.
Während einer Migration sollte das CCoE:
Trainings sollten sich an Migrationsrollen und anstehenden Aufgaben orientieren, nicht an einem allgemeinen Kurskalender. Beginnen Sie mit den Kompetenzlücken aus den Readiness-Workshops und planen Sie Lernmaßnahmen so früh, dass Teilnehmende üben können, bevor sie Verantwortung für Design, Migration, Übergabe oder Betrieb übernehmen.
Nutzen Sie einen mehrstufigen Lernpfad:
Die STACKIT University ist die zentrale Lernplattform für Kunden und Partner. Sie bietet Selbstlernprogramme, Kurse mit professionellen Zertifikaten, Webinare, Workshops und Expert Sessions. Für den Zugriff ist ein STACKIT-Benutzerkonto erforderlich; praktische Übungen können zusätzlich ein Kundenkonto und eine Organisation voraussetzen.
STACKIT University öffnen Dokumentation öffnenDie Trainings-Assets bündeln aktuelle Kurse, Workshops, Zertifizierungen und Expertenformate für unterschiedliche Rollen und Erfahrungsstufen.
Erstellen Sie für jede Migrationsrolle einen verlässlichen Referenzpfad. Verknüpfen Sie die verbindliche STACKIT-Produktdokumentation mit migrationsspezifischen Entscheidungen und Nachweisen, statt Produktanleitungen in Projektdokumente zu kopieren, die schnell veralten.
Nutzen Sie das Referenzsystem für:
Nutzen Sie den illustrierten Cloud-Journey-Leitfaden bei Kick-offs und ersten Gesprächen mit Fachbereichen und Menschen ohne Cloud-Vorwissen. Das Wimmelbild und der Gesprächsleitfaden für fünf Minuten verbinden Orientierung, Vorbereitung, Migration und Betrieb mit dem Framework.
KI kann Service-Mapping, Architekturvarianten, Terraform-Entwürfe und die Navigation durch technische Referenzen beschleunigen. Behandeln Sie generierte Ergebnisse als Entscheidungsunterstützung: Verlangen Sie Quellenangaben, schützen Sie Kundendaten und lassen Sie die Ergebnisse von qualifizierten Verantwortlichen aus Architektur, Sicherheit, Betrieb und Migration validieren, bevor sie in Design- oder Umsetzungsartefakte einfließen.
CloudMent ist das zentrale KI-gestützte Migrations-Asset in diesem Modul. Es verbindet strukturierte Assessment-Artefakte mit interaktiver STACKIT-Beratung und verankert Empfehlungen zur fachlichen Prüfung in der STACKIT-Dokumentation.
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Die Anleitung zu Skills und Change Management verbindet diese Enablement-Maßnahmen mit Rollenverantwortung, Adoption und dem Target Operating Model.


CloudMent AI-Powered Cloud Advisor unterstützt Migrationsteams in Assess sowie Design and Mobilize. Die Lösung kombiniert CloudMent Deck für strukturierte Assessment-Ergebnisse mit CloudMent Essential für interaktive STACKIT Beratung.
Architekten und Portfolio-Teams können Anforderungen erfassen, Services aus der Ausgangslage auf STACKIT Optionen abbilden, R-Strategien auswählen, Zielbilder entwerfen und STACKIT Laufkosten abschätzen. Empfehlungen basieren auf STACKIT Dokumentation und enthalten Quellenhinweise für die fachliche Prüfung.
Gehen Sie hier in die Tiefe: Hier wird aus einem freigegebenen Design eine ausführbare, wellenfähige Lieferfabrik.
Behandeln Sie Partner-Modell, Tooling, Schnittstellen und Runbook-Finalisierung als die Säulen eines factory-fähigen Setups.
Führen Sie Runbook-Gates und Auswahlkriterien für Werkzeuge in einer gemeinsamen, nachweisbaren Wellenfreigabe zusammen.
Halten Sie dies so kurz wie Assess und fokussieren Sie auf den End-to-End-Ablauf in der Factory, der jede Welle zum Abschluss bringt.
Der End-to-End-Ablauf in der Factory ist hier das Kernkapitel: Intake, Umsetzung, Validierung und Übergabe jeder Welle durch die Factory.
Halten Sie dies knapp: Optimize macht frisch migrierte Workloads zu kosten- und leistungsoptimierten Regelbetriebs-Services.
Optimize startet, sobald Workloads auf STACKIT laufen und reale Daten aus dem Betrieb vorliegen. Das Modul überführt Beobachtungen aus dem Betrieb in messbare Verbesserungen für Performance, Stabilität und Wirtschaftlichkeit.
Optimize ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein iterativer Zyklus, der sich mit früher Stabilisierung und Unterstützung direkt nach dem Cutover überschneiden kann.
Viele Entscheidungen zu Rightsizing und Tuning sind erst unter echter Last belastbar. Nach dem Cutover lassen sich Annahmen mit Daten aus dem Betrieb validieren und präzisieren.
Optimierungsentscheidungen sollten auf Laufzeitdaten basieren, nicht auf Annahmen. Für die praktische Umsetzung werden Workload-Telemetrie, Alerting und kontrollierte Infrastrukturänderungen kombiniert.
Für Replatform-Workloads auf Kubernetes umfasst Optimierung mehrere Ebenen und sollte als gemeinsamer Regelkreis gesteuert werden.
Zentrale Eingaben
Cutover-Berichte, Incident-Trends, SLO-Messwerte, Telemetrie-Baselines und Kostenberichte.
Ergebnisse
Priorisiertes Verbesserungs-Backlog, validierte Tuning-Änderungen und aktualisierte Betriebsstandards.
Governance-Effekt
Nachvollziehbare Trade-off-Entscheidungen zwischen Performance, Stabilität und Kosten.
Schließen Sie die Reise kurz mit dem Run-Phasenmodell ab, damit das Publikum sieht, wo Migrationsergebnisse letztlich landen.
Run ist der Zielzustand der Migration: Workloads laufen auf STACKIT mit klarer Verantwortung, stabilem Betrieb und messbarer Servicequalität.
Die Phase startet mit der Stabilisierung direkt nach dem Cutover und geht in den langfristigen Regelbetrieb über. Hier wird aus Migration ein tragfähiges Betriebsmodell.
Run ist nicht nur ein Nachgang zur Migration, sondern das strategische Zielbild. Für viele Programme ist das operative Leitmotiv klar: möglichst viele Workloads in einen belastbaren “Runs on STACKIT”-Status überführen.
Die Phase verbindet Migrate über Hypercare mit dem laufenden Betrieb und prüft das Target Operating Model in der Praxis.
Je nach Betriebsmodell können Teile der Übergabe bereits während Migrate beginnen und mit Wellen überlappen.
Operating Model Handover ist in Migrate verankert und kann bereits vor Start der Run-Phase aktiv sein.
Run verbindet kurzfristige Stabilisierung mit langfristigem Cloud-Betrieb. Das folgende Modell zeigt den Ablauf von der Migrationsübergabe bis zum stabilen Day-2-Betrieb.
Das Run-Modell arbeitet mit vier semantischen Strömen zur klaren Einordnung von Verantwortung und Zweck:
Brücke von Projekt zu Betrieb
Hypercare stabilisiert offene Migrationsthemen, bevor daraus dauerhafte Störungsmuster entstehen.
Klare Ownership und Supportmodell
Eindeutige Verantwortungen für Störungen und Service Requests reduzieren Reibung und Eskalationen.
Betriebliche Resilienz
Monitoring, Observability und Runbook-Reife stärken Zuverlässigkeit und Wiederherstellungsverhalten.
Dauerhafte Wertrealisierung
Kontinuierliche Verbesserungen halten Performance, Kosten und Service-Ergebnisse im Zielbild.
Zum Ende der initialen Run-Etablierung sollten vorliegen:
Hypercare ist die kurze Stabilisierungsphase direkt nach dem Cutover. Projekt- und Migrationsteams bleiben in dieser Zeit nah am Betrieb, damit offene Themen zügig gelöst werden.
Damit ist Hypercare die klare Brücke zwischen Migrate und Run.
Zentrale Eingaben
Cutover-Protokolle, Migrations-Runbooks, offene Fehlertickets, SLO-Baselines und Incident-Muster.
Hypercare-Ergebnisse
Stabilisierte Services, geschlossene kritische Defekte und vollständige Dokumentation für die Übergabe.
Exit-Ergebnis
Freigegebener Übergang in Operate und in den Regelbetrieb.
Hypercare ist die kurze Stabilisierungsphase direkt nach dem Cutover. Projekt- und Migrationsteams bleiben in dieser Zeit nah am Betrieb, damit offene Themen zügig gelöst werden.
Damit ist Hypercare die klare Brücke zwischen Migrate und Run.
Zentrale Eingaben
Cutover-Protokolle, Migrations-Runbooks, offene Fehlertickets, SLO-Baselines und Incident-Muster.
Hypercare-Ergebnisse
Stabilisierte Services, geschlossene kritische Defekte und vollständige Dokumentation für die Übergabe.
Exit-Ergebnis
Freigegebener Übergang in Operate und in den Regelbetrieb.