Vollständige Basis
Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.
Discovery überführt frühe Mengenbaselines in eine entscheidungsreife Sicht auf Anwendungen, Abhängigkeiten und organisatorische Bereitschaft.
Discovery ist eines der ersten und wichtigsten Module in der Phase Design and Mobilize. Es verfeinert die Ergebnisse aus Rapid Discovery und liefert die notwendige Tiefe, um Entscheidungen zur Architektur und die Reihenfolge der Migration belastbar zu planen.
Das primäre Ziel ist ein realistisches, auf Fakten gestütztes Verständnis der bestehenden IT-Landschaft, der Business-Prioritäten und der organisatorischen Bereitschaft, bevor Zielbild und Migrationsplan im Detail festgelegt werden.
Vollständige Basis
Eine belastbare Sicht auf Anwendungen und Infrastruktur schaffen, die über reine Mengen hinausgeht.
Transparente Abhängigkeiten
Technische und prozessuale Abhängigkeiten identifizieren, um versteckte Migrationsblocker zu vermeiden.
Business-Abgleich
Technische Erkenntnisse mit Kritikalität, Zeitrahmen und Risikoprofil des Business verknüpfen.
Planungsreife
Eine entscheidungsreife Grundlage für Zielbild und Migrationswellen erstellen.
Inventarisierung
Vollständige Erfassung von Servern, virtuellen Maschinen, Datenbanken, Middleware und Anwendungen.
Abhängigkeitsanalyse
Abbildung von Kommunikationspfaden und Laufzeitabhängigkeiten zwischen Systemen und Anwendungen.
Ressourcennutzung
Analyse von CPU-, RAM-, Storage- und I/O-Verhalten über einen repräsentativen Zeitraum.
Betriebskontext
Erhebung von Anforderungen zu Backup, Patch, SLA, Compliance und betrieblichen Randbedingungen.
Input der Application Owner
Strukturierte Fragebögen und Interviews zur Validierung von Annahmen und zum Schließen von Datenlücken.
In der Praxis wird Discovery häufig gemeinsam mit STACKIT Partnern durchgeführt. Partner nutzen dabei meist eigene Tool-Landschaften, um technische Daten zu sammeln, zu normalisieren und in einer zentralen Sammlung zu konsolidieren.
Häufig werden aus diesen Tools heraus auch gezielte Rückfragen an Application Owner gestellt, um technische Befunde um Business und Betrieb zu ergänzen.
Dieses kombinierte Modell erhöht Geschwindigkeit und Konsistenz und verankert Stakeholder-Validierung direkt im Prozess.
Discovery kombiniert bewusst zwei sich ergänzende Evidence-Streams:
Keiner der beiden Streams ist alleine ausreichend. Technische Evidenz ohne Owner-Kontext kann kritische Workloads falsch einordnen. Human-Input ohne technische Grundlage kann Kopplungen und Kapazitätsrisiken verdecken. Die Qualität von Discovery entsteht aus der Zusammenführung beider Streams in eine belastbare Basis für Entscheidungen.
Die folgende Darstellung zeigt, wie Discovery technische und menschliche Eingaben in entscheidungsreife Ergebnisse für die nachgelagerten Module überführt.
Im Discovery werden typischerweise die folgenden Analyse-Muster angewendet:
Diese Analysen bilden die technische Grundlage. Der human-driven Stream validiert, priorisiert und ordnet diese Befunde für umsetzbare Migrationsentscheidungen ein.
KI-gestützte Discovery-Assets können Workload-Eingaben, Service-Mapping, Readiness-Befunde und R-Strategie-Signale strukturieren, bevor Architekten die Discovery-Baseline validieren.


Die Ergebnisse aus Discovery werden direkt in den nachgelagerten Modulen wiederverwendet:
Design
Nutzt Abhängigkeits-, Kapazitäts- und Risikosignale zur Ausgestaltung tragfähiger Zielarchitekturen.
Security und Compliance
Nutzt Datenklassifizierung und Control-Gaps zur Priorisierung von Sicherheitsanforderungen.
Landing Zone
Nutzt Plattform- und Governance-Restriktionen für grundlegende Setup-Entscheidungen.
Migrationsplan
Nutzt Move Groups, Kritikalität und Sequenzrestriktionen für realistische Wellenplanung.
Operating Model und Business Case
Nutzt Ownership-, Prozess- und Value/Risk-Signale für Rollenbild und Investitionspriorisierung.
Mindestens folgende Ergebnisse sollten aus Discovery vorliegen:
Diese Ergebnisse sind unverzichtbare Voraussetzungen für das nachfolgende detaillierte Design und einen realistischen Migrationsplan.