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Repurchase

Zuletzt aktualisiert am

Repurchase ersetzt bestehende Systeme durch alternative Lösungen, statt den Alt-Stack unverändert zu migrieren. In Migrationsprogrammen ist das oft sinnvoll, wenn die Modernisierung des Bestands hohe Kosten verursacht und gleichzeitig wenig strategischen Mehrwert liefert.

Repurchase ist keine reine Kaufentscheidung für neu Software. In der Praxis geht es fast immer um die Umstellung des Business-Prozesses inklusive Rollen, Kontrollen, Integrationen und Governance.

In dieser Phase betrachten wir Repurchase gezielt für diese STACKIT-bezogenen Lösungen:

  • Workspace by STACKIT
  • ServiceNow on STACKIT
  • RISE with SAP on STACKIT
  • STACKIT Domain Solutions

Weitere Repurchase-Ziele können in späteren Iterationen ergänzt werden.

  • Ersatz ist günstiger als Migration über Lebenszyklus und Betriebskosten.
  • Prozess-Standardisierung ist mit der neuen Lösung besser erreichbar.
  • Herstellergestützte Funktionen reduzieren Custom-Engineering und Betriebsaufwand.
  • Compliance- und Souveränitätsanforderungen sind im Ziel leichter erfüllbar.

In diesem Framework bedeutet Repurchase: Prozessmigration statt nur Produktwechsel.

  • Prozessdesign zuerst: Zielprozess definieren, bevor Produktkonfiguration final festgelegt wird.
  • Rollen und Verantwortung neu schneiden: Entscheidungswege, Service-Verantwortung und Supportmodell klar zuweisen.
  • Integrationen neu aufsetzen: Datenflüsse, Schnittstellen und Kontrollpunkte an den Zielprozess anpassen.
  • Adoption aktiv steuern: Fachbereiche und Betrieb auf neues Verhalten schulen, nicht nur auf neu Oberflächen.

Workspace by STACKIT

Collaboration- und Workplace-Prozesswechsel, Identitätsintegration und User-Adoption planen.

ServiceNow

ITSM/ITOM-Prozessfit, Workflow-Übernahme, Datenmapping und Integrationsgrenzen bewerten.

RISE with SAP on STACKIT

SAP-Transformationspfad, Governance-Modell und Anforderungen an Business-Kontinuität bewerten.

STACKIT Domain Solutions

Domainenfit, regulatorische Passung und Anforderungen an den operativen Übergang bewerten.

  1. Umfang der Repurchase-Kandidaten und Business-Ziele definieren.
  2. Alt-Migration vs. Lösungsersatz über Risiko, Kosten und Zeit vergleichen.
  3. Ziel-Prozessmodell vor finaler Produktkonfiguration entwerfen.
  4. Integrationsmodell, Kontrollmodell und Datenübergang entwerfen.
  5. Prozess-Fit mit Fachbereichen und Betrieb in Walkthroughs validieren.
  6. Cutover- und Koexistenzmodell für Business-Kontinuität festlegen.
  7. Adoption-, Schulungs- und Support-Übergang finalisieren.
  • Freigegebener Design-Entscheidungsnachweis mit Scope, Annahmen und Governance-Sign-off.
  • Validierungsnachweise für Security, Compliance und Betriebsbereitschaft.
  • Entwurf des Migrations-Runbooks je Strategie aus der Design-Phase.
  • Übergabepaket für Migration Factory Setup und Wellenplanung.
  • Business Case für Repurchase mit Entscheidungskriterien.
  • Zielarchitektur der Lösung und Integrationsdesign.
  • Datenübergangs- und Koexistenzstrategie.
  • Cutover- und Rollback/Notfall-Plan.
  • Adoption- und Betriebs-Handover-Paket.

Ausgewählte Lösung als Ersatz, Lizenzmodell und Governance-Rahmen festlegen. Betriebsverantwortung, Souveränitätsanforderungen und vertragliche Meilensteine verbindlich festhalten, damit Lösungsentscheidungen im Programm zuverlässig umsetzbar sind.

Umstellung des Geschäftsprozesses und operativen Adoption-Pfad beschreiben. Ownership-Übergang, Koexistenz-Phase und Enablement-Meilensteine definieren, damit der neue Service-Ablauf ohne Service-Unterbrechung in den Regelbetrieb übergeht.