Zum Inhalt springen
Beta

Application Landing Zone

Zuletzt aktualisiert am

Eine Application Landing Zone ist ein workload-spezifisches Umsetzungsprofil, das aus der Platform-Landing-Zone-Basis abgeleitet wird.

Sie übersetzt unternehmensweite Leitplanken in konkrete Muster für Applikationstypen, zum Beispiel VM-basierte Rehost-Szenarien, Container-Workloads oder datenintensive Plattformen.

Application Landing Zones werden nicht isoliert entworfen. Sie benötigen validierte Discovery-Eingaben zu Abhängigkeiten, Datenklassifizierung, Laufzeitverhalten und betrieblichen Randbedingungen.

Typische Discovery-getriebene Eingaben:

  • Abhängigkeitsprofil: Ein- und ausgehende Kommunikationspfade sowie Vertrauensgrenzen.
  • Laufzeitprofil: Ressourcenverhalten, Verfügbarkeitsanforderungen und Skalierungsmuster.
  • Daten- und Compliance-Profil: Klassifizierung, Aufbewahrung und Kontrollpflichten.
  • Migrationsstrategie-Fit: Rehost-, Replatform- oder Refactor-Randbedingungen je Workload.

Rehost-fähiges Muster

Zielprofil mit minimalen Änderungen für VM-basierte Workloads unter zentralen Kontrollen.

Container-Plattform-Muster

Segmentiertes, policy-gesteuertes Setup für Kubernetes-basierte Workload-Gruppen.

Daten-Workload-Muster

Landing-Zone-Profil für Datendienste, Integrationspfade und strengere Kontrollen.

Shared-Service-Muster

Isoliertes Setup für Basisdienste, die von mehreren Produktteams genutzt werden.

  1. Workload-Archetypen aus Discovery-Ergebnissen und Zielstrategie klassifizieren.
  2. Plattform-Basiskontrollen je Archetyp abbilden und kontrollierte Abweichungen identifizieren.
  3. Wiederverwendbare IaC-Templates und Policy-Sets pro Landing-Zone-Profil erstellen.
  4. Mit Pilot-Workloads und produktionsnahen Cutover-Szenarien validieren.
  5. Templates, Runbooks und Onboarding-Leitfäden für Migrationswellen veröffentlichen.
  • Templates vor Einzellösungen: Wiederverwendbare Muster beschleunigen Migrationswellen.
  • Abweichungen explizit dokumentieren: Risiko, Owner und Ablaufdatum transparent halten.
  • Mit der Migration Factory verzahnen: Landing-Zone-Muster in Wellen-Runbooks integrieren.
  • Kontinuierlich verbessern: Erkenntnisse aus Migrate und Run in den Template-Backlog zurückführen.