Compute-Basis
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Rapid Discovery liefert in kurzer Zeit eine belastbare Mengenbasis für frühe Kosten- und Migrationsentscheidungen in der Assess-Phase.
Rapid Discovery liefert in kurzer Zeit eine schnelle, automatisierte Ausgangsbasis über bestehende Umgebungen in On-Premises- und Cloud-Landschaften. Der Fokus liegt auf der quantitativen Erfassung des IT-Portfolios, damit frühe Migrations- und kommerzielle Entscheidungen fundiert getroffen werden können.
In dieser Phase sind Mengen und Verteilung wichtiger als die detaillierten Abhängigkeiten einzelner Anwendungen.
Rapid Discovery erstellt ein initiales Inventar von Infrastruktur- und Plattform-Assets, unter anderem:
Compute-Basis
Storage-Basis
Betriebssystem-Landschaft
Kubernetes-Basis
Datenbank-Inventar
Diese Kennzahlen bilden die erste belastbare Sicht auf den Umfang der Migration.
Die Ergebnisse aus Rapid Discovery sind eine zentrale Grundlage für:
Dadurch können sich Programm-Stakeholder frühzeitig auf eine finanzielle Richtung und eine technische Ausgangsbasis einigen.
Rapid Discovery ist bewusst keine vollständige Analyse auf Applikationsebene. Es umfasst weder tiefgehende Interviews mit allen Application Ownern noch eine vollständige Abbildung aller Laufzeitabhängigkeiten.
Diese Tiefe wird in der anschließenden Discovery-Phase erreicht: Dort werden Infrastruktur-Exporte durch gezielte Assessments und Informationen der Application Owner ergänzt, um ein vollständiges Applikationsbild zu erstellen.
Typische Eingabequellen sind Exporte wie Tabellen oder ähnliche Inventardateien aus bestehenden Umgebungen. Die Phase kann durch KI-gestützte Tools beschleunigt werden, die aus hochgeladenen Datensätzen die benötigten Baseline-Kennzahlen extrahieren.
Rapid Discovery ist damit eine wichtige Voraussetzung für eine strukturierte Kostenindikation sowie für die Entwicklung einer realistischen Strategie für die Cloud-Zielumgebung.
KI-gestützte Discovery-Assets können helfen, Workload-Beschreibungen und Daten aus Inventaren in erste Assessment- und Design-Artefakte für die fachliche Prüfung zu überführen.


Das folgende Diagramm zeigt den Kern von Rapid Discovery: Rohdaten aus Quellsystemen werden durch Tooling in eine entscheidungsreife Baseline überführt, die frühe Preisindikationen und erste Sizing-Annahmen ermöglicht.
Eine belastbare Rapid Discovery folgt typischerweise einem klaren Ablauf:
Ziel ist kein perfektes Zielbild, sondern ein verlässlicher Startpunkt mit ausreichender Genauigkeit für frühe Entscheidungen.
Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt stark von der Datenqualität ab. Typische Herausforderungen sind Dubletten, veraltete Einträge, inkonsistente Benennungen und fehlende Leistungsdaten.
Empfehlung für diese Phase:
So bleibt die Kostenindikation nachvollziehbar und später in der Discovery-Phase gezielt verfeinerbar.
Rapid Discovery liefert die Mengengerüste für erste Kostenmodelle. Dafür werden die erfassten Bestände in STACKIT-nahe Verbrauchseinheiten überführt, zum Beispiel:
In Kombination mit Betriebsannahmen (Betriebszeiten, Verfügbarkeit, Wachstumspfad) entsteht daraus eine belastbare Preisindikation und ein erster TCO-Korridor.
Am Ende der Rapid-Discovery-Phase sollten mindestens folgende Ergebnisse vorliegen:
Konsolidierte Asset-Baseline
Mengen je Technologiebereich liegen konsolidiert vor.
Sinnvolle Segmentierung
Assets sind nach Kritikalität, Umgebung und Modernisierungsbedarf segmentiert.
Nachvollziehbare Annahmen
Annahmen und erkannte Datenlücken sind transparent dokumentiert.
Erste Kostenindikation
Eine erste Kostenbandbreite mit den wichtigsten Treibern liegt vor.
Priorisierte Kandidaten
Eine priorisierte Liste für die vertiefende Discovery-Phase ist verfügbar.
Diese Ergebnisse bilden die Arbeitsgrundlage für Architektur, Planung und Governance der nächsten Assess-Schritte.
Häufige Risiken in Rapid Discovery sind zu grobe Kategorisierung, unvollständige Quellsysteme oder eine Überschätzung der Datenreife.
Bewährte Gegenmaßnahmen:
Damit bleibt die Phase schnell, ohne an Entscheidungsqualität zu verlieren.
Der Übergang ist erreicht, wenn ein belastbarer Überblick über Mengen, Technologietypen und Kostenhebel vorliegt und die offenen Punkte klar benannt sind.
In der Discovery-Phase werden diese offenen Punkte gezielt geschlossen, unter anderem durch Interviews mit Application Ownern, vertiefende Assessments und die Analyse von Abhängigkeiten, Compliance- und Betriebsanforderungen.