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CCoE-Charta

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Zuletzt aktualisiert am

Eine Charta ist kein bürokratisches Dokument — sie ist der formelle Auftrag, ohne den der CCoE keine Befugnis hat, Standards durchzusetzen, Entscheidungen zu treffen oder Ressourcen einzufordern.

Ohne Charta: Der CCoE empfiehlt, aber die Teams folgen nicht, da keine Verpflichtung besteht. Der CCoE eskaliert, der Eskalationsweg ist jedoch unklar. Der CCoE blockiert Deployments, aber Geschäftsbereiche gehen daran vorbei direkt zum CIO.

Mit einer Charta: Die Regeln des Zusammenspiels sind klar, bevor der Konflikt entsteht.

Version: 1.0 Datum: [Datum] Freigegeben durch: [Name], CIO / Cloud Strategy Board Gültig ab: [Datum]

Das Cloud Center of Excellence ermöglicht es [Unternehmen], Cloud-Technologie sicher, kosteneffizient und mit voller Souveränität zu nutzen. Es ist die zentrale Kompetenz- und Governance-Instanz für alle Cloud-Aktivitäten und trägt die Verantwortung für Standards, Enablement und Transformationsfortschritt.

Diese Charta gilt für:

  • Alle Cloud-Ressourcen auf [STACKIT / sonstige Plattformen]
  • Alle Teams und Projekte, die Cloud-Infrastruktur nutzen oder deren Einsatz planen
  • Alle Ausgaben für Cloud-Infrastruktur unabhängig von Kostenstelle oder Sparte

Der CCoE ist berechtigt:

Standards setzen und durchsetzen:

  • Cloud-Architekturstandards, Namenskonventionen und Tagging-Standards als verbindliche Vorgaben definieren
  • Leitplanken-Richtlinien als Code implementieren und alle Umgebungen abdecken
  • Compliance-Prüfungen für neue Workloads vor der Produktivbereitstellung durchführen

Entscheidungsauftrag:

  • Technische Architekturentscheidungen mit plattformweiter Auswirkung (< [TEUR X] Budget-Auswirkung)
  • Workload-Priorisierung für Migrationswellen
  • Onboarding-Freigabe für neue Teams auf der Cloud-Plattform
  • Ausnahmen von Leitplanken-Standards (Dokumentation erforderlich)

Eskalationsrecht:

  • Der CCoE darf standardwidrige Deployments sperren
  • Der CCoE kann an den CIO eskalieren, wenn Teams Aufträge nicht erfüllen

Der CCoE ist kein Gatekeeper für die täglichen Deployments. In der Verantwortung des Workload-Teams liegen:

  • Deployment-Entscheidungen innerhalb der CCoE-Standards
  • Workload-spezifische Architekturentscheidungen (nicht plattformweit)
  • Betrieb der eigenen Workloads nach CCoE-Standards
  • Berichtslinie: CCoE Lead berichtet direkt an den CIO
  • Quartalsbericht: Quartalsweise Executive Summary an das Cloud Strategy Board (KPIs, Risiken, Empfehlungen)
  • Monatliches Statusmeeting: CCoE Lead + CIO, 30 Minuten
  • Jährliche Überprüfung der Charta: Die Charta wird jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst

Die Organisation verpflichtet sich für den CCoE:

  • [N] FTE interne Ressourcen (nach Name oder Rolle)
  • [TEUR X] Jahresbudget für externen Support, Tools, Training
  • Erreichbarkeit von C-Level-Sponsoren für Eskalationen

Der CCoE wird quartalsweise an folgenden KPIs gemessen:

  • Leitplanken-Einhaltungsquote (Ziel: >99 %)
  • Cloud-Kosten vs. Budget (Ziel: ±10 %)
  • Migrationsdurchsatz (Ziel: [N] Workloads/Quartal)
  • Abschlussquote der Teamschulungen (Ziel: >80 % innerhalb von 12 Monaten)
  • Incident Mean Time to Recovery (Ziel: <30 Minuten)

Diese Charta ist unbefristet. Sie wird jährlich durch das Cloud Strategy Board überprüft. Wesentliche Änderungen des Mandats bedürfen der Freigabe durch den CIO.

Unterschriften:

Charta-Einführung: Kommunikation an die Organisation

Abschnitt betitelt „Charta-Einführung: Kommunikation an die Organisation“

Die Unterzeichnung der Charta ist ein formelles Ereignis — und sollte als solches kommuniziert werden:

  1. All-Hands-Kommunikation durch den CIO: was der CCoE ist, was es für Teams bedeutet, wer im CCoE arbeitet
  2. Briefing der Abteilungsleitungen: konkret zum Entscheidungsauftrag — was der CCoE entscheidet, welche Teams eigenständig entscheiden können
  3. Veröffentlichung im Intranet: Charta für alle zugänglich